Deutsche Bank Research
Fokusthema Natürliche Ressourcen

Fokusthema Energie und KlimawandelDie globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen wächst stetig und trifft auf ein begrenztes Angebot. Dies trifft auf Wasser, landwirtschaftliche Rohstoffe, fossile Energieträger, Metalle und Erze gleichermaßen zu. Dies hat auch weitreichende Implikationen für die Entwicklung des Weltklimas. Ohne gravierende Gegenmaßnahmen werden die Preise für diese natürlichen Ressourcen künftig weiter steigen. Eine höhere Effizienz beim Einsatz der Ressourcen gehört zu den wichtigsten Stellschrauben, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Maßnahmen, die zur Bewältigung dieser Herausforderungen ergriffen werden müssen, sorgen für tiefgreifende Veränderungen. Dies birgt zahlreiche Risiken und Chancen für Marktakteure.

 

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zur Energiewende

 

 

 

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12.05.2016
Deutsche Energiewende: Zielverfehlungen in Sicht
Zusammenfassung: Bei vielen ökologischen Teilzielen der deutschen Energiewende bleibt die tatsächliche Entwicklung hinter dem eigentlich notwendigen Zeitplan zurück – zum Teil deutlich. Fortschritte werden vor allem dort erzielt, wo über ein Förderinstrument hohe Subventionen gewährt werden. Wo ein solches Instrument fehlt oder Zuschüsse und Anreize (zu) gering ausfallen, zeichnen sich Zielverfehlungen ab. Zu bemängeln ist, dass für die Bereiche Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit keine quantifizierbaren Zielgrößen formuliert sind. Wenn man den Zwischenstand der Energiewende mit einem Satz beurteilen müsste, könnte dieser lauten: Deutschland hat sich wohl zu viel in zu kurzer Zeit vorgenommen. Wir sehen vor allem vier limitierende Faktoren: Kosten, physikalische Grenzen, das verfügbare Zeitbudget sowie die politische Machbarkeit.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Bauwirtschaft; Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fiskalpolitik; Fokusthemen; Gesellschaft / Konsumenten; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Realwirt. Trends; Steuerpolitik; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur; Wohnimmobilien; Wohnungspolitik
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02.02.2016
Kaufprämien für Elektroautos sind nicht der Weisheit letzter Schluss
Zusammenfassung: Die Nachfrage nach Elektroautos ist in Deutschland nach wie vor gering. Ihr Anteil an den gesamten Pkw-Neuzulassungen lag 2015 unter 1%. Es mehren sich derzeit die Stimmen in der Politik, die Nachfrage mit Hilfe von Kaufprämien zu stimulieren. Fallen diese ausreichend hoch aus, würde der Marktanteil von Elektroautos tatsächlich schneller steigen als bislang. Gleichwohl spricht eine Reihe von ökonomischen, ordnungs- und auch sozialpolitischen Gründen gegen Kaufprämien. Wir plädieren weiterhin für eine Integration des Straßenverkehrs in den EU-Emissionshandel, um die CO2-Emissionen des Sektors zu begrenzen.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Fiskalpolitik; Fokusthemen; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Realwirt. Trends; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur
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26.01.2016
Sinkender Ölpreis begünstigt Pickups & Co. in den USA
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Energiewirtschaft; Fokusthemen; Konjunktur; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Realwirt. Trends; Verkehr
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26.11.2015
UN-Klimakonferenz von Paris: Zwischen Optimismus und Realismus
