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Warum sparen ältere Deutsche? Vor allem, um zu vererben und für das hohe Alter vorzusorgen

5. März 2019
Sparen liegt den Deutschen am Herzen. Bemerkenswert ist, dass die Deutschen im hohen Alter ihre Sparquote noch steigern. Die über 75-Jährigen sparen für eine mögliche Notsituation und um etwas zu vererben mit dem Ziel, die Lebensumstände ihrer Erben zu verbessern. Hohe generationenübergreifende Transfers können langfristig die Vermögensverteilung in der Gesellschaft beeinflussen. 2018 war ein Rekordjahr im Bankgeschäft mit privaten Haushalten in Deutschland: Die Nettokreditaufnahme erreichte EUR 48,9 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 108,7 Mrd. Die neuen Kredite wurden überwiegend für die Immobilienfinanzierung aufgenommen. Die Vergabe von Konsumentenkrediten war 2018 überdurchschnittlich hoch, schwächte sich aber zum Jahresende ab. [mehr]

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18. März 2020
25
Corona recession – depth probably close to 2009 slump. Within days lock-down measures and (temporary) factory closures have reached a level that suggests a far bigger H1 contraction than previously thought. In our new baseline scenario we expect GDP to decline between 4% and 5% in 2020, notwithstanding a recovery in H2, as – in contrast to 2009 – the service sector will be hard hit, too. (Also in this issue: the German government's support measures, labour market, industrial recession, auto industry, corporate lending, the view from Berlin) [mehr]
13. März 2020
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Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist 2020 eine erhebliche Verlangsamung zu erwarten. Das vierte Quartal war dagegen noch robust (Kreditvolumen EUR +6,8 Mrd., +4,9% ggü. Vj.). Das zuletzt geringe Einlagenwachstum (+1,1%) sollte sich in der Rezession deutlich beleben. Die Kreditnachfrage dürfte spürbar nachlassen, die Banken die Kreditstandards verschärfen und Margen ausweiten. Offen ist, ob die Zinsen daher wie üblich sinken oder sogar steigen werden. Die deutsche Wirtschaft wird 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie voraussichtlich um 0,2% schrumpfen. In Q4 2019 verharrte das BIP auf Vorquartalsniveau. Bemerkenswert war der Konsumstreik der privaten Haushalte. Der Löwenanteil der positiven Impulse kam vom Lageraufbau, wenngleich auch Staatskonsum und Bauinvestitionen marginal zum Wachstum beitrugen. Das konnte den negativen Außenbeitrag aber lediglich ausgleichen. [mehr]
9. März 2020
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Preise und Mieten dürften in Frankfurt am Main weiter zulegen. Allerdings sehen wir erste Anzeichen für eine verhaltenere Preis- und Mietdynamik. Die Wohnungsnachfrage erhöht sich sowohl durch natürliches Bevölkerungswachstum als auch durch nationale und internationale Zuwanderung. Das Jahr 2020 wird aufgrund der weiterhin unklaren Situation rund um die künftigen Handelsbeziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU spannend. [mehr]
6. März 2020
28
Privatkunden in Deutschland haben bisher relativ wenig Interesse an passiven Anlagealternativen gezeigt, verglichen mit traditionellen Investmentfonds. Robo-Advisors, die vor allem in ETFs investieren, gewinnen jedoch immer mehr Kunden und steigern ihr verwaltetes Vermögen. 2025 könnten sie etwa EUR 25-35 Mrd. verwalten, gegenüber EUR 4 Mrd. heute. Dieser Trend dürfte zu höheren ETF-Investitionen von Privatkunden in Deutschland führen. Robo-Kunden schätzen Effizienz und Autonomie in finanziellen Angelegenheiten. Trotz ihrer Vorliebe für digitale Angebote und ihrer Online-Affinität besuchen sie aber immer noch Filialen. [mehr]
6. März 2020
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Die deutschen Autohersteller fertigten 2019 deutlich mehr Pkw in China als in ihren heimischen Fabriken. Chi-na bleibt der mit Abstand größte ausländische Produktionsstandort der deutschen Autoindustrie. Während die Auslandsproduktion der deutschen Hersteller künftig weiter wachsen dürfte, gibt die jüngste Entwicklung der Autoproduktion in Deutschland Anlass zur Sorge. [mehr]
24. Februar 2020
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German retail clients have shown relatively little interest in passive investment alternatives, compared to traditional mutual funds. Robo-advisors, which primarily invest in ETFs, have seen the number of their clients and AuM grow. German robo-advisors could manage about EUR 25-35 bn in 2025, up from EUR 4 bn today. Their pioneer clients are largely male, middle-aged and high-income. They value full control and autonomy in their financial decisions and deal with financial matters mostly online. Still, they visit bank branches quite frequently. [mehr]
20. Februar 2020
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Die wichtigste Botschaft lautet: Wenn der Mietendeckel verfassungskonform ist, verändert sich die Lage für Investoren erheblich. Die Neuausrichtung der Wohnungspolitik der Stadt Berlin mit dem Mietendeckel ist ein radikaler Versuch, marktwirtschaftliche Mechanismen auszuhebeln. Doch der wirtschaftliche Superzyklus in Berlin wird sich unserer Ansicht nach unvermindert fortsetzen und für langfristig orientierte Investoren ist Berlin weiterhin ein attraktiver Markt. Die negativen Nebenwirkungen des Mietendeckels auf dem Wohnungsmarkt dürften langfristig klar hervortreten. [mehr]
12. Februar 2020
33
Deutsche Konjunktur – immer anfälliger. Aufgrund der sehr schwachen Dezember-Daten erscheint ein leichter BIP-Rückgang in Q4 2019 wahrscheinlich. Zudem stellt das Coronavirus ein Risiko für die globale Erholung dar, da die Hoffnungen auf einer Belebung der chinesischen Wirtschaft ruhen. Dieser Faktor dürfte auch das deutsche BIP-Wachstum in Q1 0,2%-Punkte kosten. Eine technische Rezession im Winterhalbjahr erscheint durchaus möglich. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Staatsfinanzen, Arbeitsmarkt, Autokonjunktur, Berliner Wohnungsmarkt, regionale Unterschiede im Bankgeschäft, (politischer) Sturm über Deutschland) [mehr]
10. Februar 2020
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After very weak December data a small drop in Q4 GDP seems likely. Looking forward, the coronavirus provides a substantial risk for the expected global recovery, as hopes were pinned on an improvement of the Chinese economy. We assume that the corona outbreak will shave off 0.2pp of Germany's Q1 GDP, making a technical recession quite probable during the winter half. [mehr]
7. Februar 2020
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Wie im Vorjahr dürfte die Kreditvergabe auch im Jahr 2020 erneut die Preise ankurbeln. Dämpfend wirkt dagegen das regulatorische Umfeld, insbesondere aufgrund des Berliner Mietendeckels. Beide Entwicklungen haben kaum Einfluss auf die Knappheit an Wohnraum. Eine schnelle Ausweitung des Wohnangebots dürfte auch im Jahr 2020 aufgrund zahlreicher Hindernisse ausbleiben. [mehr]
6.4.1