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The GCC going East: Economic ties with developing Asia on the rise

18. Februar 2014
Substantielle Veränderungen im globalen Wirtschaftsgefüge über die letzten Jahrzehnte, insbesondere der Aufstieg Chinas und Indiens, haben den wirtschaftlichen Fokus der Golfstaaten zunehmend in Richtung des asiatischen Kontinents verschoben. Dieser Trend wird zusätzlich durch massive Veränderungen der globalen Energiemärkte – die „Shale-Gas-Revolution” in den USA - verstärkt. Asien ist mittlerweile der wichtigste Handelspartner der Golfstaaten, sowohl im Bezug auf Öl- und Gasexporte als auch für Importe von Maschinen, Industriegütern und Lebensmitteln. Die wachsenden Handelsbeziehungen gehen einher mit einer vertieften bilateralen Investitionstätigkeit. Diese Verschiebungen versprechen den Golfstaaten besseren Zugang zu den stark wachsenden asiatischen Märkten, nicht nur im Energiebereich, sondern auch in Sektoren wie Telekommunikation und „Islamic Finance“. Dies sollte den Golfstaaten auch in ihren Bestrebungen helfen, ihre Wirtschaften zu diversifizieren. Arbeitskräfte aus Asien leisten einen maßgeblichen Beitrag zu wirtschaftlichem Wohlstand und Fortschritt in den Golfmonarchien. Allerdings stellen die sozio-ökonomischen Implikationen einer rapiden Zuwanderung die Region auch zunehmend vor Herausforderungen (auf Englisch verfügbar) [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "International"

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26. Juni 2015
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Industrie 4.0 (auch „Integrated Industry“, „Industrial Internet“) ist in den aktuellen Debatten allgegenwärtig. Der Megatrend verspricht, die Wertschöpfungsstrukturen und damit auch die industrielle Landschaft völlig umzugestalten. Bei dieser Umgestaltung will China eine wichtige Rolle einnehmen. Dazu hat das Land verschiedene Programme aufgelegt und bereits beachtliche Fortschritte erzielt. Industrie 4.0 steht damit weit oben auf der politischen Agenda. Dies unterstreicht nochmal mehr Chinas aktueller „Made in China 2025“-Plan. Sicherlich sind in China auch in dem gemeinsam mit Deutschland ausgerufenen „Jahr der Innovation“ immer noch beachtliche Aufgaben zu stemmen. Gleichwohl stellt sich die Kombination aus langfristiger Vision und konkreten Handlungsinitiativen durchaus erfolgversprechend dar. [mehr]
24. April 2015
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There are good reasons to think that the revival in African growth over the last decade has been based on much more than the super cycle in commodities and demand from China. Over the next decade, however, the region’s centre of economic gravity is likely to shift towards the less resource-dependent economies in East Africa. East African countries are economically more diverse and beginning to form a relatively large and well-integrated regional market. Therefore, beyond the likely improvement in their terms of trade, they appear better-placed to deliver the structural economic transformation that will be needed to create jobs for the fast-growing working age population. [mehr]
27. Januar 2015
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Liquidität ist wichtig für Märkte und Volkswirtschaften. Bei Rohöl, Marktvolatilität, aber auch bei Unternehmensanleihen hat die Krise die Liquiditätsverhältnisse enorm verändert. In dieser Ausgabe von Konzept behandeln vier Features die Mythen, Mysterien, Realitäten und Implikationen des Wandels der Liquidität für Investoren, Regulatoren und Emittenten. [mehr]
27. November 2014
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Deutschland mit Japan nach dem Platzen der Spekulationsblase zu vergleichen, ist derzeit groß in Mode. Was aber, wenn nicht die Deflation der 1990er das Problem ist, sondern das vorangegangene Jahrzehnt, als für die Mitgliedschaften in japanischen Golfclubs Millionen von Dollar bezahlt wurden? Es besteht nicht nur die Gefahr, dass Investoren in Deutschland ihre Lektion aus dem Land der aufgehenden Sonne nicht gelernt haben. Auch China und Südkorea könnten die Lehren aus der geplatzten japanischen Blase unterschätzen. [mehr]
9. Oktober 2014
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Since its outbreak in December 2013 in Guinea, the Ebola epidemic in West Africa has resulted in over 3,000 deaths out of 7,000 cases, according to the World Health Organization. The actual figure could be higher since there is evidence of substantial under-reporting of cases and deaths. This outbreak has been spreading considerably faster than previous ones, mostly because it has reached urban areas in Liberia and Sierra Leone. It could spiral to over 500,000 infections, and potentially many more, by the end of January if control measures do not improve, according to the US Centers for Disease Control and Prevention. In contrast to this worst-case scenario, mobilisation by the international community as seen recently and increased education in affected countries could almost end the epidemic. [mehr]
31. Juli 2014
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Die kürzlich in Aussicht gestellten Pläne für ein Freihandelsabkommen zwischen China und der EU stellen eine bedeutende Entwicklung dar. Schon jetzt ist China die Nummer Eins unter den Zulieferern der EU sowie ihr drittgrößter Absatzmarkt. Umgekehrt ist die EU der größte Handelspartner Chinas. Ausgehend von aktuellen Trends könnte der bilaterale Handel zwischen der EU und China innerhalb der nächsten zehn Jahre um das 1,5-fache wachsen. Nicht nur der Warenhandel, auch der Austausch von Dienstleistungen bieten Potenzial. Bei den Investitionen ist Chinas Präsenz in Europa noch in den Anfängen begriffen. Verhandlungen über ein Investitionsabkommen sowie steigendes Interesse chinesischer Investoren an europäischen Firmen versprechen aber rasante Zuwächse (wie unsere Zusammenstellung chinesischer M&A-Deals in der EU und China zeigt). Spielraum besteht auch für eine bedeutendere Rolle des chinesischen Renminbi zur Abwicklung von Handel und Investitionen. Doch Vorsicht: Handelsstreitigkeiten stellen ein Risiko für die EU-chinesischen Beziehungen dar, das wohl auch in der nahen Zukunft bestehen wird (nur in Englisch verfügbar). [mehr]
19. Mai 2014
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Bis jetzt war der Westen in seinem Versuch, Russlands Übergriffe auf die Ukraine einzudämmen, relativ zurückhaltend und hat von ökonomisch bzw. finanziell schmerzhaften Sanktionen abgesehen. Die Ukrainekrise und weitere Sanktionen sind nicht unerheblich für das Profil der europäischen Konjunkturerholung. Aber angesichts der Verteilung der Kosten, sollte sich der Westen ein härteres Vorgehen gegenüber Moskau leisten können. Die ökonomischen Kosten wären zweifelsohne höher, wenn die russischen Energielieferungen an den Westen gefährdet wären. Dies hätte jedoch einen sehr hohen Preis für Russland selbst. [mehr]
31. Januar 2014
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Corporate bond markets in Asia have expanded rapidly. Since the global financial crisis, Asian corporates have made increasing use of bond issuance for their funding needs, complementing traditional channels such as bank lending. While the bond markets of Hong Kong, Singapore and Korea are comparatively advanced and liquid, markets in China, India, Indonesia and Thailand are still at an early stage of development. Considerable variation exists in terms of bond issuances' structural characteristics by sector, currency, issuing volume and the use of funds. Fast growth in bond markets has provided an effective source of financing for the corporate sector, but its development is far from complete. [mehr]
2.4.6