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International

Nach Jahrzehnten der Globalisierung sind die nationalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme heute so vernetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig werden offene Märkte und freier Wettbewerb zunehmend kritisiert und auch eingeschränkt. Daher ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research, wie Europa im internationalen Vergleich aufgestellt ist, wie sich ändernde Strukturen und der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern, ihre Kunden und die Finanzmärkte weltweit beeinflussen, und welche Chancen und Risiken sich aus langfristigen Megatrends wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder neuen Formen der Mobilität ergeben.

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26. Mai 2011
Die Welthandelsordnung steht an einer Weichenstellung. Mit einem Abschluss der Doha-Runde im Jahr 2011 könnte dem Welthandel ein deutlicher Impuls gegeben werden. Scheitern die Verhandlungen, droht der Welt mittelfristig ein Rückfall in handelspolitisches Klein-Klein. Um die Doha-Runde zum Abschluss zu bringen, braucht es politische Führung, nicht nur in den USA und der EU, sondern auch in den großen Schwellenländern. Aus einer wechselseitigen Marktöffnung könnten auch diese Länder erheblichen Nutzen ziehen. [mehr]
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1. Juli 2010
Die fiskalischen Kosten einer Finanzkrise können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden: a) Direkte Kosten wie die Zufuhr von Eigenkapital, Garantien von Passiva und Aktiva durch den Staat oder kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Finanzinstitute und b) indirekte Kosten, die sich aus geringeren Steuereinnahmen und höheren Staatsausgaben angesichts einer durch die Krise ausgelösten Rezession ergeben. ... [mehr]
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30. April 2010
Im richtigen Leben treffen Menschen nicht immer rationale Entscheidungen auf Basis feststehender Präferenzen und vollständiger Information. Viele Verhaltensweisen liegen darin begründet, dass der Mensch versucht, die Komplexität seiner Umwelt durch Näherungsverfahren in den Griff zu bekommen. Diese Verfahren liefern in der Regel brauchbare Ergebnisse, führen aber auch häufig zu verzerrten Wahrnehmungen und systematischen Fehlern. Investoren und Anlageberater sollten sich dieser Effekte bei der Beurteilung von Finanzprodukten, bei ihren Einschätzungen für den Anlageerfolg relevanter Faktoren, der eigenen Risikobereitschaft sowie bei der Reflexion über das eigene Anlageverhalten bewusst sein, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. [mehr]
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23. Februar 2010
Die Weltwassermärkte stehen vor großen Herausforderungen. Der Anstieg der Weltbevölkerung und höhere Einkommen in Entwicklungs- und Schwellenländern gehen einher mit einer steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie und sonstigen Gütern. Dies führt zu einem erhöhten Wasserbedarf. Der Klimawandel wird viele wasserbezogene Probleme vergrößern und neue schaffen. Wir schätzen den jährlichen Investitionsbedarf in der globalen Wasserwirtschaft auf etwa EUR 400 bis 500 Mrd. Der Staat wird die notwendigen Finanzmittel nicht alleine aufbringen können. Daher halten wir es für sinnvoll, dass Staat und Privatwirtschaft enger zusammenarbeiten. Für Hersteller von "Wassertechnologien" besteht in den nächsten Jahrzehnten enormes Absatzpotenzial. Wir haben die Attraktivität verschiedener Länder für Investitionen in der Wasserwirtschaft mit einem Scoring-Modell bewertet. Unter den am besten platzierten Ländern finden sich viele Staaten aus dem Mittleren Osten, aber auch die bevölkerungsreichen Länder China und Indien sowie die USA und Deutschland. Grundsätzlich besteht aber in allen Ländern großer Investitionsbedarf in der Wasserwirtschaft. [mehr]
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15. Februar 2010
