1. Research
  2. Produkte & Themen
  3. Regionen
  4. International

UN-Klimagipfel: Die unbequemste Botschaft fehlt

14. Dezember 2018
Rund um den UN-Klimagipfel in Katowice wird vor allem betont, dass möglichst schnell Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssten. Dies bleibt jedoch häufig sehr abstrakt. Dagegen fehlt die wohl unbequemste Botschaft: Mit den heute und auf absehbare Zeit verfügbaren Technologien ist es sehr unwahrscheinlich, die CO₂-Emissionen im notwendigen Maß und Tempo zu senken und zugleich die gewohnten Konsummuster der privaten Haushalte sowie die etablierten, international arbeitsteiligen Produktionsstrukturen beizubehalten. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

162 (97-108)
15. Dezember 2015
97
Im globalen Vergleich ist Transparenz von Regulierung für Unternehmen in der EU relativ hoch. Betrachtet man vier Bereiche, die für Geschäftstätigkeit von Unternehmen Bedeutung haben, – Unternehmensgründung, die Übertragung von Grundrechten, Baugenehmigungen und Anbindung an das Stromnetz – sind hier Informationen über Gebührenordnungen in der Regel einfach zugänglich. [mehr]
26. November 2015
98
Vor der UN-Klimakonferenz in Paris haben rd. 150 Länder ihre nationalen Klimaschutzzusagen veröffentlicht. Zwar dürften diese nicht ausreichen, um das 2°C-Ziel zu erreichen. Trotzdem werden sie durchaus wohlwollend kommentiert. Offenkundig verspricht der Bottom-up-Ansatz, also die freiwilligen nationalen Klimaschutzzusagen, mehr Fortschritt als die in früheren UN-Klimakonferenzen angestrebte global abgestimmte Verhandlungslösung. Über die Unzulänglichkeiten der aktuellen Vorschläge hinsichtlich des 2°C-Ziels ist man sich zwar bewusst, aber die Hoffnung existiert, dass die einzelnen Staaten in den nächsten Jahren ihre Klimaschutzziele noch verschärfen. Die Stimmung schwankt also zwischen Optimismus und Realismus. Klar ist, dass die internationale Staatengemeinschaft angesichts der wachsenden Energienachfrage in puncto Klimaschutz erst am Beginn der wirklichen Herausforderungen steht. [mehr]
10. November 2015
100
Afrika zieht zahlreiche unterschiedliche Investoren an, die sich zum einen für die Rohstoffe, zum anderen für die rasch wachsenden Märkte des Kontinents interessieren. Sie wollen von Wachstumsraten profitieren, die zu den höchsten der Welt gehören – zwei Drittel der afrikanischen Länder werden in den kommenden Jahren mit Raten von über 5% expandieren –, und die günstige demografische Entwicklung nutzen. Afrikas Bevölkerung wächst rasch, ist sehr jung und lebt zunehmend in den Städten. Derzeit leben schätzungsweise 1,2 Milliarden Menschen auf dem Kontinent, und ihre Zahl dürfte bis zum Jahr 2100 auf über vier Milliarden ansteigen. Projektionen der UN zufolge werden dann rund 40% der Weltbevölkerung in Afrika beheimatet sein. Zwar sind die EU und China weiterhin Afrikas wichtigste Handels- und Investitionspartner und Präsident Obama hat der Partnerschaft zwischen den USA und Afrika neues Leben eingehaucht, aber Indien engagiert sich zunehmend auf dem Kontinent. Und die Beziehungen dürften sich angesichts der ähnlichen Bedürfnisse und Interessen Indiens bzw. Afrikas weiter intensivieren. [mehr]
14. Oktober 2015
101
