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International

Nach Jahrzehnten der Globalisierung sind die nationalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme heute so vernetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig werden offene Märkte und freier Wettbewerb zunehmend kritisiert und auch eingeschränkt. Daher ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research, wie Europa im internationalen Vergleich aufgestellt ist, wie sich ändernde Strukturen und der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern, ihre Kunden und die Finanzmärkte weltweit beeinflussen, und welche Chancen und Risiken sich aus langfristigen Megatrends wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder neuen Formen der Mobilität ergeben.

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29. Januar 2018
Das Wachstum der Weltwirtschaft sollte im Jahr 2018 mit 3,8% noch etwas stärker ausfallen als 2017, dem Jahr, in dem die höchste Wachstumsrate seit einem Jahrzehnt verzeichnet wurde. Vor allem in den USA und den Schwellenländern ist eine weitere Beschleunigung zu erwarten. Unsere Prognosen für Großbritannien und Japan sind im Vergleich zum Konsens eher pessimistisch. Im Euroraum sollte das Wachstum zwar weiterhin über der Potenzialrate liegen, wir erwarten jedoch keine weitere Beschleunigung. ... [mehr]
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29. Januar 2018
Bei Bitcoin gehen die Meinungen auseinander: Die Diskussion entzündet sich hauptsächlich an den übermäßigen Kurssteigerungen und ist wenig differenziert. In diesem Beitrag greifen wir Standardaussagen über die Kryptowährung auf und versuchen, diese einzuordnen und gegebenenfalls zu korrigieren. Damit hoffen wir, dem Leser einen Einstieg in das Thema zu ermöglichen. [mehr]
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25. Januar 2018
The lead market commentator of the Financial Times this morning writes that the dollar sell-off has “stopped making sense”. Indeed, viewed with the post-crisis lens of activist central banks and exceptionally tight correlations between FX and rates the dollar is entirely out of line with fundamentals. But currency moves over the medium-term ultimately boil down to one thing: flows. If inflows into an economy pick up the currency strengthens and vice versa. Looked at from a flow perspective, the dollar bear market makes complete sense: our outlook for FX 2018 argued that the flow picture is exceptionally supportive for EUR/USD and this positive dynamic is currently playing out. [mehr]
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19. Dezember 2017
Frohe Feiertage. Das fasst die Marktstimmung derzeit recht gut zusammen. Riskante Vermögenswerte notieren auf oder nahe Mehrjahres-Höchstständen. Raschere Fortschritte bei der US-Steuerreform und den Brexit-Verhandlungen wirkten sich zuletzt positiv aus. Gleichzeitig ist das Wirtschaftswachstum kräftig, die Fiskal- und Regulierungspolitik wirken zunehmend unterstützend, und die Geldpolitik wird zwar gestrafft, ist aber immer noch locker. ... [mehr]
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17. November 2017
Der Euro kann seinen zweiten Platz unter den weltweit wichtigsten Reservewährungen bislang problemlos verteidigen. In Q2 2017 lag sein Anteil an den zugeordneten Währungsreserven nach Angaben des IWF bei 19,9%. Der US-Dollar bleibt mit 63,8% die unangefochtene Nummer eins unter den Reservewährungen. Doch sowohl der Euro als auch der Dollar mussten Anteile zugunsten anderer (nicht-traditioneller) Reservewährungen aufgeben. Ungeachtet der Frage, ob dies strukturellen Entwicklungen oder (vorübergehenden) Verschiebungen in der Reserveallokation geschuldet ist – die Diskussion um die führende Weltreservewährung (oder führenden Reservewährungen) des 21. Jahrhunderts gewinnt dadurch zweifelsohne an Bedeutung. [mehr]
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9. Oktober 2017
Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Magazins Konzept. Diese Ausgabe erscheint elf Jahre, nachdem die ersten Anzeichen für die Entwicklung aufkamen, die sich mittlerweile als Finanzkrise in das kollektive Gedächtnis eingegraben hat. Zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser Ausgabe beginnt die Federal Reserve damit, ihr Quantitative Easing-Programm allmählich zurückzufahren, womit nach dem Ende der Krise nun auch das Ende des QE-Programms eingeläutet wird. Das Ende des QE gibt jedoch vielen Investoren Anlass zur Sorge. Schließlich sind seit der Krise die Bilanzsummen bei den Zentralbanken und die Preise an den Finanzmärkten parallel immer weiter gestiegen. Ist mit dem Abschmelzen der Zentralbankbilanzen nun im Umkehrschluss zwangsläufig ein Kursrutsch an den Finanzmärkten zu erwarten? Alle drei Features in dieser Konzept-Ausgabe beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema. [mehr]
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24. August 2017
„Robo-Advice“ ist eine schnell wachsende Anwendung von Finanztechnologie- (FinTech-) Lösungen auf dem Gebiet der Finanzplanung und privaten Geldanlage. Zu den Nutzern zählen nicht nur Millennials, sondern zunehmend auch wohlhabende und höher qualifizierte Kunden. Durch benutzerfreundliche, automatisierte und preiswerte Portfoliomanagement-Dienstleistungen können Robo-Advisors die traditionelle Finanzberatung ergänzen, dürften in Teilen aber auch zu Substitutionseffekten führen. [mehr]
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10. August 2017
Robo-advisors are online investment platforms that use computer algorithms to manage client portfolios and are thus part of the FinTech universe. With their user-friendly, automated and low-cost services, robo-advisors pose a challenge to traditional financial advisory services and are growing fast. Online client onboarding is the most crucial step in this process, relying on questionnaires to figure out clients' preferences. Following a conservative approach in their asset selection, robo-advisors mainly invest in ETFs. Portfolio allocation is done via mean-variance optimisation and threshold-based rebalancing is utilised to maintain targeted asset weights. Wealthier and more educated clients are joining millennials as robo-advisory clients. Fees are considerably higher in the EU than in the US where robo-advisors’ AuM are much larger. Robo-advisors can contribute to financial inclusion, while their long-term success relies on a high degree of accuracy and suitability for clients. [mehr]
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1. August 2017
Zu Beginn der Sommerpause lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und die Lage genau zu betrachten. Die Weltwirtschaft befindet sich in der besten Verfassung seit Jahren. Andere Zentralbanken können daher dem Beispiel der Fed folgen und allmählich aus der ultralockeren Geldpolitik aussteigen, was angesichts des schieren Umfangs der Lockerungen eine historische Herausforderung darstellt. Allerdings verharrt die Inflation weiterhin unter den Zielwerten, sodass eine wichtige Komponente für eine Normalisierung noch fehlt. [mehr]
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2.3.3