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International

Nach Jahrzehnten der Globalisierung sind die nationalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme heute so vernetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig werden offene Märkte und freier Wettbewerb zunehmend kritisiert und auch eingeschränkt. Daher ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research, wie Europa im internationalen Vergleich aufgestellt ist, wie sich ändernde Strukturen und der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern, ihre Kunden und die Finanzmärkte weltweit beeinflussen, und welche Chancen und Risiken sich aus langfristigen Megatrends wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder neuen Formen der Mobilität ergeben.

210 (191-200)
15. Februar 2010
Das Neugeschäft bei Konsortialkrediten belief sich im letzten Jahr weltweit auf rund USD 1,6 Bill., ein Minus von 41% nach einem Rückgang in gleicher Größenordnung bereits im Vorjahr. Damit fiel das Volumen neu syndizierter Kredite auf den niedrigsten Stand des letzten Jahrzehnts, nachdem es sich zwischen 2003 und 2007 noch mehr als verdoppelt hatte. [mehr]
191
12. Februar 2010
Well aware that small farmers are key to world food security, agribusiness players are increasingly partnering with them. They are taking practical steps to secure farmers’ financial success in a sustainable way and integrate them into the global food supply chains... [mehr]
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16. Dezember 2009
Die Finanzmärkte haben sich nach der schweren Krise der letzten zwei Jahre wieder stabilisiert. Damit geht der Blick zunehmend auf die Konsequenzen, die die Krise für die Banken weltweit haben wird: Die Branche wird weniger attraktiv und noch stärker reguliert sein als bisher, sie wird sich einem größeren staatlichen Einfluss, Druck von Investoren und deutlich höheren Eigenkapitalvorschriften gegenübersehen. Im Ergebnis dürften Wachstum und Profitabilität des Sektors insgesamt sinken, erst recht da für die nächsten Jahre keine großen Wachstumstreiber in Aussicht sind. [mehr]
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25. September 2009
Weltweit wirken sich neue Einflussfaktoren dauerhaft auf die Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln aus. Zunehmende Knappheit natürlicher Ressourcen, steigende und sich verändernde Nachfrage nach Lebensmitteln sowie der Klimawandel stellen ernsthafte Herausforderungen dar. Dennoch erwarten wir, dass die wachsende Weltbevölkerung (neun Milliarden Menschen im Jahr 2050) ernährt werden kann – sofern wir die richtigen Entscheidungen treffen. Sektorübergreifende Innovationen, Reformen bei Agrarsubventionen und Lebensmittelhilfe, in der Handelsliberalisierung, dem Einsatz von Biotreibstoffen und bei geistigen Eigentumsrechten sind dringend erforderlich. Die weltweiten Produktions-, Distributions- und Konsumsysteme für Lebensmittel müssen verändert werden. Der Finanzsektor spielt eine zentrale Rolle bei Investionen entlang der Wirtschaftskette für Lebensmittel und der Kreditvergabe an Kleinbauern. [mehr]
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17. August 2009
Einige Jahre vor Ausbruch der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise trieben reichliche globale Liquidität und ein starker Risikoappetit der Investoren die Vermögenspreise nach oben. Die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte wurden schwer getroffen, als sich die Subprime-Krise zu einer globalen Banken- und Wirtschaftskrise entwickelte. Die Notenbanken mussten zusätzliche Liquidität bereitstellen, um das Bankensystem, den Kreditkanal und die Gesamtwirtschaft zu unterstützen. Trotz der Überschussliquidität bleiben die Inflationsrisiken auf kurze bis mittlere Sicht aufgrund der geringen Kapazitätsauslastung sowie der steigenden Arbeitslosigkeit niedrig. Allerdings könnte die Überschussliquidität möglicherweise neue Vermögenspreisblasen begünstigen. Aus diesem Grund bereiten die Notenbanken derzeit Strategien für den Ausstieg aus der gegenwärtigen expansiven Geldpolitik für die Zeit nach der Krise vor. [mehr]
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14. Juli 2009
Staatsfonds befinden sich auf dem Weg in die Normalität und werden zunehmend als institutionelle Anleger unter vielen wahrgenommen. Mit ihrer Verpflichtung zu den so genannten Santiago-Prinzipien für größere Transparenz und gute Geschäftsführung haben sie sich im Wesentlichen auf die Verfolgung finanzieller Ziele festgelegt. Auch die konstruktive Rolle bei der Kapitalisierung von Banken in der Finanzkrise konnte die Glaubwürdigkeit der Staatsfonds stärken. Im Gegenzug haben die Empfängerländer Richtlinien für offene und einheitliche Investitionsbedingungen vorgelegt. Nun gilt es abzuwarten, ob es den Initiatoren gelingt, die nicht-bindenden Richtlinien für Staatsfonds und Empfänger auch zu einer breiten und konsistenten Umsetzung zu bringen. [mehr]
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6. Mai 2009
Seitdem die Wirtschaftskrise die Realwirtschaft erfasst hat, verzeichnen die WTO und die Weltbank einen massiven Anstieg protektionistischer Maßnahmen, darunter nicht-tarifäre Handelshemmnisse und Missbrauch von Anti-Dumping-Maßnahmen, Subventionierung nationaler Industriezweige oder, ganz aktuell, Appelle zur Bevorzugung heimischer Produkte bzw. Unternehmen sowie Beschränkungen der internationalen Kapitalflüsse oder der Zuwanderung. Es droht eine Protektionsmusspirale, die die weltwirtschaftliche Erholung wenn nicht erstickt, so doch verzögert. Offene Märkte und freien Handel zu sichern, ist daher die nächste wichtige Aufgabe für eine global koordinierte Krisenbewältigung. [mehr]
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18. März 2009
KMU spielen in Deutschland und den meisten beobachteten Ländern eine wichtige Rolle für die wirtschaftliche und beschäftigungspolitische Entwicklung. Dies gilt es bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen ebenso zu berücksichtigen wie - angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise - bei der Fokussierung von „Rettungspaketen“ auf große, in der Öffentlichkeit präsentere Unternehmen. [mehr]
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28. November 2008
The Asian crisis 1997/98, the launch of the euro in 1999 and the global financial crisis 2007/8 have stimulated monetary cooperation in East Asia and debate about an Asian Monetary Union (AMU). The success story of the euro can serve as a role model but special features in East Asia have to be taken into account. Given the current heterogeneity of Asian countries the exchange rate orientation will remain dominated by a mixture of dollar-pegged and (managed) floating schemes for the time being. The introduction of a single currency requires strong political will as well as the building of institutions, a legal framework and trust. Therefore, it is likely to take at least another two decades before AMU can be launched. [mehr]
200
7.5.1