Deutsche Bank Research
Fokusthema Natürliche Ressourcen

Fokusthema Energie und KlimawandelDie globale Nachfrage nach natürlichen Ressourcen wächst stetig und trifft auf ein begrenztes Angebot. Dies trifft auf Wasser, landwirtschaftliche Rohstoffe, fossile Energieträger, Metalle und Erze gleichermaßen zu. Dies hat auch weitreichende Implikationen für die Entwicklung des Weltklimas. Ohne gravierende Gegenmaßnahmen werden die Preise für diese natürlichen Ressourcen künftig weiter steigen. Eine höhere Effizienz beim Einsatz der Ressourcen gehört zu den wichtigsten Stellschrauben, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Maßnahmen, die zur Bewältigung dieser Herausforderungen ergriffen werden müssen, sorgen für tiefgreifende Veränderungen. Dies birgt zahlreiche Risiken und Chancen für Marktakteure.

 

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zur Energiewende

 

 

 

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19.05.2015
Dunkle Wolken über der Braunkohle
Zusammenfassung: Die deutsche Regierung steht zu ihrem Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu mindern. Da die Zielerreichung derzeit fraglich erscheint, schlägt Bundeswirtschaftsminister Gabriel vor, einen zusätzlichen Klimabeitrag für ältere Elektrizitätskraftwerke mit besonders hohen CO2-Emissionen einzuführen. Hauptbetroffen davon wären insbesondere ältere Braunkohlekraftwerke. Und dies in einer Zeit, in der viele Kraftwerke ohnehin aufgrund veränderter Investitionsstrategien eines skandinavischen Großinvestors unter Druck stehen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiewirtschaft; Fokusthemen; Natürliche Ressourcen; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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24.02.2015
Deutsche Exporte in die Ölstaaten sinken 2015
Zusammenfassung: Die deutsche Wirtschaft erfährt durch den Rückgang der Ölpreise insgesamt zwar einen Wachstumsschub. Gleichzeitig verschlechtern sich jedoch die wirtschaftlichen Perspektiven der Ölstaaten. Die deutschen Warenexporte in diese Länder, die 2014 immerhin EUR 73 Mrd. ausmachten (Exportanteil: 6,4%), geraten somit unter Druck und könnten 2015 nominal um 10 bis 15% sinken. Zu den deutschen Branchen, die bislang besonders stark vom "Recyceln der Petrodollars" durch die Ölstaaten profitiert haben, zählen der Maschinenbau und der sonstige Fahrzeugbau (überwiegend Flugzeuge). Hier sind sowohl die Exportquoten als auch der Anteil der Ölstaaten an den gesamten Ausfuhren der Branchen überdurchschnittlich hoch.
Themen: Andere Branchen; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Elektrotechnik; Energiewirtschaft; Fokusthemen; Globalisierung; Handel; Intern. Beziehungen; Konjunktur; Maschinenbau; Naher und mittlerer Osten; Natürliche Ressourcen; Preise, Inflation; Risk / Country Risk; Stahlindustrie; Wechselkurse; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftswachstum
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27.01.2015
KONZEPT Ausgabe 02
Zusammenfassung: Investoren, Aufsichtsbehörden und Regierungen weltweit stehen vor großen Herausforderungen: Deflation, sinkende Ölpreise, veränderte globale Kapitalströme, Ukraine-Krise, Risiken im Schattenbankensystem, Liquiditätsengpässe und geringe Marktvolatilität. Jedes einzelne dieser Themen verdient es, ernst genommen zu werden. Doch erst in ihrer Gesamtheit ziehen sie unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich, da sie im Jahr 2015 grundlegende Auswirkungen auf die Entwicklung der Volkswirtschaften der Welt und der Märkte haben werden. Wir hoffen, dass diese Ausgabe von Konzept Ihnen Klarheit verschafft, neue Einblicke ermöglicht und gelegentlich auch etwas zum Schmunzeln bieten wird.
Themen: Aufsicht und Regulierung; Banken; Branchen / Rohstoffe; Contagion; Energiewirtschaft; Erdgas; Finanzmarkttrends; Fokusthemen; Geldpolitik; Gesellschaft / Konsumenten; Globalisierung; Handel; Immaterielle Güter; Immobilien; Innovation; Intern. Wirtschaftsordnung; Internationale Finanzmärkte; Internationales Finanzsystem; Kapitalmärkte; Makroökonomie; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Osteuropa; Preise, Inflation; Risk / Country Risk; Technologie und Innovation; WTO; Wechselkurse; Wirtschaftswachstum
