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4. Dezember 2020
Germany's main stock market index, the Dax, is undergoing its biggest rule makeover so far. The number of constituents will rise from 30 to 40, trading volume will be dropped as a selection criterion, and new members must have been profitable for two years before first-time admission. Governance standards have also been tightened. While the index will become more diversified and slightly "younger" as a result, the enlargement is unlikely to reduce the massive overweight of the manufacturing sector. In our view, the new profitability requirement creates a questionable bias against young and rising start-ups. Furthermore, index rules cannot solve the fundamental problems hindering a stronger stock market (culture) in Germany – in our view, only policymakers can and should. Germany's share in global market cap is only about half of its weight in the global economy, and the most valuable company in the world is worth more than the entire future Dax 40 combined. [mehr]
3. Dezember 2020
Mankind has survived all kinds of pandemics, even the plague. However, humans are ill-equipped when confronted with an invisible danger. Moreover, the COVID-19 pandemic has four important features which almost certainly overstretch the human analytical capacity: Time-lags, external effects, nonlinearities and complexity. We cannot escape our biases when deliberating COVID-19 . But being aware of them might yield more cautious and less apodictic views. Our evolutionary success can be traced to the fact that we became “social animals” with these biases often enhancing a smooth cooperation. Now it is on the society and its institutions to make sure that they do not cause people turning against society. [mehr]
3. Dezember 2020
Es ist nicht zu übersehen, dass der Haushalt in eine immer größere Schieflage geraten ist. Auch wenn es richtig war, die Corona-Hilfszahlungen weiter zu lockern und um außerordentliche Hilfen zu ergänzen, muss jetzt gleichzeitig verhindert werden, über das Ziel hinauszuschießen. Um den absehbaren Konsolidierungsdruck in Grenzen zu halten, müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, die fiskalischen Ressourcen über einen effizienteren Mitteleinsatz zu schonen. Auf die neue Bundesregierung kommen schwere Herausforderungen zu. Sie muss es letztlich schaffen, die öffentlichen Finanzen wieder auf ein tragfähiges Fundament zu stellen, ohne dabei der Wirtschaft über noch höhere Steuer- und Beitragsbelastungen die Luft zum Atmen zu nehmen. Ein großer Kassensturz nach der Bundestagswahl im nächsten Herbst wird wohl unausweichlich sein. [mehr]
2. Dezember 2020
Zahl der Arbeitslosen sinkt im November um 39.000 gg. Vormonat, liegt aber um 519.000 über dem Vorjahr. Arbeitslosenquote sinkt auf 5,9%. * Minimaler Anstieg der Erwerbstätigkeit im Oktober gg. Vormonat. Erwerbstätigkeit liegt nur um 1,3% unter dem Vorjahreswert. * Leichter Anstieg des ifo-Beschäftigungsbarometers. Relative Besserung in der Industrie, im Bau und sogar bei den Dienstleistungen. Aber leichte Eintrübung im Handel. * Aber: ifo berichtet von Anstieg der Kurzarbeit im November. * Weniger Betriebsgründungen im bisherigen Jahresverlauf von 2020. * Politische Debatte über etwaige weitere Hilfszahlungen im Januar wird intensiver. Andere Berechnung eventueller Entschädigungen für Unternehmen wird diskutiert (Orientierung an Fixkosten statt an entgangenen Umsätzen). * Zwei Unternehmen haben Zulassung ihres Impfstoffs in der EU beantragt. * Leicht rückläufige Zahl der Neuinfektionen in Deutschland. [mehr]
1. Dezember 2020
We identify the top-ten identifiable traits of the best companies in 2020. These have been made all the more stark by the challenges that the pandemic has thrown down. Among them are the ways in which many companies have become flatter, faster organisations made up of networked teams and empowered individuals. While ‘agility’ has previously been used in a nebulous way, this year has shown tangible ways to achieve both ‘agility’ and a ‘growth mindset’. [mehr]
30. November 2020
Angesichts der Lockdowns in vielen Ländern wird aktuell jede Konjunkturzahl mit Argusaugen betrachtet. Daher werden die Einkaufsmanagerindizes und der US-Arbeitsmarktbericht diese Woche wohl im Mittelpunkt stehen. Die Unsicherheit ist groß. Einerseits dürfte die Industrie und der Bau von der Corona-Krise nur wenig betroffen sein, weshalb auch die globalen Wertschöpfungsketten stabil bleiben sollten. Andererseits sind viele Dienstleistungssektoren massiv von den Lockdowns betroffen. Daher dürfte das Wachstum vieler Länder im vierten Quartal schrumpfen. Wenn es keine klare Verbesserung an der Corona-Front gibt oder gar im Nachgang an Weihnachten sogar eine Verschlechterung folgt, droht zudem eine weitere Kontraktion im ersten Quartal 2021. Neben den Konjunkturdaten werden diese Woche wohl auch die Brexit-Verhandlungen und die Anhörung im US-Kongress von Finanzminister Mnuchin und Fed-Präsident Powell Schlagzeilen machen. [mehr]
27. November 2020
Early this year, the government had to put together massive bailout and aid packages in next to no time in order to avert an imminent economic collapse. However, cash outflow from immediate assistance and interim aid schemes have so far fallen considerably short of the expectations. As a result, the funds budgeted for this purpose have not been nearly utilised to their full extent. In light of November’s partial lockdown, the government has now decided to increase the dose of its financial aid to solo self-employed, freelancers as well as small and medium-sized companies. Consequently, the mere ripple of support often bemoaned in this area could ultimately gather enough strength yet to become a mighty wave. The provision of aid over the further course of the crisis is to be strictly guided by necessity, effectiveness and appropriateness as fiscal resources are limited and the state cannot provide unlimited comprehensive cover. [mehr]
26. November 2020
Die Evolution hat uns Menschen schlecht dafür ausgestattet, mit Gefahren umzugehen, die wir nicht unmittelbar durch unsere Sinne wahrnehmen. Stefan Schneider, Chefvolkswirt für Deutschland, erklärt, warum es für die Politik extrem schwer ist, ihre Entscheidungen und Maßnahmen den sogenannten Corona-Skeptikern zu vermitteln und sie zu sozial verantwortlichem Verhalten zu bewegen. Eine neue Deutsche Bank-Umfrage zeigt glücklicherweise, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung die politischen Maßnahmen in Deutschland zur Eindämmung und Bewältigung der Krise für mehr oder weniger adäquat hält. Allerdings dürfe es eher unwahrscheinlich sein, dass sogar Corona-Skeptiker irgendwann ihre Einschätzungen revidieren werden.
Dies ist die gekürzte Aufzeichnung des Beitrags von Stefan Schneider anlässlich der Vorstellung der neuen Umfrage.
https://www.db.com/newsroom_news/2020/deutsche-bank-studie-de-11717.htm [mehr]
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