Die Kontinentalverschiebung geht äußerst langsam voran, erfolgt fast unbemerkt, hat aber auf lange Sicht dramatische Auswirkungen. In dieser Hinsicht weist sie große Ähnlichkeiten zum demografischen Wandel auf. Lassen Sie uns mit einigen Fakten beginnen. Die Weltbevölkerung dürfte von derzeit 7,3 Milliarden bis 2050 auf über 9,7 Milliarden ansteigen. Zum Vergleich: im Jahr 1950 belief sich die Weltbevölkerung auf nur 2,5 Milliarden. Das regionale (kontinentale) demografische Gleichgewicht verschiebt sich schon seit längerer Zeit. Im Jahr 1950 befanden sich vier der zehn bevölkerungsstärksten Länder der Welt in Europa (Deutschland, Italien, Sowjetunion und Großbritannien). Gegenwärtig zählt nur Russland, ironischerweise das Land mit der ungünstigsten demografischen Situation, zu den zehn Ländern mit der höchsten Bevölkerung. 1950 hatten die 4 bevölkerungsstärksten europäischen Länder einen Anteil von 10% an der Weltbevölkerung. Dieser Anteil ist inzwischen auf 5% gefallen und wird auf absehbare Zeit weiter zurückgehen. Dagegen wird die Bevölkerung Afrikas und Asiens in den nächsten Jahrzehnten weiter stark ansteigen, wobei insbesondere in Afrika ein drastischer Bevölkerungsanstieg zu erwarten ist (siehe Grafik). Zugegebenermaßen kaschiert der Gesamtanstieg beträchtliche zahlenmäßige Unterschiede innerhalb der Regionen (z. B. Ostasien gegenüber Südasien). [mehr]
14. August 2015
102
Zwischen 2000 und 2014 wuchs der Pkw-Absatz in China um durchschnittlich 27,5% – pro Jahr. Seit einigen Monaten zeichnet sich jedoch ein Ende der hohen Dynamik ab; von Mai bis Juli 2015 lagen die Pkw-Verkäufe sogar um 1,3% unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Wachstumsrate der Autonachfrage in China dürfte in den nächsten Jahren deutlich auf ein einstelliges Niveau fallen. Dies ist ein Schritt in Richtung „Normalität“. Die erwartete geringere Dynamik bei der Pkw-Nachfrage – gepaart mit vorerst wachsenden Produktionskapazitäten vor Ort – sollte dazu führen, dass der Preis- und Wettbewerbsdruck im chinesischen Automarkt weiter zunimmt. Einer solchen Entwicklung werden sich die deutschen Hersteller im Premium-Segment nicht vollständig entziehen können. [mehr]
26. Juni 2015
104
Industrie 4.0 (auch „Integrated Industry“, „Industrial Internet“) ist in den aktuellen Debatten allgegenwärtig. Der Megatrend verspricht, die Wertschöpfungsstrukturen und damit auch die industrielle Landschaft völlig umzugestalten. Bei dieser Umgestaltung will China eine wichtige Rolle einnehmen. Dazu hat das Land verschiedene Programme aufgelegt und bereits beachtliche Fortschritte erzielt. Industrie 4.0 steht damit weit oben auf der politischen Agenda. Dies unterstreicht nochmal mehr Chinas aktueller „Made in China 2025“-Plan. Sicherlich sind in China auch in dem gemeinsam mit Deutschland ausgerufenen „Jahr der Innovation“ immer noch beachtliche Aufgaben zu stemmen. Gleichwohl stellt sich die Kombination aus langfristiger Vision und konkreten Handlungsinitiativen durchaus erfolgversprechend dar. [mehr]
24. April 2015
106
There are good reasons to think that the revival in African growth over the last decade has been based on much more than the super cycle in commodities and demand from China. Over the next decade, however, the region’s centre of economic gravity is likely to shift towards the less resource-dependent economies in East Africa. East African countries are economically more diverse and beginning to form a relatively large and well-integrated regional market. Therefore, beyond the likely improvement in their terms of trade, they appear better-placed to deliver the structural economic transformation that will be needed to create jobs for the fast-growing working age population. [mehr]
2.1.8