Deutsche Bank Research
Branchen und Ressourcen
Der Bereich Branchen und Ressourcen analysiert konjunkturelle und strukturelle Entwicklungen und leitet daraus wirtschaftspolitische Empfehlungen für die wichtigsten Branchen ab. Dazu zählen die bedeutenden Industriesektoren, sowie die Bereiche Handel, Dienstleistungen, Energie, Verkehr und Umwelt...
Tourismusbranche
Deutsche Urlauber halten Südeuropa die Treue – mit einer Ausnahme
Fast alle südeuropäischen Länder konnten im Jahr 2012 mehr Fluggäste aus Deutschland begrüßen als noch 2005. Die Tourismusbranche zeigte sich also relativ resistent gegenüber der Krise. Von den bedeutenden Urlaubszielen in Südeuropa musste allein Griechenland in diesem Zeitraum einen Rückgang der Besucherzahlen aus Deutschland hinnehmen. [weiter]
Exportwirtschaft
Yen-Abwertung lässt deutsche Exportwirtschaft kalt
Die japanische Zentralbank hat im Januar ihr Inflationsziel von 1% auf 2% erhöht. Der neue Zentralbankpräsident überraschte auf seiner ersten Sitzung im April mit dem Ausmaß der von ihm beabsichtigten geldpolitischen Lockerung. Dieser geldpolitische Regimewechsel wird als Gefahr für übrige Exportnationen – insbesondere Deutschland – gesehen. Für Deutschland ist diese Sorge aber nur bedingt berechtigt. [weiter]
Deutsche Industrie
Deutsche Industrie: Absatzmarkt China mit moderater Dynamik
Im Zuge der europäischen Wirtschaftskrise sind die Märkte außerhalb der EWU für deutsche Exporteure wichtiger geworden. So gingen 2012 62,5% aller Ausfuhren in Nicht-EWU-Länder, 2000 waren es erst knapp 55%. China hat seither rasant an Bedeutung gewonnen. Der Exportmarkt China gewinnt 2013 wieder an Fahrt (BIP: +8,2% gg. Vj.). Allerdings strebt die chinesische Regierung mit ca. 7% künftig ein geringeres BIP-Wachstum an als in der letzten Dekade. Die Handelspartner müssen sich auf diese moderatere Dynamik einstellen. Wichtige strukturelle Wachstumsfaktoren des Marktes bleiben aber intakt: Der Ausbau der Infrastruktur oder die Stärkung des Konsums begünstigen deutsche Anbieter aus den relevanten Branchen. [weiter]
Luftverkehr
Industrieproduktion
Deutsche Industrie: Warten auf den Aufschwung
Die deutsche Industrie muss sich im laufenden Jahr erst noch aus dem Konjunkturtal herausarbeiten. Nachdem die Stimmungsindikatoren zu Beginn des Jahres noch vielversprechende Signale ausgesendet hatten, sind sie zuletzt wieder merklich zurückgegangen und dämpfen damit die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung in H1 spürbar. Dennoch deuten vereinzelte Signale aus einigen frühzyklischen Branchen und leicht verbesserte Aussichten für wichtige außereuropäische Exportmärkte daraufhin, dass die Industrie im Jahresverlauf zum Wachstum zurückfinden kann. Im Jahresdurchschnitt dürfte die reale Produktion im Verarbeitenden Gewerbe stagnieren. [weiter]
Automarkt
Automarkt Westeuropa: Ende der Talfahrt in Sicht
Die Pkw-Neuzulassungen in der EU-15 sinken 2012 zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren. Der Rückgang fällt 2012 mit einem Minus von etwa 8% deutlich stärker aus als in den beiden Vorjahren. 2013 dürften die Neuzulassungen zwar nochmals sinken, aber der Abwärtstrend sollte im Verlauf von 2013 allmählich auslaufen. 2014 ist ein Pkw-Neuzulassungsplus von rd. 5% möglich. Insofern ist das Ende der Talfahrt im westeuropäischen Automarkt in Sicht. Die stückzahlmäßige Autoproduktion in der EU sinkt nach zwei Jahren mit Wachstum 2012 wieder deutlich (-7%), die Überkapazitäten liegen in der EU aktuell bei mindestens 30%. Kapazitätsanpassungen sind fast unumgänglich, und der Wettbewerb zwischen den global verteilten Produktionsstätten in der Automobilindustrie wird nicht an Intensität verlieren. [weiter]
 
Branchen-Chartbooks
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