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15.12.2014
CO2-Emissionen von Pkw: Regulierung über EU-Emissionshandel besser als strengere CO2-Grenzwerte
Zusammenfassung: Die Einbindung des Straßenverkehrs in den EU-Emissionshandel (EU ETS) mittels eines Upstream-Ansatzes (Raffinerien und Kraftstoffimporteure als Handelsteilnehmer) ist in puncto ökologischer Effektivität und gesamtwirtschaftlicher Effizienz dem Instrument der CO2-Grenzwerte für Pkw überlegen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Begrenzung der CO2-Emissionen oberste politische Priorität genießt. Auch höhere Steuern auf Kraftstoffe wären gegenüber weiter verschärften Grenzwerten nach 2020/21 insgesamt besser geeignet. Falls die Politik dennoch entscheiden sollte, dass (strengere) CO2-Grenzwerte für Pkw auch nach 2021 das Instrument der Wahl bleiben, ist eine Orientierung an den (niedrigeren) Vorgaben in anderen großen Automärkten angezeigt.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Europapolitik; Fokusthemen; Innovation; Maschinenbau; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Steuerpolitik; Technologie und Innovation; Umweltpolitik; Verkehr; Verkehrspolitik; Wirtschaftspolitik
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13.11.2014
Einigung zwischen USA und China im Klimaschutz: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach
Zusammenfassung: Die USA und China haben sich beim APEC-Gipfel auf langfristige Klimaschutzziele geeinigt. Danach wollen die USA ihre CO2-Emissionen bis 2025 um 26 bis 28% gegenüber 2005 reduzieren. In China soll spätestens 2030 der Höhepunkt des CO2-Ausstoßes erreicht sein. Zwar dürften viele Bedenken geäußert werden, dass dies nicht ausreichend sei, um die negativen Folgen des Klimawandels auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen. Angesichts der Realitäten in der internationalen Klimaschutzpolitik wäre ein solcher Kompromiss jedoch der Spatz in der Hand, den man der Taube auf dem Dach vorziehen kann.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Fokusthemen; Intern. Beziehungen; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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27.10.2014
EU-Klimaziele: Hohes Maß an Flexibilität verdeutlicht EU-interne Konflikte
Zusammenfassung: Die zuletzt verabschiedeten Klimaziele der EU umfassen ein hohes Maß an Flexibilität. Dies spiegelt die konfliktären Interessen sowie die Heterogenität der EU-Länder z.B. in puncto Energieerzeugung oder Industrialisierungsgrad wider, es ist aber nicht zwangsläufig eine schlechte Nachricht. Zu begrüßen ist, dass die EU auch künftig auf einen revitalisierten EU-Emissionshandel als wichtigstes Klimaschutzinstrument setzen will. Gegenüber anderen Ländern – etwa den USA oder China – geht die EU mit ihrem CO2-Reduktionsziel von mindestens 40% in Vorleistung.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Energiepolitik; Energiewirtschaft; Europapolitik; Europäische Fragen; Fokusthemen; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur
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13.10.2014
Ebola: Menschliche Katastrophe mit verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen für Westafrika
Zusammenfassung: Seit ihrem Ausbruch im Dezember 2013 in Guinea hat die Ebola-Epidemie laut Weltgesundheitsorganisation mehr als 3000 Menschenleben gefordert (bei 7000 Erkrankten). Es liegen allerdings Berichte vor, dass bei Weitem nicht alle Krankheits- und Sterbefälle offiziell bekannt werden, sodass das tatsächliche Ausmaß der Epidemie erheblich größer sein könnte. Die Verbreitung der Erkrankung erfolgt derzeit deutlich schneller als bei früheren Ebola-Seuchen; dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass sich das Virus jetzt in städtischen Regionen in Liberia und Sierra Leone ausbreitet. Bis Ende Januar könnten sich bereits mehr als 500 000 Menschen infiziert haben, möglicherweise sogar noch erheblich mehr, wenn keine wirkungsvolleren Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche ergriffen werden, so das US Center for Disease Control and Prevention. Im Gegensatz zu diesem 'Worst-Case'-Szenario könnte eine Mobilisierung der Weltgemeinschaft, wie in jüngster Zeit zu beobachten, und eine bessere Informationspolitik in den betroffenen Ländern die Epidemie nahezu vollständig eindämmen.
