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Warum sparen ältere Deutsche? Vor allem, um zu vererben und für das hohe Alter vorzusorgen

5. März 2019
Sparen liegt den Deutschen am Herzen. Bemerkenswert ist, dass die Deutschen im hohen Alter ihre Sparquote noch steigern. Die über 75-Jährigen sparen für eine mögliche Notsituation und um etwas zu vererben mit dem Ziel, die Lebensumstände ihrer Erben zu verbessern. Hohe generationenübergreifende Transfers können langfristig die Vermögensverteilung in der Gesellschaft beeinflussen. 2018 war ein Rekordjahr im Bankgeschäft mit privaten Haushalten in Deutschland: Die Nettokreditaufnahme erreichte EUR 48,9 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 108,7 Mrd. Die neuen Kredite wurden überwiegend für die Immobilienfinanzierung aufgenommen. Die Vergabe von Konsumentenkrediten war 2018 überdurchschnittlich hoch, schwächte sich aber zum Jahresende ab. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

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10. Januar 2017
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München bleibt die dynamischste deutsche Stadt und sowohl der hohe Einwohnerzuwachs als auch die rekordverdächtig niedrige Leerstandsquote dürften noch über Jahre für weitere Preiserhöhungen sorgen. Gleiches gilt für Berlin, wobei hier vor allem das für eine europäische Hauptstadt immer noch niedrige Preis- und Mietniveau zusammen mit der sehr guten Arbeitsmarktdynamik weitere Preissteigerungen erwarten lassen. Frankfurt ist im aktuellen Zyklus unter den hier analysierten deutschen Metropolen die Stadt mit dem geringsten Preisanstieg. Allerdings gibt es nun einen Brexiteffekt zu beobachten, der besonders die Preise für Einfamilienhäuser erhöhte. In Hamburg fällt insbesondere die nachlassende Mietdynamik und recht rege Bauaktivität auf, weshalb Hamburg eine höhere Zinssensitivität aufweisen könnte als andere Metropolen. Ähnliches gilt für Düsseldorf, wo die Leerstandsquote für eine deutsche Metropole im aktuellen Zyklus relativ hoch ist. Für alle hier analysierten Metropolen wie für den deutschen Häuser- und Wohnungsmarkt insgesamt erwarten wir in den kommenden Jahren weitere Preissteigerungen. Alle makroökonomischen Bedingungen – wie Zinswende, massive Angebotsausweitung und/oder nachlassende Migration nach Deutschland – die ein Ende des Zyklus signalisieren können, sind aktuell noch nicht erfüllt und dürften erst in ein paar Jahren eintreten. Folglich sollten auch 2017 die Wohnungs-, Hauspreise und Mieten in den Metropolen, aber auch bundesweit abermals kräftig zulegen. [mehr]
20. Dezember 2016
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Der Aufwärtstrend bei den Krediten an Unternehmen und Selbstständige hielt im dritten Quartal an (+0,5% bzw. +2,1% ggü. Vorjahr). Dabei war das Kreditvolumen mit wichtigen Industriebranchen rückläufig, legte aber mit den Immobilienbranchen kräftig zu. Die Verbünde weiteten ihr Geschäft weiter aus, Landesbanken und Kreditbanken schwächelten dagegen. Anleihe- und Aktienemissionen waren solide. Spektakulär: Der Durchschnittszins für Unternehmenseinlagen ist erstmals in der Geschichte ins Negative gerutscht. Die deutsche Volkswirtschaft musste in Q3 einen Wachstumsdämpfer hinnehmen (BIP +0,2% ggü. Vq.), den sie im aktuellen Quartal aber wieder ausbügeln sollte. Unterstützung kam in Q3 vom privaten und staatlichen Konsum, während der Außenbeitrag negativ war. Auch die Unternehmensinvestitionen waren rückläufig. Eine geringere Zahl von Arbeitstagen dürfte wesentlich zur erwarteten Wachstumsverlangsamung im nächsten Jahr (auf 1,1%) beitragen. [mehr]
16. Dezember 2016
