Deutsche Bank Research
Makroökonomie
Hier finden Sie Analysen zur deutschen und globalen Wirtschaft und dem nationalen und internationalen Finanzmarktgeschehen. Neben Konjunktur- und Finanzmarktprognosen stellen wir auch Analysen zu strukturellen und langfristigen Fragen vor.
Ausblick Deutschland
Ausblick Deutschland: 2% Wachstum in 2015 trotz belastender Beschäftigungspolitik
Die diese Woche veröffentlichten Details zum Wachstum im vierten Quartal des letzten Jahres (0,4% gg. Vq.) haben unsere Prognose für das Wachstum im laufenden Jahr nicht verändert (1,5%). Wenn überhaupt, haben sie unsere Skepsis bestärkt, dass die aktuellen Umfragen bei Unternehmen und Konsumenten ein zu optimistisches Bild zeichnen. Allerdings schätzen wir den Ausblick für 2015 jetzt etwas günstiger ein. Wir haben unsere BIP-Prognose von 1,4% auf 2% angehoben. [weiter]
Globaler Ausblick
Warten auf eine US-getriebene Expansion
Wir halten an unserer zentralen Auffassung fest, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in den kommenden beiden Jahren spürbar beleben sollte, haben aber unsere Prognosen gegenüber der vorhergehenden Ausgabe nach unten korrigiert. Dies ist ausschließlich auf umfangreiche Revisionen unserer Prognosen für die Schwellenländer zurückzuführen. Insbesondere haben wir die Wachstumsprognose für China für das Jahr 2014 um 0,8%-Punkte gesenkt. Die US-Konjunktur sollte sich trotz der zuletzt schwächeren Daten merklich beleben. Dazu sollten die weiterhin deutlich günstigere finanzielle Situation der privaten Haushalte und die spürbar geringeren fiskalischen Entzugseffekte beitragen. In Europa zeigen sich ermutigende Anzeichen für eine widerstandsfähige Erholung. Aufgrund der Dynamik haben wir unsere BIP-Prognosen für 2014 bzw. 2015 trotz der Abwärtskorrektur der Prognosen für China und der Unsicherheit wegen der Situation in der Ukraine um jeweils 0,1%-Punkt angehoben. Wir bleiben jedoch vorsichtig und sind nicht der Auffassung, dass die Krise in Europa endgültig überwunden ist. [weiter]
Standpunkt
Macht Hollande den Schröder – und wird es funktionieren?
Es war ein neuer Hollande, der sich Mitte Januar an die Presse wandte und ankündigte, ein neues Frankreich zu schaffen. Allerdings waren die meisten seiner Ankündigungen nicht mehr als eine Bestätigung des Kurswechsels, den er bereits im letzten Jahr eingeleitet hatte. François Hollande versprach, Wirtschaftsreformen entschlossener auf die politische Tagesordnung zu rücken. Die Reformen werden aber nur langsam vorangehen, und die Anpassung wird das Wirtschaftswachstum spürbar bremsen. Dies wird die politische Energie des Landes für eine Reform der Europäischen Union auf Jahre hinaus erschöpfen. Die strukturellen Hürden für Reformen sind in Frankreich höher als vor gut 10 Jahren in Deutschland. Es dürfte länger dauern als seinerzeit in Deutschland, bis sich die Anpassungen spürbar im Potenzialwachstum niederschlagen, und die strukturelle Konvergenz der beiden Länder wird nur langsam voranschreiten. [weiter]
Welt-Prognosekarte
Prognosen im Überblick
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BIP (% gg. Vj.)
2011 2012P 2013P
USA 1,8 2,8 1,9
Japan -0,4 1,4 1,5
Euroland 1,6 -0,6 -0,4
Deutschland 3,3 0,7 0,4
Frankreich 2,0 0,0 0,3
Italien 0,4 -2,4 -1,8
Großbritannien 1,1 0,3 1,7
Australien 2,6 3,6 2,4
Russische Föderation 4,3 3,4 1,3
China 9,3 7,7 7,7
Kanada 2,5 1,7 2,0
Indien 6,6 4,7 3,9
Brasilien 2,7 1,0 2,3
 
Markt- und Konjunkturdaten
Deutschland im Blick
 
 
Der DBIX
Deutsche Bank Research kommentiert bei der Deutschen Welle. 
Global Markets
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