Deutsche Bank Research
Emerging Markets / Länderrisiko
Das Emerging Markets-Team befasst sich mit der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in Asien, Osteuropa, dem Mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika. Unser Fokus ist die Analyse struktureller und langfristiger Trends sowie der wachsenden Bedeutung der Schwellenländer für die globalen Finanzmärkte. Als Teil der Globalen Risikoanalyse der Deutschen Bank sind wir das Kompetenzzentrum für vielfältige Themen im Zusammenhang mit Länderrisiken.
Im Fokus
China und die EU: Auf Wachstumskurs
Die kürzlich in Aussicht gestellten Pläne für ein Freihandelsabkommen zwischen China und der EU stellen eine bedeutende Entwicklung dar. Schon jetzt ist China die Nummer Eins unter den Zulieferern der EU sowie ihr drittgrößter Absatzmarkt. Umgekehrt ist die EU der größte Handelspartner Chinas. Ausgehend von aktuellen Trends könnte der bilaterale Handel zwischen der EU und China innerhalb der nächsten zehn Jahre um das 1,5-fache wachsen. Nicht nur der Warenhandel, auch der Austausch von Dienstleistungen bieten Potenzial. Bei den Investitionen ist Chinas Präsenz in Europa noch in den Anfängen begriffen. Verhandlungen über ein Investitionsabkommen sowie steigendes Interesse chinesischer Investoren an europäischen Firmen versprechen aber rasante Zuwächse (wie unsere Zusammenstellung chinesischer M&A-Deals in der EU und China zeigt). Spielraum besteht auch für eine bedeutendere Rolle des chinesischen Renminbi zur Abwicklung von Handel und Investitionen. Doch Vorsicht: Handelsstreitigkeiten stellen ein Risiko für die EU-chinesischen Beziehungen dar, das wohl auch in der nahen Zukunft bestehen wird (nur in Englisch verfügbar). [weiter]
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