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Berliner Wohnungsmarkt: Corona-Krise reduziert Mangel an Wohnungen

10. Juli 2020
Im Jahr 2019 erhöhte sich in Berlin die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf fast 19.000 und die Zuwanderung brach temporär ein. Voraussichtlich sinkt auch im Jahr 2020 der Nachfrageüberhang aufgrund eines Corona-bedingten Rückgangs der Zuwanderung. Um die Entwicklungen bis zum Jahr 2030 abzuschätzen, analysieren wir zwei Szenarien: Ein Positivszenario mit einer dynamischen Bauaktivität und einem graduell fallenden Bevölkerungswachstum sowie ein zweites Szenario mit geringerer Bauaktivität und einem konstanten Bevölkerungswachstum. [mehr]

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382 Dokumente
30. September 2020
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Einzelhandelsumsätze in Deutschland steigen im August um real 3,1% gg. Vormonat und um 3,7% gg. Vorjahr. * Marginaler Anstieg der Erwerbstätigkeit im August gg. Vormonat. * Laut ifo-Schätzung ist die Zahl der Kurzarbeiter im September auf 3,7 Mio. nach 4,7 Mio. im August gesunken. * Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland steigen zur Jahresmitte 2020 um 11% gegenüber Ende 2019 und erreichen neuen Höchststand. * Etwas mehr pessimistische Stimmen bei jüngster VDMA-Umfrage. Nur 18% der Unternehmen erwarten bereits für 2021 Rückkehr auf Umsatzniveau von 2019. * Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz wenig spektakulär. * Weiterer Anstieg der Neuinfektionen in Deutschland. [mehr]
25. September 2020
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Wir haben unsere BIP-Prognose für 2020 auf -5,5% angehoben und rechnen für 2021 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5%. Ein wichtiger Faktor dabei: Der Aufschwung zeigte sich bereits im Verlauf des 2. Quartals – als das BIP um 9,7% schrumpfte – dynamischer als erwartet. Der Schwung konnte in den Juli mitgenommen werden. Auch wenn es im August wahrscheinlich zu einer kurzfristigen Abschwächung gekommen sein dürfte, erwarten wir nun im 3. Quartal einen Anstieg des BIP um 6,0% gegenüber dem Vorquartal. Zusammen mit einem Wachstum von 2,5% im 4. Quartal wird das zu einem jährlichen BIP-Rückgang von „nur“ 5,5% führen. Zum Vergleich: Anfang Mai, auf dem Höhepunkt der Pandemie in Europa, wurden – nicht nur von uns – noch -9% erwartet. Der höhere Übertrag aus 2020 lässt das BIP-Wachstum 2021 trotz einer im 1. Halbjahr wohl nachlassenden Dynamik auf 4,5% ansteigen. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: deutscher Arbeitsmarkt, bilaterale Exporte, Fiskalausblick 2020-22, deutsche Industrie, Entscheidung über CDU-Vorsitz und Ausblick auf den Bundestagswahlkampf.) [mehr]
24. September 2020
3
We have lifted our GDP forecast for 2020 to -5.5% and see the economy expanding by 4.5% in 2021. An important factor is that the rebound during Q2 – when GDP contracted by 9.7% – turned out more dynamic than expected. The momentum carried over into July. Even with some likely short-term moderation in August, we now expect Q3 GDP to increase by 6.0% qoq. Together with a 2.5% expansion in Q4, this should result in an annual GDP drop of “only” 5.5%, compared to the 9% expected in early May at the height of the pandemic in Europe. The higher carry-over lifts our 2021 GDP growth forecast to 4.5%, despite somewhat weaker momentum in H1 than expected earlier. (Also in this issue: labour market, bilateral exports, fiscal outlook 2020-22, German industry, the race for CDU leadership, and federal election prospects.) [mehr]
23. September 2020
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Ganz aktuell: GfK-Konsumentenvertrauen im Oktober steigt marginal auf -1,6. * Anpassung unseres globalen Wachstumsausblicks: Wir erwarten nun, dass das Welt-BIP bereits zur Jahresmitte 2021 wieder auf das Vorkrisenniveau klettert. In Deutschland rechnen wir für dieses Jahr „nur noch“ mit einem BIP-Rückgang von 5,5% (+4,5% in 2021). * Auch das ifo Institut revidiert BIP-Prognose für Deutschland nach oben (2020: -5,2%; 2021: +5,1%). * Reallöhne in Deutschland sinken im 2. Quartal 2020 um 4,7%. Vor allem un- und angelernte Arbeitnehmer betroffen (etwa -9,5%). Aber: Zahlungen von Kurzarbeitergeld in der Statistik nicht berücksichtigt. * Einzelhandelsverband HDE erwartet Umsatzplus im Jahr 2020 von 1,5% (nominal). Aber stark divergierende Entwicklung in den Segmenten. * Weiter steigende Fallzahlen in Deutschland, mehr aktive Fälle, mehr Menschen in intensivmedizinischer Betreuung. * Erneute Grenzschließungen sollen vermieden werden. [mehr]
23. September 2020
