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Deutschland

Deutschland ist gut durch die globale Finanz- und Eurokrise gekommen. Um auch die künftigen Herausforderungen zu meistern, bedarf es eines nachhaltigen Ausgleichs von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Erreichen dieser Ziele erfordert weitere Reformen und eine Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Hier sind Politik, Wirtschaft und Bürger gefordert. DB Research analysiert die ökonomischen und politischen Zielkonflikte und zeigt Lösungswege sowie Perspektiven für Wirtschaft und Politik auf. Diese basieren auf nationalen Branchenanalysen, globalen Finanzmarkt- und Konjunkturprognosen bis hin zur Einschätzung internationaler politischer Entscheidungen.

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21. Oktober 2020
Deutsche Staatsverschuldung dürfte laut BMF 2020 doch nicht so stark steigen wie zunächst befürchtet. * Gastgewerbe findet nur mühsam aus der Krise. Umsatz lag im August zwar um 5% über dem Niveau des Vormonats, jedoch um 22% unter dem entsprechenden Vorjahreswert. * Verarbeitendes Gewerbe in Deutschland verzeichnet Anstieg des Auftragsbestandes um 1% gg. Vormonat. Zugleich sinkt die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe im August um gut 3% gg. Vorjahr. * Tarifstreit im öffentlichen Dienst (u.a. Krankenhaus- und Pflegepersonal) geht in die nächste Runde. Positionen bislang weit auseinander. * Weiterer Anstieg der Neuinfektionen (nicht nur) in Deutschland sowie lokal strengere Corona-Regelungen bzw. Rücknahme von Lockerungen. Offizielle Fallsterblichkeit sinkt jedoch weiter. [mehr]
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14. Oktober 2020
Deutlich höhere Dynamik bei Neuinfektionen in Deutschland. Todesfälle sowie Zahl der Patienten in intensivmedizinischer Betreuung steigen ebenfalls, sie liegen jedoch deutlich unter der Spitze vom Frühjahr. * ZEW-Konjunkturerwartungen geben deutlich nach, liegen aber noch im expansiven Bereich. * Simulationen der Bundesbank lassen erwarten, dass die Zahl der Insolvenzanträge von Unternehmen bis Q1 2021 auf über 6.000 pro Quartal steigen könnte. * Weniger Zuwanderung nach Deutschland wegen der Corona-Krise. Bevölkerungszahl in Deutschland sinkt im 1. Halbjahr 2020 um 40.000 gg. H2 2019. * Heute nächste Beratungen der Bund-Länder-Konferenz zu Corona-Maßnahmen. Diskussionspunkte: Beherbergungsverbot, Ausweitung der Maskenpflicht, Anhebung der Bußgelder, Begrenzung der Gästezahl für private Feiern. [mehr]
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8. Oktober 2020
After the summer break new cases have picked up strongly in most of Germany’s neighboring countries. In many cases (France, Spain, UK, Netherlands, Poland, Czech Republic), numbers are (by far) exceeding the peaks reported in spring or are back at these levels (Belgium, Austria). Various governments have introduced new measures, such as Paris shutting down parts of the hospitality and leisure sector, and Spain ordering a partial lockdown in Madrid, albeit not as encompassing as in April. In other countries, social distancing and mask-wearing rules have been tightened or are being discussed. [mehr]
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7. Oktober 2020
Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sinkt im August um 0,7% gg. Vormonat. * Mit einem Zuwachs im August um 4,5% gg. Vormonat überraschend positive Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe. * Spürbares Finanzierungsdefizit der Kommunen im 1. Halbjahr 2020. * Corona belastet die Banken im Euro-Raum. Nach jüngsten EZB-Daten ist die zusammengefasste Eigenkapitalrendite der direkt beaufsichtigten Institute in Q2 auf 0% eingebrochen, nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei 6% lag. * Von den weltweit gut 170 Impfstoff-Kandidaten befinden sich nach Angaben der WHO gegenwärtig bereits 11 Präparate in der abschließenden Phase 3 der klinischen Erprobung. * Mainzer Forscher haben offenbar neuen Ansatz gegen Ansteckungen mit Sars-CoV-2 gefunden. [mehr]
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5. Oktober 2020
Laut Statistischem Bundesamt lagen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland in Q2 2020 6,6% höher als in Q2 2019. Im Jahr 2019 wurden nur 293.002 neue Wohnungen fertiggestellt – ein Plus von nur 2% ggü. Vorjahr. Die Erschwinglichkeit sinkt im Jahr 2020 voraussichtlich etwas, wegen seitwärts laufender Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung, aber vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
