Deutsche Bank Research
Städte

Die Welt verändert ständig ihr Gesicht, und sehr häufig sind diese Veränderungen das Ergebnis menschlichen Handelns. Die Urbanisierung der Welt ist solch eine bedeutende und v.a. 10.000 Jahren anhaltende Umgestaltung durch Menschen.

Heute leben mehr als 3,3 Mrd. Menschen in Städten und damit zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte mehr Menschen in urbanen Siedlungsstrukturen als auf dem Land. Dieser Urbanisierungstrend wird in den kommenden Jahren nicht beendet werden, denn die Gründe für das Städtewachstum bleiben bestehen.

Es gibt jedoch nicht nur stark wachsende Städte. Gerade in wirtschaftlich belasteten Regionen der Industrieländer gibt es bereits heute zahlreiche schrumpfende Städte. Die demografischen Trends dort lassen erwarten, dass in Zukunft mehr Städte mit sinkenden Einwohnerzahlen zu planen haben.

Wie wird es in den nächsten Jahrzehnten weitergehen? Wie stark werden Megastädte unser Leben prägen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Menschen und Institutionen in den Megastädten? Wie lassen sich Schrumpfungsprozesse gestalten? Wo lohnen sich Immobilieninvestments?

Bitte lesen Sie auch über die spannende Konferenzserie URBAN AGE, die von der Alfred Herrhausen Gesellschaft zusammen mit der London School of Economics organisiert wird. Auf den Urban Age Konferenzen werden zentrale Probleme von Agglomerationen diskutiert und mittlerweile wurden wichtige Erkenntnisse sowie Lösungsansätze in einer umfangreichen Publikation veröffentlicht.

Aktuelle Studie
Die seltsam stabile Größenstruktur deutscher Städte
Die Größenstruktur der deutschen Städte folgt so wie in vielen anderen Ländern einer strengen Gesetzmäßigkeit: dem Zipfschen Gesetz. Es gibt starke Hinweise, dass dieses Zipfsche Gesetz nicht nur auf nationaler Ebene gilt, sondern auch auf der Ebene von Bundesländern und teilweise sogar auf noch tieferer regionaler Gliederungsebene. Dies hat wichtige Implikationen für Immobilieninvestoren, denn dem Zipfschen Gesetz liegen ganz spezifische Wachstumsverläufe der Städte zugrunde. Gelten diese auch in Zukunft - wofür sehr viel spricht - dann sollten Immobilieninvestoren nicht nur auf die größten Agglomerationen des Landes schauen. [weiter]
Sonderstudie
Global Metro Monitor: the path to economic recovery
Die Brookings Institution in Washington und LSE Cities in London haben gemeinsam einen neuen Bericht zur Entwicklung von 150 Städten in der Welt vor, während und kurz nach der Wirtschaftsrezession vorgestellt. Deutsche Bank Research hat den Bericht inhaltlich begleitet, die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft finanziell unterstützt. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie finden sich auf der Internet-Seite der Brookings Institution sowie in dem Endbericht. Sehr deutlich wird die Gewichtsverlagerung von den etablierten Märkten (Europa und Nordamerika) hin zu den neuen Wachstumszentren in Asien und Lateinamerika. [weiter]
 
Städte
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