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The two August mass demonstrations against the corona measures in Berlin attracted wide media attention and rattled the public. Many felt confirmed in their feeling that the corona crisis is driving society further apart. Current surveys, however, show that 80% of Germans firmly support the government and trust in government is at a record high. Rather, the protests go beyond the corona crisis, which might be a door opener for general system criticism. The causes for criticism and uncertainty are more likely ongoing long-term trends such as the loss of western supremacy, demographic change, climate change or digitalisation. [mehr]
22. September 2020
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Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im zweiten Quartal einen Dämpfer erlebt (EUR +21 Mrd., +4,7% ggü. Vj.). Die Dynamik blieb in der Industrie hoch, ging aber bei den Dienstleistern zurück. Aus kurzen wurde in lange Laufzeiten umgeschichtet. Dank staatlicher Kreditgarantien schnitten Förderbanken und Auslandsbanken am besten ab, Landesbanken und Großbanken am schwächsten. Die Zinsmarge stieg stark, Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die aktuelle Rezession in Deutschland ist vom Ausmaß mit der Finanzkrise vergleichbar, das BIP dürfte 2020 um 5,5% schrumpfen. Der Einbruch in Q2 infolge des Lockdowns war der heftigste in einem Nachkriegsquartal. Bis auf die Staatsausgaben stürzten alle wesentlichen Komponenten ab – privater Konsum, Investitionen der Unternehmen, der Bau und die Nettoexporte. In der zweiten Jahreshälfte zeichnet sich immerhin eine kräftige Erholung ab. [mehr]
17. September 2020
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Aktuell wird vielfach gefordert, Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice zu gewähren. Dies könnte implizieren, dass Arbeitgeber den Arbeitnehmern die Homeoffice-Kosten erstatten müssen. Die langfristigen Auswirkungen eines solchen Gesetzes könnten beträchtliche Nebenwirkungen insbesondere für den Immobilien- und den Arbeitsmarkt haben. Potenziell könnte die Arbeitsnachfrage sinken und die Finanzstabilität gefährdet sein. [mehr]
16. September 2020
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ZEW-Index stieg im September erneut kräftig auf 77,4. Der Index korreliert stark mit der Entwicklung am Aktienmarkt. * Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Juli um 2,9% gg. Vorjahr. Geleistete Arbeitsstunden und Entgeltsumme (jeweils etwa -8,5% gg. Vorjahr) sinken noch kräftiger. Kurzarbeit als Grund. * Gastgewerbe: Umsatz steigt im Juli um 22% gg. Vormonat, liegt aber noch um 27% unter Vorjahr. Beherbergung schneidet schlechter ab als Gastronomie. * Laut Arbeitskreis Steuerschätzung kommt es im Zeitraum 2020 bis 2024 zu weiteren Steuerausfällen von rund EUR 30 Mrd. (im Vgl. zur Mai-Schätzung). * Erneuter Anstieg der COVID-19-Neuinfektionen in Deutschland. * Bundesregierung rechnet mit Verfügbarkeit eines Impfstoffs für Teile der Bevölkerung Anfang nächsten Jahres. [mehr]
10. September 2020
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Die Corona-Krise dürfte das Nachfrage-Angebots-Gleichgewicht am Münchner Wohnungsmarkt nur marginal und temporär verändern. Zwar erwarten wir für das Jahr 2020 krisenbedingt ein sehr verhaltenes Einwohnerwachstum, die Gesundheitskrise dürfte aber auch Bremsspuren am Bau hinterlassen haben. Bei einer dauerhaft höheren Homeoffice-Quote dürfte ein weiterer Nachfrageschub für den Wohnungsmarkt drohen. Unserer Einschätzung nach wird sich das Ungleichgewicht erst einmal eher weiter verschärfen als entspannen. [mehr]
13. August 2020
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The impact of the coronavirus pandemic on growth in the second quarter was dramatic, no doubt about it. But economic data, as well as the daily and weekly real-time indicators that are now being watched meticulously, show that most countries began to reemerge from the slump back in May. In Germany, production was down by “just” 11.5% year over year in June, after a drop of nearly 25% in April. [mehr]
12. August 2020
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Die monatlichen Daten deuten auf eine kräftige Belebung der konjunkturellen Dynamik im Laufe des zweiten Quartals hin, was u.a. auf Aufholeffekte zurückzuführen ist. Nach dem beispiellosen BIP-Einbruch um 10,1% gg. Vq. in Q2 prognostizieren wir für Q3 bzw. Q4 ein Wachstum von 5% bzw. 2% (Markterwartungen: 5,2% bzw. 2,4%). Das BIP-Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie dürfte jedoch erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Angesichts der derzeit außergewöhnlich hohen Volatilität der monatlichen Daten und der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der globalen Pandemie sind die Prognosen mit ungewöhnlich hoher Unsicherheit behaftet. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Merkels Stärke könnte eine Last für ihre potenziellen Nachfolger werden.) [mehr]
7.5.1