Das Neugeschäft bei Konsortialkrediten belief sich im letzten Jahr weltweit auf rund USD 1,6 Bill., ein Minus von 41% nach einem Rückgang in gleicher Größenordnung bereits im Vorjahr. Damit fiel das Volumen neu syndizierter Kredite auf den niedrigsten Stand des letzten Jahrzehnts, nachdem es sich zwischen 2003 und 2007 noch mehr als verdoppelt hatte. [mehr]
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12. Februar 2010
Well aware that small farmers are key to world food security, agribusiness players are increasingly partnering with them. They are taking practical steps to secure farmers’ financial success in a sustainable way and integrate them into the global food supply chains... [mehr]
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16. Dezember 2009
Die Finanzmärkte haben sich nach der schweren Krise der letzten zwei Jahre wieder stabilisiert. Damit geht der Blick zunehmend auf die Konsequenzen, die die Krise für die Banken weltweit haben wird: Die Branche wird weniger attraktiv und noch stärker reguliert sein als bisher, sie wird sich einem größeren staatlichen Einfluss, Druck von Investoren und deutlich höheren Eigenkapitalvorschriften gegenübersehen. Im Ergebnis dürften Wachstum und Profitabilität des Sektors insgesamt sinken, erst recht da für die nächsten Jahre keine großen Wachstumstreiber in Aussicht sind. [mehr]
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25. September 2009
Weltweit wirken sich neue Einflussfaktoren dauerhaft auf die Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln aus. Zunehmende Knappheit natürlicher Ressourcen, steigende und sich verändernde Nachfrage nach Lebensmitteln sowie der Klimawandel stellen ernsthafte Herausforderungen dar. Dennoch erwarten wir, dass die wachsende Weltbevölkerung (neun Milliarden Menschen im Jahr 2050) ernährt werden kann – sofern wir die richtigen Entscheidungen treffen. Sektorübergreifende Innovationen, Reformen bei Agrarsubventionen und Lebensmittelhilfe, in der Handelsliberalisierung, dem Einsatz von Biotreibstoffen und bei geistigen Eigentumsrechten sind dringend erforderlich. Die weltweiten Produktions-, Distributions- und Konsumsysteme für Lebensmittel müssen verändert werden. Der Finanzsektor spielt eine zentrale Rolle bei Investionen entlang der Wirtschaftskette für Lebensmittel und der Kreditvergabe an Kleinbauern. [mehr]
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17. August 2009
Einige Jahre vor Ausbruch der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise trieben reichliche globale Liquidität und ein starker Risikoappetit der Investoren die Vermögenspreise nach oben. Die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte wurden schwer getroffen, als sich die Subprime-Krise zu einer globalen Banken- und Wirtschaftskrise entwickelte. Die Notenbanken mussten zusätzliche Liquidität bereitstellen, um das Bankensystem, den Kreditkanal und die Gesamtwirtschaft zu unterstützen. Trotz der Überschussliquidität bleiben die Inflationsrisiken auf kurze bis mittlere Sicht aufgrund der geringen Kapazitätsauslastung sowie der steigenden Arbeitslosigkeit niedrig. Allerdings könnte die Überschussliquidität möglicherweise neue Vermögenspreisblasen begünstigen. Aus diesem Grund bereiten die Notenbanken derzeit Strategien für den Ausstieg aus der gegenwärtigen expansiven Geldpolitik für die Zeit nach der Krise vor. [mehr]
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14. Juli 2009
Staatsfonds befinden sich auf dem Weg in die Normalität und werden zunehmend als institutionelle Anleger unter vielen wahrgenommen. Mit ihrer Verpflichtung zu den so genannten Santiago-Prinzipien für größere Transparenz und gute Geschäftsführung haben sie sich im Wesentlichen auf die Verfolgung finanzieller Ziele festgelegt. Auch die konstruktive Rolle bei der Kapitalisierung von Banken in der Finanzkrise konnte die Glaubwürdigkeit der Staatsfonds stärken. Im Gegenzug haben die Empfängerländer Richtlinien für offene und einheitliche Investitionsbedingungen vorgelegt. Nun gilt es abzuwarten, ob es den Initiatoren gelingt, die nicht-bindenden Richtlinien für Staatsfonds und Empfänger auch zu einer breiten und konsistenten Umsetzung zu bringen. [mehr]
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2.3.5