Zusammenfassung: Vor der UN-Klimakonferenz in Paris haben rd. 150 Länder ihre nationalen Klimaschutzzusagen veröffentlicht. Zwar dürften diese nicht ausreichen, um das 2°C-Ziel zu erreichen. Trotzdem werden sie durchaus wohlwollend kommentiert. Offenkundig verspricht der Bottom-up-Ansatz, also die freiwilligen nationalen Klimaschutzzusagen, mehr Fortschritt als die in früheren UN-Klimakonferenzen angestrebte global abgestimmte Verhandlungslösung. Über die Unzulänglichkeiten der aktuellen Vorschläge hinsichtlich des 2°C-Ziels ist man sich zwar bewusst, aber die Hoffnung existiert, dass die einzelnen Staaten in den nächsten Jahren ihre Klimaschutzziele noch verschärfen. Die Stimmung schwankt also zwischen Optimismus und Realismus. Klar ist, dass die internationale Staatengemeinschaft angesichts der wachsenden Energienachfrage in puncto Klimaschutz erst am Beginn der wirklichen Herausforderungen steht.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen; Globalisierung; Intern. Beziehungen; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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10.11.2015
Indien und Afrika: Eine Partnerschaft mit weiterem Potenzial
Zusammenfassung: Afrika zieht zahlreiche unterschiedliche Investoren an, die sich zum einen für die Rohstoffe, zum anderen für die rasch wachsenden Märkte des Kontinents interessieren. Sie wollen von Wachstumsraten profitieren, die zu den höchsten der Welt gehören – zwei Drittel der afrikanischen Länder werden in den kommenden Jahren mit Raten von über 5% expandieren –, und die günstige demografische Entwicklung nutzen. Afrikas Bevölkerung wächst rasch, ist sehr jung und lebt zunehmend in den Städten. Derzeit leben schätzungsweise 1,2 Milliarden Menschen auf dem Kontinent, und ihre Zahl dürfte bis zum Jahr 2100 auf über vier Milliarden ansteigen. Projektionen der UN zufolge werden dann rund 40% der Weltbevölkerung in Afrika beheimatet sein. Zwar sind die EU und China weiterhin Afrikas wichtigste Handels- und Investitionspartner und Präsident Obama hat der Partnerschaft zwischen den USA und Afrika neues Leben eingehaucht, aber Indien engagiert sich zunehmend auf dem Kontinent. Und die Beziehungen dürften sich angesichts der ähnlichen Bedürfnisse und Interessen Indiens bzw. Afrikas weiter intensivieren.
Themen: Afrika; Arbeitsmarkt; Asien; Bildung; Branchen / Rohstoffe; Demographie; Gesellschaft / Konsumenten; Handel; Informationstechnologie; Natürliche Ressourcen; Risk / Country Risk; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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24.08.2015
Carbon Bubble: Reale Gefahr oder überzogene Befürchtungen?
Zusammenfassung: Was ist dran an der Carbon Bubble? Wie groß ist das Risiko, dass die Bewertung traditioneller Energiekonzerne aufgrund einer ambitionierten Klimaschutzpolitik stark sinkt? Es mag viele Gründe für Investoren geben, weniger als bislang oder nicht mehr in „fossile Energiekonzerne“ zu investieren und stattdessen andere Anlageformen zu präferieren. Auf eine ambitionierte, verlässliche und international umfassende Klimaschutzpolitik sowie eine global sinkende Nachfrage nach fossilen Energieträgern sollte man als Begründung dabei jedoch nicht allzu sehr vertrauen. Eine Carbon Bubble ist in einem solchen Umfeld unwahrscheinlich, zumal der evolutionäre Charakter der Klimaschutzpolitik und der technologischen Veränderungen in der Energiewirtschaft den betreffenden Unternehmen Anpassungsmöglichkeiten eröffnen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen; Intern. Beziehungen; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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15.07.2015
Europäische Energieunion kommt Schritt für Schritt: Neue Institution aufgrund aktueller Herausforderungen
