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Emerging Markets
Das Emerging Markets-Team befasst sich mit der Entwicklung von Wirtschaft und Politik in Asien, Osteuropa, Lateinamerika sowie im Nahen Osten und Afrika. Es stellt hierzu Informationen, Analysen und Daten online zur Verfügung.
Im Fokus
Wachstumsaussichten der Kapitalmärkte in Schwellenländern nach der globalen Krise
Die Wachstumsaussichten für die Kapitalmärkte in den Entwicklungs- und Schwellenländer (Emerging Markets, EM) sind sehr gut. Trotz des „Deleveraging“ in den entwickelten Volkswirtschaften und des „Leveraging“ in den EM wird der Löwenanteil des globalen Finanzvermögens auch künftig an den Kapitalmärkten der entwickelten Volkswirtschaften zu finden sein. Nicht nur verfügen die Schwellenländer Asiens über die größten Kapitalmärkte, sondern auch über die am weitesten entwickelten Märkte im EM-Universum. Aus Sicht globaler Investoren und, umso mehr, aus Sicht der Finanzdienstleister ist der Zugang zu einigen (Segmenten) der rasch wachsenden Finanzmärkte in Entwicklungs- und Schwellenländern nur schwierig möglich, und um an deren Wachstum zu partizipieren bedarf es einer wohldurchdachten und gezielten Strategie... [weiter]
Fokus Afrika
Nigeria: Afrikas Ölriese kämpft mit hausgemachten Problemen
Mit einem Wachstum von rund 5% im vergangenen Jahr scheint Nigeria auf den ersten Blick zur Gruppe der krisenresistenten Länder zu gehören. Tatsächlich ließen die Reformen der vergangenen Jahre, wie die Einrichtung des Ölstabilisierungsfonds und die Bankensektorkonsolidierung, Nigeria gewappnet in die Krise gehen. Und doch hat die globale Finanzkrise auch in Nigeria Spuren hinterlassen und Schwächen der Volkswirtschaft bloßgelegt. [weiter]
Fokus GUS
Die russischen Regionen: Moskau ist nicht alles
Diese Studie analysiert das Investitionspotenzial und das Investitionsrisiko in den russischen Regionen. In den Regionen mit dem besten Investitionsklima liegen 7 der 11 russischen Millionenstädte. Die Regionen bieten zahlreiche Investitionsmöglichkeiten außerhalb des Rohstoffsektors, z.B. im Einzelhandel oder bei Banken. Neben Engpässen bei der Infrastruktur besteht noch ein großer Nachholbedarf bei diversen Produkten und Dienstleistungen. Momentan müssen auch die Regionen mit den Auswirkungen der globalen Krise fertig werden, da die regionalen Haushalte unter Druck gekommen sind, wodurch auch die Beziehung mit dem föderalen Zentrum belastet wird. [weiter]
Megathema Asien
Immobilienmärkte in Asien: Keine erschreckenden Blasen – bisher
Nach dem Platzen von Hauspreisblasen in zahlreichen OECD-Ländern behalten Anleger Preisentwicklungen an Vermögensmärkten, die auf eine Blase hindeuten könnten, genau im Blick. Derzeit überbewertet sind vor allem die Wohnungsmärkte in China, Hongkong und Singapur. An den indonesischen oder koreanischen Märkten für Wohnimmobilien oder den malaysischen Büromärkten sind keine Risiken für sinkende Preise zu erkennen. Trotz des eindeutigen Risikos einer Korrektur an einigen Märkten für Wohnimmobilien, gehen wir nicht davon aus, dass dies zu ernsthaften makroökonomischen Verzerrungen führen wird... [weiter]
Fokus Osteuropa
Mittelstand in Polen: Klein(er), aber dominant
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat der EU-27 in 2009 einen Wachstumseinbruch von rd. 4% beschert. Polen konnte als einziges Mitgliedsland ein positives Wirtschaftswachstum von 1,7% erzielen – was allerdings deutlich unter dem wirtschaftlichen Entwicklungspotential der Volkswirtschaft lag, die in 2008 immerhin noch einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 5,3% vorweisen konnte. So konnte sich Polen also auch nicht gänzlich der weltweiten Rezession entziehen. Ihre negativen Folgen spiegeln sich u. a. in einer steigenden Arbeitslosigkeit sowie in höherer Staatsverschuldung wider... [weiter]
Fokus Lateinamerika
Präsidentschaftswahlen in Brasilien – was ist zu erwarten?
Seit der Präsidentschaftswahl vor acht Jahren, die das Land nahezu in die Zahlungsunfähigkeit führte, hat sich Brasilien erheblich weiterentwickelt. Bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl treten zwei Kandidaten gegeneinander an, die wirtschaftspolitisch ähnliche Ansichten vertreten und die Wahl somit als relativ unbedeutendes Ereignis erscheinen lassen - zumindest aus kurzfristiger Marktsicht. Sollte es der nächsten Regierung gelingen, eine mittelfristige Haushaltssanierung durchzusetzen (was alles andere als sicher ist), besteht kein Grund, warum Brasilien nicht ein BIP-Wachstum in Höhe von 6% erzielen sollte. Dies könnte diejenigen Beobachter überzeugen, die die Ansicht vertreten, Brasilien gehöre nicht in die Gruppe der BRIC-Länder... [weiter]

Chinas Provinzen

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