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Deutsche Fassung von ˮUN Climate Summit: The most inconvenient message remains unsaidˮ

14. Dezember 2018
Rund um den UN-Klimagipfel in Katowice wird vor allem betont, dass möglichst schnell Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssten. Dies bleibt jedoch häufig sehr abstrakt. Dagegen fehlt die wohl unbequemste Botschaft: Mit den heute und auf absehbare Zeit verfügbaren Technologien ist es sehr unwahrscheinlich, die CO₂-Emissionen im notwendigen Maß und Tempo zu senken und zugleich die gewohnten Konsummuster der privaten Haushalte sowie die etablierten, international arbeitsteiligen Produktionsstrukturen beizubehalten. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

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14. Oktober 2015
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Die Kontinentalverschiebung geht äußerst langsam voran, erfolgt fast unbemerkt, hat aber auf lange Sicht dramatische Auswirkungen. In dieser Hinsicht weist sie große Ähnlichkeiten zum demografischen Wandel auf. Lassen Sie uns mit einigen Fakten beginnen. Die Weltbevölkerung dürfte von derzeit 7,3 Milliarden bis 2050 auf über 9,7 Milliarden ansteigen. Zum Vergleich: im Jahr 1950 belief sich die Weltbevölkerung auf nur 2,5 Milliarden. Das regionale (kontinentale) demografische Gleichgewicht verschiebt sich schon seit längerer Zeit. Im Jahr 1950 befanden sich vier der zehn bevölkerungsstärksten Länder der Welt in Europa (Deutschland, Italien, Sowjetunion und Großbritannien). Gegenwärtig zählt nur Russland, ironischerweise das Land mit der ungünstigsten demografischen Situation, zu den zehn Ländern mit der höchsten Bevölkerung. 1950 hatten die 4 bevölkerungsstärksten europäischen Länder einen Anteil von 10% an der Weltbevölkerung. Dieser Anteil ist inzwischen auf 5% gefallen und wird auf absehbare Zeit weiter zurückgehen. Dagegen wird die Bevölkerung Afrikas und Asiens in den nächsten Jahrzehnten weiter stark ansteigen, wobei insbesondere in Afrika ein drastischer Bevölkerungsanstieg zu erwarten ist (siehe Grafik). Zugegebenermaßen kaschiert der Gesamtanstieg beträchtliche zahlenmäßige Unterschiede innerhalb der Regionen (z. B. Ostasien gegenüber Südasien). [mehr]
14. August 2015
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Zwischen 2000 und 2014 wuchs der Pkw-Absatz in China um durchschnittlich 27,5% – pro Jahr. Seit einigen Monaten zeichnet sich jedoch ein Ende der hohen Dynamik ab; von Mai bis Juli 2015 lagen die Pkw-Verkäufe sogar um 1,3% unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Wachstumsrate der Autonachfrage in China dürfte in den nächsten Jahren deutlich auf ein einstelliges Niveau fallen. Dies ist ein Schritt in Richtung „Normalität“. Die erwartete geringere Dynamik bei der Pkw-Nachfrage – gepaart mit vorerst wachsenden Produktionskapazitäten vor Ort – sollte dazu führen, dass der Preis- und Wettbewerbsdruck im chinesischen Automarkt weiter zunimmt. Einer solchen Entwicklung werden sich die deutschen Hersteller im Premium-Segment nicht vollständig entziehen können. [mehr]
26. Juni 2015
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Industrie 4.0 (auch „Integrated Industry“, „Industrial Internet“) ist in den aktuellen Debatten allgegenwärtig. Der Megatrend verspricht, die Wertschöpfungsstrukturen und damit auch die industrielle Landschaft völlig umzugestalten. Bei dieser Umgestaltung will China eine wichtige Rolle einnehmen. Dazu hat das Land verschiedene Programme aufgelegt und bereits beachtliche Fortschritte erzielt. Industrie 4.0 steht damit weit oben auf der politischen Agenda. Dies unterstreicht nochmal mehr Chinas aktueller „Made in China 2025“-Plan. Sicherlich sind in China auch in dem gemeinsam mit Deutschland ausgerufenen „Jahr der Innovation“ immer noch beachtliche Aufgaben zu stemmen. Gleichwohl stellt sich die Kombination aus langfristiger Vision und konkreten Handlungsinitiativen durchaus erfolgversprechend dar. [mehr]