Themen: Afrika; Branchen / Rohstoffe; Emerging markets; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen; Handel; Makroökonomie; Natürliche Ressourcen; Risk / Country Risk; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftswachstum
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17.06.2014
Mosambik: Eine Wachstumsstory mit Potenzial
Zusammenfassung: Die Wachstumsprognose von 8% p.a. für die nächsten fünf Jahre basiert auf dem Reichtum an Bodenschätzen, der Entwicklung der Infrastruktur nach dem 30-jährigen Bürgerkrieg und dem günstigen makroökonomischen Umfeld. Das Land im südlichen Afrika hat jedoch ein sehr geringes Pro-Kopf-Einkommen (USD 655). Eine der größten Herausforderungen besteht jetzt darin, die großen Rohstoffvorkommen zu erschließen, insbesondere den Erdgassektor, sodass sie der Bevölkerung insgesamt zugutekommen und zu einem nachhaltigen Wachstum führen.
Themen: Afrika; Branchen / Rohstoffe; Emerging markets; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen; Handel; Natürliche Ressourcen; Risk / Country Risk; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftswachstum
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23.05.2014
Energiemix in Deutschland im Wandel: Treiber sind Energiewende und internationale Trends
Zusammenfassung: Aufgrund zahlreicher politischer Anreize, insbesondere rund um das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), versechsfachte sich der Anteil der Erneuerbaren seit 1997 sowohl am Primärenergieverbrauch als auch in der Verstromung. Die deutsche Energiewende 1.0 verursachte nicht nur enorme Kosten, sondern auch Nebeneffekte bei Strompreisen, im Erzeugungsmix sowie dem Emissionshandel. Und trotz EEG lag der Beitrag von Wind/Solar am PEV 2013 bei lediglich gut 2%. Per Saldo könnte der „Grünstromanteil“ bis 2035 ca. 60% betragen. Aber: Wie werden - angesichts der Energiewende 2.0 - die restlichen 40% erzeugt? Je nach Szenario ist Erdgas oder Kohle stärker gefordert.
Themen: Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen; Innovation; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft; Wirtschaftspolitik
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29.01.2014
Deutsche Energiewende treibt Power-to-Gas: Von einer Idee zur Markteinführung
Zusammenfassung: Der massive Aufbau der Erneuerbaren Energien führt zu einer Zunahme der Volatilität des Stromangebots. Da für die neue Bundesregierung die Umsetzung der Energiewende ein Hauptthema ist, erfordert dies unseres Erachtens aber künftig auch innovative Lösungen jenseits traditioneller technischer Speicher. Perspektivisch kann diese Wende ohne Power-to-Gas kaum gelingen, da Power-to-Gas als Speichermedium die weiter massiv zunehmenden Volatilitäten im Stromangebot ausgleichen könnte. Die Perspektiven für Power-to-Gas sind günstig. Die Fachwelt fordert bis 2022 die Installation von Power-to-Gas-Systemen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 1.000 MW, um einen Anfangsmarkt zu etablieren. Steigt in der Zeit danach – wie von uns erwartet – der Stromspeicherbedarf infolge der steigenden Grünstrommengen und -fluktuationen weiter, ist Power-to-Gas eine geeignete Antwort auf die derzeit noch offene Frage nach einer tragfähigen technischen Lösung.
Themen: Energiepolitik; Energiewirtschaft; Erdgas; Fokusthemen; Innovation; Nachhaltigkeit; Natürliche Ressourcen; Technologie und Innovation; Umweltpolitik; Umweltwirtschaft
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