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Deutsche Fassung von ˮWhy do elderly Germans save? Mainly to bequeath and to hedge longevity riskˮ

5. März 2019
Sparen liegt den Deutschen am Herzen. Bemerkenswert ist, dass die Deutschen im hohen Alter ihre Sparquote noch steigern. Die über 75-Jährigen sparen für eine mögliche Notsituation und um etwas zu vererben mit dem Ziel, die Lebensumstände ihrer Erben zu verbessern. Hohe generationenübergreifende Transfers können langfristig die Vermögensverteilung in der Gesellschaft beeinflussen. 2018 war ein Rekordjahr im Bankgeschäft mit privaten Haushalten in Deutschland: Die Nettokreditaufnahme erreichte EUR 48,9 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 108,7 Mrd. Die neuen Kredite wurden überwiegend für die Immobilienfinanzierung aufgenommen. Die Vergabe von Konsumentenkrediten war 2018 überdurchschnittlich hoch, schwächte sich aber zum Jahresende ab. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

364 Dokumente
2. Juli 2020
1
Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2019 nur 293.002 neue Wohnungen fertiggestellt. Dies war ein Plus von nur mageren 2% ggü. Vj. Wegen der seitwärts laufenden Hypothekenzinsen und vermutlich weiter steigender Hauspreise dürfte die Erschwinglichkeit im Jahr 2020 abnehmen. Nach unserer Einschätzung wird der Hauspreiszyklus wenigstens bis zum Jahr 2022 dauern. [mehr]
1. Juli 2020
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Wie tief war der Konjunkturabsturz in Q2? Hochfrequenzdaten zeigen, dass mit der Rückführung der Lockdown-Maßnahmen eine Trendwende in der Wirtschaft stattgefunden hat. Überraschend starke Einzelhandelsumsätze (Mai) haben die Chance erhöht, dass der BIP-Rückgang in Q2 „nur“ einstellig ausgefallen sein könnte. Wir halten bis zu unserem Prognose-Update Anfang August trotz gestiegener Aufwärtsrisiken an der BIP-Prognose von -9% für 2020 fest. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Öffentliche Finanzen, Welthandel, Reisen in Zeiten von Corona, Arbeitsmarkt, Autoindustrie, die deutsche EU-Präsidentschaft, EZB-Geldpolitik) [mehr]
1. Juli 2020
3
Einzelhandelsumsätze in Deutschland springen im Mai um 14% gg. Vormonat. Getrieben durch Nachholeffekte und massiven Anstieg von Onlinekäufen. * Erwerbstätigkeit in Deutschland sinkt im Mai um 1,1% gg. Vj. * Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht heute um 10.00 Uhr neue Arbeitsmarktdaten. Arbeitslosenzahl dürfte im Juni um gut 100.000 (saisonbereinigt) gestiegen sein. * ifo: Leichter Rückgang der Kurzarbeit von 7,3 Mio. im Mai auf 6,7 Mio. im Juni. * Umfragen zeigen Skepsis bezüglich schneller wirtschaftlicher Erholung im Jahr 2021. * Angebot im deutschen Luftverkehr wird sich im Juli gg. Juni verdoppeln. * Aufhebung der Corona-bedingten EU-Einreisebeschränkungen für Bürger aus 14 Drittstaaten. Auswahl der Länder orientiert sich v.a. am Infektionsgeschehen vor Ort. * Heute übernimmt Deutschland sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft. Bekämpfung der Corona-Krise dürfte andere Themen in den Hintergrund drängen. [mehr]
1. Juli 2020
4
Die Deutschen werden in der Corona-Krise weniger und kürzere Reisen unternehmen als in den Vorjahren. Deutschland selbst und heimatnahe Reisziele, die mit dem Auto erreicht werden können, profitieren von der Krise. Zusätzliche Umsätze können in der Sommersaison aber nur dann erzielt werden, wenn im Vergleich zum Vorjahr ausreichend viele freie Kapazitäten verfügbar sind oder höhere Preise durchgesetzt werden können. Zu den Verlierern werden 2020 innerhalb von Europa jene Reiseziele zählen, die üblicherweise mit dem Flugzeug erreicht werden. Spanien ist hier an erster Stelle zu nennen. Fernreisen werden 2020 keine Rolle spielen. Der Boom bei Kreuzfahrten erfährt eine Vollbremsung. 2020 könnten die Ausgaben der Deutschen im Ausland um 10% bis 20% sinken. Nach der Corona-Krise wird die klima- und umweltpolitische Regulierung des Sektors (vor allem des Verkehrs) wieder zur größten strukturellen Herausforderung im Tourismus. [mehr]
24. Juni 2020
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Weitere Verbesserung des ifo-Geschäftsklimas für Juni erwartet; Veröffentlichung heute um 10.00 Uhr. * PMI-Daten für Deutschland und andere Industrieländer gestern bereits gestiegen. * Sachverständigenrat und Bundesbank aktualisieren Konjunkturprognose. BIP-Rückgang um knapp 7% im Jahr 2020. Sachverständigenrat (+5%) für 2021 optimistischer als Bundesbank (+3,2%). * Stabilitätsrat erwartet für 2020 Staatsdefizit von über 9% des BIP. * BA-Chef erwartet im Sommer Anstieg der Zahl der Arbeitslosen auf über 3 Millionen. * Studie bestätigt Deutschlands geringe Pandemie-Anfälligkeit. * Lokale Ausbrüche für relativ hohe COVID-19-Fallzahlen in den letzten Tagen maßgeblich. [mehr]
17. Juni 2020
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6
