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International

Nach Jahrzehnten der Globalisierung sind die nationalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme heute so vernetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig werden offene Märkte und freier Wettbewerb zunehmend kritisiert und auch eingeschränkt. Daher ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research, wie Europa im internationalen Vergleich aufgestellt ist, wie sich ändernde Strukturen und der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern, ihre Kunden und die Finanzmärkte weltweit beeinflussen, und welche Chancen und Risiken sich aus langfristigen Megatrends wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder neuen Formen der Mobilität ergeben.

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12. Januar 2017
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Obwohl der Zahlungsverkehr zunehmend digital wird, wächst in Europa die Nachfrage nach Bargeld. Der Euro-Bargeldumlauf ist mittlerweile auf 1,1 Billionen Euro gestiegen – eine Verdreifachung im Vergleich zu 2003. Bargeld setzt der Macht der Zentralbanken Grenzen, es gewährleistet Datenschutz und kann somit dazu beitragen, Bürgerrechte zu sichern. Andererseits geht eine intensive Nutzung von Bargeld häufig mit einer stärkeren Schattenwirtschaft einher. Der Wechsel zu bargeldlosen Zahlungen scheint dagegen zu einem Anstieg des Kartenbetrugs zu führen. [mehr]
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18. Oktober 2016
Wirtschaftsexperten, Politiker und Kommentatoren sprechen sich einhellig für ein großangelegtes Investitionsprogramm für die US-Infrastruktur aus, selbst die beiden Präsidentschaftskandidaten stimmen in diesem Punkt überein. Im Sinne einer ausgewogeneren Debatte widmet sich unser Leitartikel der Frage, was gegen eine solche Investitionsoffensive spricht. [mehr]
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30. Juni 2016
Eine lahmende Wirtschaft, die massive Flüchtlingskrise und ein wenig vertrauenerweckendes Bankensystem – allem Anschein nach steht Europa vor unlösbaren Problemen. Zwar existieren vernünftige Lösungen. Umsetzen lassen sich diese jedoch nur, wenn althergebrachte und liebgewonnene Ansichten und die ökonomischen Dogmen der vergangenen Jahrzehnte über Bord geworfen werden. Politische Entscheidungsträger müssen mutig und entschlossen neue Wege gehen, wenn sie Europas Zukunft sichern wollen. [mehr]
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24. Mai 2016
The tremendous growth momentum in high-frequency trading seems to have reached its limits in recent years. The increasing cost of infrastructure and relentless competition within the industry are probably the first to blame. In addition, high-frequency trading firms are hardly participating in those dark pools where large block transactions are executed. Both trends are challenging their business model and trading strategies as high-frequency traders have seen their revenues and profits erode. Furthermore, forthcoming tighter prudential regulatory oversight may lead to an overhang of capacity in the high-frequency trading industry. [mehr]
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21. April 2016
Einige Faktoren wie der Rückgang der Rohstoffpreise, die hohe Fremdwährungsverschuldung der Unternehmen, der USD-Anstieg und die Erwartung eines Zinsanstiegs in den USA belasten die wirtschaftlichen und finanziellen Perspektiven in den Emerging Markets (EM). Der relative Mangel an Reformen sowie die Abschwächung einiger struktureller wachstumsfördernder Faktoren haben Bedenken bezüglich der mittelfristigen Aussichten in vielen, aber nicht allen Schwellenländern ausgelöst. [mehr]
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3. Februar 2016
Mitte Januar hat die neu gegründete multilaterale Finanzinstitution, die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), offiziell ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die ersten Kredite sollen laut Aussage des chinesischen Finanzministers Lou Jiwei Mitte des Jahres ausgegeben werden. Die Ausweitung der Finanzierung von Infrastrukturprojekten betrifft ein Kernthema in Asien, denn der Infrastrukturbedarf ist monumental. Auch weil die schwache Weltkonjunktur und der Nachfragerückgang aus China die Wachstumsaussichten dämpfen, setzen viele asiatische Regierungen auf den Infrastrukturausbau. Die Strategie könnte aufgehen – aber nicht jede Finanzierungsmöglichkeit scheint für jedes Land oder Projekt geeignet. Es gibt einige potenzielle Risiken zu beachten. [mehr]
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26. Januar 2016
Der Marktanteil von so genannten Light Trucks (u.a. Pickups und schwere SUVs) am gesamten Fahrzeugabsatz ist in den USA zuletzt spürbar gestiegen und erreichte Ende 2015 mit mehr als 60% einen neuen Rekordwert. Dies ging zu Lasten von klassischen Pkw. Der massive Rückgang der Öl- und damit Benzinpreise begünstigt ganz offensichtlich diese Präferenzverschiebung, denn die Kraftstoffkosten werden für den Autofahrer weniger relevant. Für die deutschen Automobilhersteller ist diese Entwicklung nicht günstig. Denn ihr Marktanteil in den USA lag bei den Light Trucks lediglich bei 4,7%. Im Pkw-Segment kommen die deutschen Automobilhersteller dagegen auf einen Anteil von 12,3%. [mehr]
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2.1.5