Zusammenfassung: Im März 2015 verpflichteten sich die EU Staats- und Regierungschefs zum Aufbau der Europäischen Energieunion. Das Bekenntnis zu einer künftig noch stärkeren Zusammenarbeit bei Energie- und Klimafragen ist grundsätzlich ein Fortschritt, auch wenn der entscheidende Impuls hierfür großen Sorgen um mögliche Gaslieferunterbrechungen infolge des Ukraine-Russland-Konflikts geschuldet ist. Die derzeitige Diskussion deutet ebenso darauf hin, dass die Energieunion den Fokus zunächst vorrangig auf die weitere Verbesserung der Erdgasversorgung im östlichen Europa legen dürfte. Die Weiterentwicklung der Infrastrukturen und Märkte der leitungsgebundenen Energien dürften gleichfalls absehbare Zielgebiete werden. Dagegen dürften konfliktträchtige Themen wie der Atomausstieg in Deutschland oder die länderspezifischen Förderprogramme rund um erneuerbare Energien anfangs eher (noch) nicht zum Zielgebiet zählen. Damit wird wohl insgesamt eine Politik der kleineren Schritte verfolgt werden, also keineswegs ein schneller und radikaler Umbau der gesamten europäischen Energiewirtschaft.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Erdgas; Europäische Fragen; Europapolitik; Fokusthemen; Natürliche Ressourcen
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19.05.2015
Dunkle Wolken über der Braunkohle
Zusammenfassung: Die deutsche Regierung steht zu ihrem Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu mindern. Da die Zielerreichung derzeit fraglich erscheint, schlägt Bundeswirtschaftsminister Gabriel vor, einen zusätzlichen Klimabeitrag für ältere Elektrizitätskraftwerke mit besonders hohen CO2-Emissionen einzuführen. Hauptbetroffen davon wären insbesondere ältere Braunkohlekraftwerke. Und dies in einer Zeit, in der viele Kraftwerke ohnehin aufgrund veränderter Investitionsstrategien eines skandinavischen Großinvestors unter Druck stehen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiewirtschaft; Fokusthemen; Natürliche Ressourcen; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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24.02.2015
Deutsche Exporte in die Ölstaaten sinken 2015
Zusammenfassung: Die deutsche Wirtschaft erfährt durch den Rückgang der Ölpreise insgesamt zwar einen Wachstumsschub. Gleichzeitig verschlechtern sich jedoch die wirtschaftlichen Perspektiven der Ölstaaten. Die deutschen Warenexporte in diese Länder, die 2014 immerhin EUR 73 Mrd. ausmachten (Exportanteil: 6,4%), geraten somit unter Druck und könnten 2015 nominal um 10 bis 15% sinken. Zu den deutschen Branchen, die bislang besonders stark vom "Recyceln der Petrodollars" durch die Ölstaaten profitiert haben, zählen der Maschinenbau und der sonstige Fahrzeugbau (überwiegend Flugzeuge). Hier sind sowohl die Exportquoten als auch der Anteil der Ölstaaten an den gesamten Ausfuhren der Branchen überdurchschnittlich hoch.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Elektrotechnik; Energiewirtschaft; Fokusthemen; Globalisierung; Handel; Intern. Beziehungen; Konjunktur; Maschinenbau; Naher und mittlerer Osten; Natürliche Ressourcen; Preise, Inflation; Risk / Country Risk; Stahlindustrie; Wechselkurse; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftswachstum
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27.01.2015
KONZEPT Ausgabe 02
Zusammenfassung: Investoren, Aufsichtsbehörden und Regierungen weltweit stehen vor großen Herausforderungen: Deflation, sinkende Ölpreise, veränderte globale Kapitalströme, Ukraine-Krise, Risiken im Schattenbankensystem, Liquiditätsengpässe und geringe Marktvolatilität. Jedes einzelne dieser Themen verdient es, ernst genommen zu werden. Doch erst in ihrer Gesamtheit ziehen sie unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich, da sie im Jahr 2015 grundlegende Auswirkungen auf die Entwicklung der Volkswirtschaften der Welt und der Märkte haben werden. Wir hoffen, dass diese Ausgabe von Konzept Ihnen Klarheit verschafft, neue Einblicke ermöglicht und gelegentlich auch etwas zum Schmunzeln bieten wird.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Branchen / Rohstoffe; Contagion; Energiewirtschaft; Erdgas; Finanzmarkttrends; Fokusthemen; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Globalisierung; Handel; Immaterielle Güter; Immobilien; Innovation; Intern. Wirtschaftsordnung; Internationale Kapitalmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Osteuropa; Preise, Inflation; Risk / Country Risk; Technologie und Innovation; Wechselkurse; Wirtschaftswachstum; WTO
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