24. April 2015
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There are good reasons to think that the revival in African growth over the last decade has been based on much more than the super cycle in commodities and demand from China. Over the next decade, however, the region’s centre of economic gravity is likely to shift towards the less resource-dependent economies in East Africa. East African countries are economically more diverse and beginning to form a relatively large and well-integrated regional market. Therefore, beyond the likely improvement in their terms of trade, they appear better-placed to deliver the structural economic transformation that will be needed to create jobs for the fast-growing working age population. [mehr]
27. Januar 2015
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Liquidität ist wichtig für Märkte und Volkswirtschaften. Bei Rohöl, Marktvolatilität, aber auch bei Unternehmensanleihen hat die Krise die Liquiditätsverhältnisse enorm verändert. In dieser Ausgabe von Konzept behandeln vier Features die Mythen, Mysterien, Realitäten und Implikationen des Wandels der Liquidität für Investoren, Regulatoren und Emittenten. [mehr]
27. November 2014
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Deutschland mit Japan nach dem Platzen der Spekulationsblase zu vergleichen, ist derzeit groß in Mode. Was aber, wenn nicht die Deflation der 1990er das Problem ist, sondern das vorangegangene Jahrzehnt, als für die Mitgliedschaften in japanischen Golfclubs Millionen von Dollar bezahlt wurden? Es besteht nicht nur die Gefahr, dass Investoren in Deutschland ihre Lektion aus dem Land der aufgehenden Sonne nicht gelernt haben. Auch China und Südkorea könnten die Lehren aus der geplatzten japanischen Blase unterschätzen. [mehr]
9. Oktober 2014
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Since its outbreak in December 2013 in Guinea, the Ebola epidemic in West Africa has resulted in over 3,000 deaths out of 7,000 cases, according to the World Health Organization. The actual figure could be higher since there is evidence of substantial under-reporting of cases and deaths. This outbreak has been spreading considerably faster than previous ones, mostly because it has reached urban areas in Liberia and Sierra Leone. It could spiral to over 500,000 infections, and potentially many more, by the end of January if control measures do not improve, according to the US Centers for Disease Control and Prevention. In contrast to this worst-case scenario, mobilisation by the international community as seen recently and increased education in affected countries could almost end the epidemic. [mehr]
31. Juli 2014
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Die kürzlich in Aussicht gestellten Pläne für ein Freihandelsabkommen zwischen China und der EU stellen eine bedeutende Entwicklung dar. Schon jetzt ist China die Nummer Eins unter den Zulieferern der EU sowie ihr drittgrößter Absatzmarkt. Umgekehrt ist die EU der größte Handelspartner Chinas. Ausgehend von aktuellen Trends könnte der bilaterale Handel zwischen der EU und China innerhalb der nächsten zehn Jahre um das 1,5-fache wachsen. Nicht nur der Warenhandel, auch der Austausch von Dienstleistungen bieten Potenzial. Bei den Investitionen ist Chinas Präsenz in Europa noch in den Anfängen begriffen. Verhandlungen über ein Investitionsabkommen sowie steigendes Interesse chinesischer Investoren an europäischen Firmen versprechen aber rasante Zuwächse (wie unsere Zusammenstellung chinesischer M&A-Deals in der EU und China zeigt). Spielraum besteht auch für eine bedeutendere Rolle des chinesischen Renminbi zur Abwicklung von Handel und Investitionen. Doch Vorsicht: Handelsstreitigkeiten stellen ein Risiko für die EU-chinesischen Beziehungen dar, das wohl auch in der nahen Zukunft bestehen wird (nur in Englisch verfügbar). [mehr]
2.6.7