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Das deutsche BIP-Wachstum dürfte 2017 nach der ausgeprägten Dynamik der zwei Vorjahre etwas nachlassen. Mit 1,1% könnte sich die Wachstumsrate 2017 zwar nahezu halbieren. Dies ist aber zur Hälfte der geringeren Zahl von Arbeitstagen geschuldet. Die Binnenkonjunktur bleibt dank robustem Konsum und Bau der Wachstumsanker der deutschen Wirtschaft. Die weltwirtschaftliche Dynamik dürfte 2017 zwar etwas zunehmen; die Nachfrage nach deutschen Exporten aber zurückhaltend bleiben. Die politische Unsicherheit vor allem in Europa und die Ungewissheit über den Ausblick für den globalen Freihandel sollten die Ausrüstungsinvestitionen in einem Umfeld moderater Nachfrage dämpfen. Die EZB hat den Einstieg in den Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm angekündigt. Das europäische Zinsniveau dürfte aber 2017 zumindest am kurzen Ende auf Niedrigstniveau verharren. [mehr]
15. Dezember 2016
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Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen. [mehr]
28. November 2016
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Die Frage nach den Folgen des Brexits für die EU, Großbritannien und Deutschland dürfte noch für einige Zeit unbeantwortet bleiben. Zu hoch ist die politische Unsicherheit und die Austrittsszenarien reichen von einer Trennung im Streit bis hin zu einem zweiten Referendum. Aktuell darf man aber davon ausgehen, dass Frankfurt einer der Gewinner des Brexits ist. Angesichts der Größenverhältnisse zwischen London und Frankfurt könnten Londoner Krümel schon Frankfurter Kuchen sein. Mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Frankfurt dürfte auch die Immobiliennachfrage anziehen. Am Frankfurter Büromarkt ist das zusätzliche Nachfragepotential willkommen, gleicht es doch strukturell bedingte Nachfragerückgänge im Finanzsektor aus und führt tendenziell zu einem weiteren Leerstandsabbau und steigenden Mieten. Eine unterstellte Zuwanderung von 5.000 Bürobeschäftigten dürfte insbesondere in innenstadtnahe und hochpreisige Teilmärkte erfolgen. Da sich auf diese Teilmärkte auch die Neubautätigkeit konzentriert, werden positive Nachfrageeffekte allerdings verwässert. Am Frankfurter Wohnungsmarkt zeichnen sich durch eine mögliche Zuwanderung von Arbeitskräften infolge der bestehenden Nachfrageüberhänge eher Nachteile ab. Die Preisdynamik und das Wohnungsdefizit bleiben auf absehbare Zeit hoch. 5000 zusätzliche Wohnungen und ein entsprechend hohes Wohnungsdefizit dürften die Preise um mehr als EUR 100 pro m² erhöhen. Dank Niedrigzinsumfeld sind Kaufpreise zwar weiterhin erschwinglich, hängen aber stark von der künftigen Zinsentwicklung ab. [mehr]
7. November 2016
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Offensichtlich war die chinesische Regierung not amused, als Wirtschaftsminister Gabriel, angesichts der immer länger werdenden Liste deutscher Technologieunternehmen, die durch chinesische Investoren aufgekauft werden, Klartext mit Blick auf die fehlende Reziprozität bei den chinesischen Investitionsbedingungen für deutsche Unternehmen redete. Allein im ersten Halbjahr investierten chinesische Unternehmen Presseberichten zufolge mindestens EUR 8 Mrd. in deutsche Unternehmen. [mehr]
28. Oktober 2016
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Das deutsche Lohnwachstum verlangsamte sich im ersten Halbjahr 2016 und einige Faktoren dürften auch einer Erholung im Jahr 2017 im Weg stehen. Aufgrund eines Mismatches von Qualifikationen sowie erheblichen Immigrationsströmen hat der Arbeitskräftemangel nur begrenzt Auswirkungen. Ein höherer Reallohnzuwachs hat die Lohnstückkosten hochgetrieben und die Rentabilität von Unternehmen belastet, welche außerdem durch geringes Produktivitätswachstum geschwächt sind. Zurückhaltende Tarifabschlüsse in 2016 sehen lediglich ein durchschnittliches Lohnwachstum von 2% für 2017 vor. Trotz des Anstiegs des gesetzlichen Mindestlohns um 4% dürfte die gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung nur um 2 ½% ansteigen. Im nächsten Jahr dürfte das Wachstumstempo bei der Industrieproduktion in Deutschland nach unserer Prognose auf real 0,5% sinken. Hinsichtlich der Produktion der großen deutschen Industriebranchen erwarten wir für 2017 keine größeren Ausreißer. Ebenfalls in dieser Ausgabe: „EZB: Entschieden wird im Dezember.“ [mehr]
