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Deutsche Automobilindustrie: Auf WLTP folgt Nachfrageschwäche

15. März 2019
Aktuell verblassen die negativen Effekte der WLTP-Umstellung in den deutschen Autostatistiken. Gleichwohl steht die derzeitige globale Nachfrageschwäche einer raschen Erholung der deutschen Automobilproduktion entgegen. 2019 dürfte der Pkw-Absatz in wichtigen Automärkten leicht sinken oder bestenfalls stagnieren (USA, EWU, UK) bzw. nur moderat wachsen (China). Eine Nachfragebelebung ist erst für das 2. Halbjahr 2019 wahrscheinlich. Dann dürften auch die Produktionsergebnisse im Vorjahresvergleich wieder in den positiven Bereich drehen. Wir erwarten, dass die Automobilproduktion in Deutschland, gemessen am Produktionsindex, im Durchschnitt von 2019 in etwa stagnieren wird. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

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24. September 2020
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We have lifted our GDP forecast for 2020 to -5.5% and see the economy expanding by 4.5% in 2021. An important factor is that the rebound during Q2 – when GDP contracted by 9.7% – turned out more dynamic than expected. The momentum carried over into July. Even with some likely short-term moderation in August, we now expect Q3 GDP to increase by 6.0% qoq. Together with a 2.5% expansion in Q4, this should result in an annual GDP drop of “only” 5.5%, compared to the 9% expected in early May at the height of the pandemic in Europe. The higher carry-over lifts our 2021 GDP growth forecast to 4.5%, despite somewhat weaker momentum in H1 than expected earlier. (Also in this issue: labour market, bilateral exports, fiscal outlook 2020-22, German industry, the race for CDU leadership, and federal election prospects.) [mehr]
23. September 2020
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The two August mass demonstrations against the corona measures in Berlin attracted wide media attention and rattled the public. Many felt confirmed in their feeling that the corona crisis is driving society further apart. Current surveys, however, show that 80% of Germans firmly support the government and trust in government is at a record high. Rather, the protests go beyond the corona crisis, which might be a door opener for general system criticism. The causes for criticism and uncertainty are more likely ongoing long-term trends such as the loss of western supremacy, demographic change, climate change or digitalisation. [mehr]
22. September 2020
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Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im zweiten Quartal einen Dämpfer erlebt (EUR +21 Mrd., +4,7% ggü. Vj.). Die Dynamik blieb in der Industrie hoch, ging aber bei den Dienstleistern zurück. Aus kurzen wurde in lange Laufzeiten umgeschichtet. Dank staatlicher Kreditgarantien schnitten Förderbanken und Auslandsbanken am besten ab, Landesbanken und Großbanken am schwächsten. Die Zinsmarge stieg stark, Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die aktuelle Rezession in Deutschland ist vom Ausmaß mit der Finanzkrise vergleichbar, das BIP dürfte 2020 um 5,5% schrumpfen. Der Einbruch in Q2 infolge des Lockdowns war der heftigste in einem Nachkriegsquartal. Bis auf die Staatsausgaben stürzten alle wesentlichen Komponenten ab – privater Konsum, Investitionen der Unternehmen, der Bau und die Nettoexporte. In der zweiten Jahreshälfte zeichnet sich immerhin eine kräftige Erholung ab. [mehr]
17. September 2020
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Aktuell wird vielfach gefordert, Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice zu gewähren. Dies könnte implizieren, dass Arbeitgeber den Arbeitnehmern die Homeoffice-Kosten erstatten müssen. Die langfristigen Auswirkungen eines solchen Gesetzes könnten beträchtliche Nebenwirkungen insbesondere für den Immobilien- und den Arbeitsmarkt haben. Potenziell könnte die Arbeitsnachfrage sinken und die Finanzstabilität gefährdet sein. [mehr]
10. September 2020
