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International

Nach Jahrzehnten der Globalisierung sind die nationalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme heute so vernetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig werden offene Märkte und freier Wettbewerb zunehmend kritisiert und auch eingeschränkt. Daher ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research, wie Europa im internationalen Vergleich aufgestellt ist, wie sich ändernde Strukturen und der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern, ihre Kunden und die Finanzmärkte weltweit beeinflussen, und welche Chancen und Risiken sich aus langfristigen Megatrends wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder neuen Formen der Mobilität ergeben.

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20. Dezember 2011
Der US-Automarkt erholt sich von seiner tiefen Krise. 2012 und 2013 dürften Absatz und Produktion weiter steigen. Mittelfristig werden die früheren Rekordwerte wieder erreicht und sogar überschritten. Deutsche Hersteller dürften von dieser Entwicklung profitieren. Ihr Marktanteil am LV-Absatz wird weiter wachsen. Gründe sind die attraktive Produktpalette und die Stärkung der Produktionsstätten vor Ort. Diesel- und Hybrid-Fahrzeuge werden in den kommenden Jahren ihren Marktanteil in den USA ausbauen. Gerade ein Wachstum des Diesel-Marktes würde deutsche Unternehmen begünstigen. [mehr]
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12. Dezember 2011
Die niedrigen Erwartungen an die Klimaschutzkonferenz von Durban waren gerechtfertigt. Ein rechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen mit substanziellen Emissionsreduktionszielen wurde nicht nur nicht beschlossen, sondern es scheint auf absehbare Zeit unrealistisch zu sein. Trotz vielfältiger Investitionen in Energieeffizienz oder erneuerbare Energien wird es immer unwahrscheinlicher, das 2°C-Ziel zu erreichen. Faktisch entscheidet sich die Welt also für mehr Anpassung an den Klimawandel. [mehr]
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8. Dezember 2011
The U.S. state and local government sector undoubtedly faced significant short-run challenges brought about by the 2007-2009 recession which are likely to partly persist over the next few fiscal years. Yet, warnings of state bankruptcies and mass defaults at the local level are unduly exaggerated. All in all, a satisfactory assessment requires the separation of cyclical revenue problems from looming long-term challenges in pensions and healthcare. Although they do not pose an imminent threat yet, state and local pension funds and retiree healthcare commitments are in dire need of reform in order to keep them affordable. Moreover, to improve their finances, subnational jurisdictions need to correct the structural flaws in their revenue systems and budget processes and increase the effectiveness of spending to curtail the unsustainable ballooning of costs. [mehr]
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28. Juli 2011
Das internationale Bankgeschäft hat durch die Finanzkrise einen Rückschlag erlitten. Dieser Beitrag thematisiert, 1.) inwieweit die Finanzmärkte in den letzten Jahren globaler geworden sind und wie groß der Rückschlag für die grenzüberschreitenden Beziehungen durch die Krise war, 2.) welche Gründe für den Internationalisierungsprozess sprechen und 3.) wie die Aussichten für internationales Bankgeschäft im neuen Umfeld nach der Krise sind. Neben den Entwicklungen der Märkte ist dafür die aktuelle politische und regulatorische Debatte ausschlaggebend, die sich auf eine stärkere - meist nationale - Kontrolle der Bankenbranche konzentriert. [mehr]
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10. Juni 2011
Carbon Capture and Storage (CCS) ist nur eine Säule in der internationalen Klimaschutzpolitik, allerdings eine wichtige. Derzeit sieht es jedoch nicht so aus, als könne diese Säule in den kommenden zwei Dekaden die ihr zugedachte Last tragen. Ohne CCS ist das 2°C-Ziel aber noch mehr in Gefahr, als dies ohnehin der Fall ist. Daher müssten dem grundsätzlichen Bekenntnis der Politik zu CCS und der Erkenntnis, dass CCS für den Klimaschutz einen Beitrag leisten kann, auch Taten folgen: Die Erforschung der Technologie steht dabei an erster Stelle, für die Implementierung bräuchte es dann vor allem Preissignale für CO2. In jedem Fall erscheint es lohnenswert, die Forschung auch im Bereich Carbon Capture and Usage zu intensivieren. [mehr]
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26. Mai 2011
Die Welthandelsordnung steht an einer Weichenstellung. Mit einem Abschluss der Doha-Runde im Jahr 2011 könnte dem Welthandel ein deutlicher Impuls gegeben werden. Scheitern die Verhandlungen, droht der Welt mittelfristig ein Rückfall in handelspolitisches Klein-Klein. Um die Doha-Runde zum Abschluss zu bringen, braucht es politische Führung, nicht nur in den USA und der EU, sondern auch in den großen Schwellenländern. Aus einer wechselseitigen Marktöffnung könnten auch diese Länder erheblichen Nutzen ziehen. [mehr]
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1. Juli 2010
Die fiskalischen Kosten einer Finanzkrise können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden: a) Direkte Kosten wie die Zufuhr von Eigenkapital, Garantien von Passiva und Aktiva durch den Staat oder kurzfristige Liquiditätshilfen für in Not geratene Finanzinstitute und b) indirekte Kosten, die sich aus geringeren Steuereinnahmen und höheren Staatsausgaben angesichts einer durch die Krise ausgelösten Rezession ergeben. ... [mehr]
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30. April 2010
Im richtigen Leben treffen Menschen nicht immer rationale Entscheidungen auf Basis feststehender Präferenzen und vollständiger Information. Viele Verhaltensweisen liegen darin begründet, dass der Mensch versucht, die Komplexität seiner Umwelt durch Näherungsverfahren in den Griff zu bekommen. Diese Verfahren liefern in der Regel brauchbare Ergebnisse, führen aber auch häufig zu verzerrten Wahrnehmungen und systematischen Fehlern. Investoren und Anlageberater sollten sich dieser Effekte bei der Beurteilung von Finanzprodukten, bei ihren Einschätzungen für den Anlageerfolg relevanter Faktoren, der eigenen Risikobereitschaft sowie bei der Reflexion über das eigene Anlageverhalten bewusst sein, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. [mehr]
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23. Februar 2010
Die Weltwassermärkte stehen vor großen Herausforderungen. Der Anstieg der Weltbevölkerung und höhere Einkommen in Entwicklungs- und Schwellenländern gehen einher mit einer steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie und sonstigen Gütern. Dies führt zu einem erhöhten Wasserbedarf. Der Klimawandel wird viele wasserbezogene Probleme vergrößern und neue schaffen. Wir schätzen den jährlichen Investitionsbedarf in der globalen Wasserwirtschaft auf etwa EUR 400 bis 500 Mrd. Der Staat wird die notwendigen Finanzmittel nicht alleine aufbringen können. Daher halten wir es für sinnvoll, dass Staat und Privatwirtschaft enger zusammenarbeiten. Für Hersteller von "Wassertechnologien" besteht in den nächsten Jahrzehnten enormes Absatzpotenzial. Wir haben die Attraktivität verschiedener Länder für Investitionen in der Wasserwirtschaft mit einem Scoring-Modell bewertet. Unter den am besten platzierten Ländern finden sich viele Staaten aus dem Mittleren Osten, aber auch die bevölkerungsreichen Länder China und Indien sowie die USA und Deutschland. Grundsätzlich besteht aber in allen Ländern großer Investitionsbedarf in der Wasserwirtschaft. [mehr]
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7.5.1