26. Oktober 2016
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Der Welthandel dürfte in den nächsten drei bis fünf Jahren nur in etwa so stark wachsen wie das globale BIP. Diese strukturell geringere Dynamik wird sich – wie schon in den letzten Jahren – in einem niedrigeren Wachstum der globalen und regionalen Gütertransportströme widerspiegeln. Deutschland als offene, exportorientierte Volkswirtschaft und insbesondere die deutsche Logistikwirtschaft werden diese Entwicklung weiterhin negativ zu spüren bekommen. Das Umsatzwachstum in der Branche dürfte in den kommenden Jahren mit durchschnittlich 2% p.a. (nominal) unter dem langfristigen Durchschnitt liegen. [mehr]
5. Oktober 2016
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Mit 1,59% im Juli 2016 fielen die Hypothekenzinsen (5-10-jährige Zinsbindung) auf ein neues Allzeittief. Aufgrund der lockeren Geldpolitik der EZB ist weiter mit leicht fallenden Hypothekenzinsen zu rechnen. Im Jahr 2015 wurden 247.700 Wohnungen fertiggestellt, Dies ist lediglich ein Plus von 1% gegenüber Vorjahr. Der geschätzte jährliche Baubedarf liegt bei 350.000 bis 494.000 Wohnungen. Der Nachfrageüberhang vergrößerte sich im Jahr 2015 also erneut. Die zahlreichen Hindernisse – knappes Bauland, striktere regulatorische Vorgaben, Fachkräftemangel, steigende Baukosten und politische Hindernisse auf kommunaler Ebene – lassen nur einen allmählichen, mehrere Jahre dauernden Abbau des Nachfrageüberhangs erwarten. [mehr]
4. Oktober 2016
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Die Auswirkungen der Niedrig- und Negativzinspolitik auf die Renditen der Finanzvermögen deutscher Privathaushalte hielten sich bislang in Grenzen, die nominale Gesamtrendite betrug im Schnitt der letzten vier Jahre 3,4%. Selbst nominale Renditen auf zinstragende Anlagen sind erst 2015 unter 2% gerutscht, da ein hoher Anteil längerfristiger und meist höher verzinslicher Anlagen die Wirkung wegbrechender Marktrenditen dämpfte. Hohe und stabile Bewertungsgewinne haben die Gesamtrendite in den letzten Jahren ebenfalls gestützt. Nicht zuletzt das QE-Programm der EZB dürfte diese begünstigt haben. Zinserträge und Bewertungseffekte dürften 2016 und 2017 stärker belasten. Auch die Einkommensrenditen anderer Anlagen dürften sinken. Der Raum für weitere deutliche Bewertungsgewinne dürfte begrenzt sein. Im Jahr 2017 könnte die reale Gesamtrendite sogar (wieder) negativ werden. [mehr]
23. September 2016
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Der „Klimaschutzplan 2050“ soll aufzeigen, wie Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann; er befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung. Öffentliche Kritik wurde laut, als einzelne Passagen eines früheren Entwurfs des Plans auf Initiative des Kanzleramtes entschärft wurden. In dieser politischen Diskussion stoßen langfristige politische Wunschvorstellungen auf vorsichtige (realistischere?) aktuelle Einschätzungen hinsichtlich des technischen Fortschritts und der erzielbaren Kostendegression bei klimafreundlichen Technologien sowie der Adaption durch die Konsumenten. Der Klimaschutzplan bleibt bei vielen wichtigen Aspekten vage: Mit welchen Technologien sollen die Klimaschutzziele erreicht werden? Welche absoluten Kosten sind in etwa zu erwarten? Welche Einschränkungen der Konsumentensouveränität und unternehmerischer Wahlfreiheiten schweben der Politik vor? Werden künftig Eigentums- oder Besitzstandsrechte beeinträchtigt? [mehr]
2. September 2016
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Wir erhöhen die BIP-Prognose für 2016 auf 1,9% (von 1,7%). Für das Jahr 2017 senken wir unsere Wachstumsprognose auf 1,0% (von 1,3%). Ein etwas schwächeres Lohnwachstum dürfte den Konsum und der gedämpfte Exportausblick sowie die hohe globale Unsicherheit die Ausrüstungsinvestitionen belasten. Weitere Themen in dieser Ausgabe: Finanzierungssaldo, Leistungsbilanzüberschuss, Privatanleger, Deutsche Industrie, EZB [mehr]
2.4.6