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Die Corona-Krise dürfte das Nachfrage-Angebots-Gleichgewicht am Münchner Wohnungsmarkt nur marginal und temporär verändern. Zwar erwarten wir für das Jahr 2020 krisenbedingt ein sehr verhaltenes Einwohnerwachstum, die Gesundheitskrise dürfte aber auch Bremsspuren am Bau hinterlassen haben. Bei einer dauerhaft höheren Homeoffice-Quote dürfte ein weiterer Nachfrageschub für den Wohnungsmarkt drohen. Unserer Einschätzung nach wird sich das Ungleichgewicht erst einmal eher weiter verschärfen als entspannen. [mehr]
12. August 2020
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Die monatlichen Daten deuten auf eine kräftige Belebung der konjunkturellen Dynamik im Laufe des zweiten Quartals hin, was u.a. auf Aufholeffekte zurückzuführen ist. Nach dem beispiellosen BIP-Einbruch um 10,1% gg. Vq. in Q2 prognostizieren wir für Q3 bzw. Q4 ein Wachstum von 5% bzw. 2% (Markterwartungen: 5,2% bzw. 2,4%). Das BIP-Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie dürfte jedoch erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Angesichts der derzeit außergewöhnlich hohen Volatilität der monatlichen Daten und der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der globalen Pandemie sind die Prognosen mit ungewöhnlich hoher Unsicherheit behaftet. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Merkels Stärke könnte eine Last für ihre potenziellen Nachfolger werden.) [mehr]
10. August 2020
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Monthly data point to a strong pickup in economic momentum during the course of Q2, in part due to catch-up effects. Still, after the unprecedented 10.1% GDP contraction in Q2 we expect a 5% increase in Q3 followed by a 2% rise in Q4 (consensus: 5.2% and 2.4%). We now expect German GDP to contract by 6.4% (compared with -9% predicted in early May) followed by a 4% increase in 2021. Still, the pre-COVID output level will not be reached before mid-2022. The current exceptional volatility in monthly data and the further development of the global pandemic imply that the error margins remain exceptionally high. (Also in this issue: Merkel’s strength might become a burden for her potential successors.) [mehr]
21. Juli 2020
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Lobende Worte findet Stefan Schneider, unser Chefvolkswirt für Deutschland, im neuen Podzept für das deutsche Krisenmanagement in der Corona-Pandemie. Doch was bedeutet Schneiders Lob und positive Zwischenfazit in Sachen Krisenbewältigung für unsere Volkswirtschaft? Vor allem: Bleibt es fürs laufende Jahr beim düsteren Ausblick von 9 Prozent? [mehr]
20. Juli 2020
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Die deutsche Exportindustrie kämpfte die letzten Jahre mit vielen Herausforderungen. „Hausgemachte“ Probleme insbesondere im Autosektor gehörten hier ebenso dazu wie die Neuausrichtung der US-Handelspolitik. Auch die immer stärker in den Blickpunkt rückende Klimakrise implizierte massive Veränderungen. Entsprechend war die langfristige Ausrichtung vieler Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes mit etlichen Fragezeichen versehen. Die Corona-Krise erhöht die Unsicherheit nun um ein Vielfaches. Wir denken, eine Reihe von Entwicklungen sprechen für unsere These, dass kontinentale Wertschöpfungsketten an Bedeutung gewinnen. [mehr]
16. Juli 2020
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Stuttgart baut weniger als andere Metropolen. Die Angebotsknappheit wird auch perspektivisch zumindest für einige Jahre bestehen bleiben. Positive Impulse von der Inbetriebnahme des neuen unterirdischen Hauptbahnhofs werden im aktuellen Jahrzehnt womöglich auch ausbleiben. Daher erwarten wir weitere Preissteigerungen. Die Mieten dagegen dürften nicht nur Corona-bedingt deutlich verhaltener zulegen. Die relativ hohen anfänglichen Mietrenditen dürften also weiter fallen. [mehr]
10. Juli 2020
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Im Jahr 2019 erhöhte sich in Berlin die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf fast 19.000 und die Zuwanderung brach temporär ein. Voraussichtlich sinkt auch im Jahr 2020 der Nachfrageüberhang aufgrund eines Corona-bedingten Rückgangs der Zuwanderung. Um die Entwicklungen bis zum Jahr 2030 abzuschätzen, analysieren wir zwei Szenarien: Ein Positivszenario mit einer dynamischen Bauaktivität und einem graduell fallenden Bevölkerungswachstum sowie ein zweites Szenario mit geringerer Bauaktivität und einem konstanten Bevölkerungswachstum. [mehr]
12.1.0