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2. Oktober 2020
Die durch die Pandemie gerissenen Finanzlücken in diesem und nächsten Jahr – die sich alleine für den Bund in einer Rekordneuverschuldung von rund EUR 218 Mrd. bzw. EUR 96 Mrd. widerspiegeln –, bedeuten einen herben Rückschlag auf dem Weg zu langfristig tragbaren Staatsfinanzen. Zwar beteuerte Finanzminister Scholz in der Haushaltsdebatte diese Woche mit Blick auf die steigenden Staatsausgaben, dass ein Nicht-Handeln viel teurer wäre als ein Handeln. Für die neue Bundesregierung dürfte dies auch gelten, allerdings dann wohl mit Blick auf die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. [mehr]
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25. September 2020
Wir haben unsere BIP-Prognose für 2020 auf -5,5% angehoben und rechnen für 2021 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5%. Ein wichtiger Faktor dabei: Der Aufschwung zeigte sich bereits im Verlauf des 2. Quartals – als das BIP um 9,7% schrumpfte – dynamischer als erwartet. Der Schwung konnte in den Juli mitgenommen werden. Auch wenn es im August wahrscheinlich zu einer kurzfristigen Abschwächung gekommen sein dürfte, erwarten wir nun im 3. Quartal einen Anstieg des BIP um 6,0% gegenüber dem Vorquartal. Zusammen mit einem Wachstum von 2,5% im 4. Quartal wird das zu einem jährlichen BIP-Rückgang von „nur“ 5,5% führen. Zum Vergleich: Anfang Mai, auf dem Höhepunkt der Pandemie in Europa, wurden – nicht nur von uns – noch -9% erwartet. Der höhere Übertrag aus 2020 lässt das BIP-Wachstum 2021 trotz einer im 1. Halbjahr wohl nachlassenden Dynamik auf 4,5% ansteigen. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: deutscher Arbeitsmarkt, bilaterale Exporte, Fiskalausblick 2020-22, deutsche Industrie, Entscheidung über CDU-Vorsitz und Ausblick auf den Bundestagswahlkampf.) [mehr]
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24. September 2020
We have lifted our GDP forecast for 2020 to -5.5% and see the economy expanding by 4.5% in 2021. An important factor is that the rebound during Q2 – when GDP contracted by 9.7% – turned out more dynamic than expected. The momentum carried over into July. Even with some likely short-term moderation in August, we now expect Q3 GDP to increase by 6.0% qoq. Together with a 2.5% expansion in Q4, this should result in an annual GDP drop of “only” 5.5%, compared to the 9% expected in early May at the height of the pandemic in Europe. The higher carry-over lifts our 2021 GDP growth forecast to 4.5%, despite somewhat weaker momentum in H1 than expected earlier. (Also in this issue: labour market, bilateral exports, fiscal outlook 2020-22, German industry, the race for CDU leadership, and federal election prospects.) [mehr]
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23. September 2020
The two August mass demonstrations against the corona measures in Berlin attracted wide media attention and rattled the public. Many felt confirmed in their feeling that the corona crisis is driving society further apart. Current surveys, however, show that 80% of Germans firmly support the government and trust in government is at a record high. Rather, the protests go beyond the corona crisis, which might be a door opener for general system criticism. The causes for criticism and uncertainty are more likely ongoing long-term trends such as the loss of western supremacy, demographic change, climate change or digitalisation. [mehr]
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22. September 2020
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im zweiten Quartal einen Dämpfer erlebt (EUR +21 Mrd., +4,7% ggü. Vj.). Die Dynamik blieb in der Industrie hoch, ging aber bei den Dienstleistern zurück. Aus kurzen wurde in lange Laufzeiten umgeschichtet. Dank staatlicher Kreditgarantien schnitten Förderbanken und Auslandsbanken am besten ab, Landesbanken und Großbanken am schwächsten. Die Zinsmarge stieg stark, Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die aktuelle Rezession in Deutschland ist vom Ausmaß mit der Finanzkrise vergleichbar, das BIP dürfte 2020 um 5,5% schrumpfen. Der Einbruch in Q2 infolge des Lockdowns war der heftigste in einem Nachkriegsquartal. Bis auf die Staatsausgaben stürzten alle wesentlichen Komponenten ab – privater Konsum, Investitionen der Unternehmen, der Bau und die Nettoexporte. In der zweiten Jahreshälfte zeichnet sich immerhin eine kräftige Erholung ab. [mehr]
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