German households saved surprisingly little money during Q1; their bank deposits were only up by EUR 5.8 bn. In the lockdown month of March, deposits even declined by EUR 11.1 bn, as households withdrew a lot of cash due to the uncertain situation. During the current quarter, however, households will probably build up deposits substantially in order to prepare for potential income losses. By contrast, retail loans continued to increase strongly in Q1 and may cool down only in the medium term. [mehr]
17. Juni 2020
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7
Im ersten Quartal dieses Jahres legten die Privathaushalte in Deutschland überraschend wenig Geld zur Seite – ihre Bankeinlagen wuchsen nur um EUR 5,8 Mrd. Im Lockdown-Monat März wurden sogar Guthaben in Höhe von EUR 11,1 Mrd. abgezogen, da die Haushalte aufgrund der Unsicherheit viel Bargeld abhoben. Für das laufende Quartal ist jedoch damit zu rechnen, dass hohe Rücklagen für drohende Einkommensverluste gebildet werden. Das starke Wachstum der Kredite an Privatpersonen hielt in Q1 hingegen noch an und dürfte sich erst mittelfristig abschwächen. [mehr]
12. Juni 2020
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Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im ersten Quartal so stark zugelegt wie zuletzt vor 20 Jahren (EUR +30 Mrd., +5,1% ggü. Vj.). Vor allem in der Industrie wurden Kreditlinien gezogen, die kurzfristigen Kredite schnellten in die Höhe. Auslandsbanken profitierten am meisten. Die zusätzliche Liquidität blieb meist als Einlagen bei den Banken (EUR +49 Mrd. – Rekord für ein Q1). Die Einlagenzinsen brachen noch weiter ein. Auch Anleiheemissionen liefen in Q1 sehr gut. Die Corona-Pandemie stürzt Deutschland 2020 in die tiefste Nachkriegsrezession (BIP: -9% erwartet). Dabei dürften Außenhandel, Investitionen der Unternehmen und privater Konsum gleichermaßen einbrechen. Alle drei Komponenten gingen bereits in Q1 stark zurück. Positive Beiträge vom Bau und den Lagerveränderungen konnten das bei Weitem nicht ausgleichen, sodass die Wirtschaft massiv schrumpfte, um 2,2% ggü. Vq. [mehr]
10. Juni 2020
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Germany has got COVID-19 under control faster than many other countries. It also recorded one of the lowest infection fatality rates among the G10 countries. The complete fiscal policy U-turn in response to COVID-19 induced economic damage should allow the German economy to weather this crisis better than many other countries – although the impact will still be massive. We have identified six structural features of the German society contributing to its superior collective resilience. Due to these features we expect the German recession in 2020 to be less severe than in most other industrial countries. This crisis resilience should also further improve Germany’s relative position among the major industrial economies once COVID-19 has been overcome. And this will increase pressure on Germany to play an even more supportive role within EMU/EU in the medium term. [mehr]
8. Juni 2020
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Infolge der Corona-Krise könnten kontinentale Wertschöpfungsketten an Bedeutung gewinnen. Mit unserer Netzwerkanalyse stellen wir das globale Handelsnetz vor dem Ausbruch von COVID-19 dar. Wir konzentrieren uns dabei auf 90 Länder, zeigen das globale Handelsnetz zwischen den Ländern und die wichtigsten intrakontinentalen Handelsbeziehungen. Vor allem die Handelsbeziehungen zwischen asiatischen und amerikanischen Ländern könnten bei einer grundlegenden Umgestaltung der globalen Wertschöpfungsketten auf den Prüfstand kommen. [mehr]
4. Juni 2020
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Rund 2,8 Millionen Menschen waren im Mai arbeitslos gemeldet. Auch die Zahl der angemeldeten Kurzarbeiter stieg erneut. Marc Schattenberg fühlt im neuen Podzept dem deutschen Arbeitsmarkt den Puls und gibt Orientierung in unübersichtlicher Zeit. Verschwinden gerade Jobs, die nie wiederkommen? Wie sehr kann Kurzarbeit helfen, die Probleme zu lindern? Und wann dürften wir das Schlimmste überstanden haben? [mehr]
4. Juni 2020
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The coalition committee agreed on a so-called “Fiscal Stimulus and Crisis Management Programme”. The overarching goal of the programme is to boost the economy, secure employment, unleash Germany’s economic potential, mitigate the adverse economic and social consequences due to the crisis, strengthen the federal states and municipalities and, finally, give financial support to families. The promised rise in “future investment” is per se a good thing to boost the economy. Still, timely implementation could be an issue. Hence, these additional investments will help raising Germany’s growth potential but are unlikely to have any meaningful effects on economic growth in the short run. [mehr]
6.7.5