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Deutsche Fassung von ˮWhy a car-scrapping bonus is not a good ideaˮ

28. April 2020
Da die finanziellen Mittel des Staates zur Bekämpfung der Corona-Krise begrenzt sind, sollten sie dort eingesetzt werden, wo sie den höchsten Nutzen stiften oder möglichst große Teile der Schäden kompensieren, die durch den staatlich verordneten Lockdown entstehen. Anders als andere Sektoren wie die Gastronomie war und ist die Automobilproduktion in Deutschland nicht vom staatlichen Lockdown betroffen. Auch die Autohäuser haben inzwischen wieder geöffnet. Eine Abwrackprämie für Autos führt zudem zu Vorzieheffekten mit entsprechenden Rückgängen im nächsten Jahr sowie zu Mitnahmeeffekten, von denen vor allem Besserverdiener profitieren. Das wirtschaftliche Wohlergehen der deutschen Autohersteller hängt nur noch bedingt vom Autoabsatz in Deutschland ab. Und schließlich gibt es mit den Subventionen für Elektroautos bereits eine ökologisch ausgerichtete Kaufprämie. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

434 Dokumente
16. Juni 2021
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Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lag im April um gut 2% unter Vorjahresniveau. Trendwende zeichnet sich ab, aber wohl kein schneller Beschäftigungsaufbau. * Umsatz im Handwerk lag in Q1 um 7,5% unter dem Niveau des Vorjahres. Erster Umsatzrückgang seit Q1 2013. Lockdown zu Jahresbeginn 2021 führt bei Handwerken für den privaten Bedarf (z.B. Friseure) zu starken Umsatzeinbußen. * Gut 16 Mio. Haushalte in Deutschland müssen aktuell mit weniger Geld auskommen als vor der Corona-Krise. * Bundesregierung erweitert und verlängert Überbrückungshilfe bis Ende September. * Gesundheitsministerkonferenz will heute auch über verschärfte Einreiseregelungen diskutieren, nicht zuletzt wegen der Delta-Variante. * Weniger Neuinfektionen, Todesfälle und Intensivpatienten in Deutschland. 7-Tage-Inzidenz auf 13,2 gesunken. * In UK Anstieg der Inzidenz auf über 70 (Delta macht 90% der Infektionen aus). [mehr]
16. Juni 2021
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Eine schwarz-grüne Koalition wäre ein Novum in der deutschen Koalitionsgeschichte auf Bundesebene. Um ein Stimmungsbild des Unternehmenssektors zu zeichnen, hat die Deutsche Bank repräsentativ 200 Unternehmen zu zentralen Wahlkampfthemen wie der Klimapolitik, einer aktiveren Industriepolitik, der europäischen Fiskalpolitik und den Auswirkungen der Rivalität zwischen den USA und China befragt. Ein zentrales, wenngleich nicht völlig überraschendes Ergebnis unserer Umfrage ist, dass der deutsche Unternehmenssektor kein monolithischer Block ist. Lesen Sie in unserer detaillierten Auswertung, bei welchen Themen der Unternehmenssektor geteilter Meinung ist. [mehr]
14. Juni 2021
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For the Greens, the goal of leading the next government seems to have become harder to reach over the last couple of weeks as polls suggest a certain disenchantment of the electorate with the party and its frontrunner. We do not expect the just approved election manifesto (more left than centre) to provide them with enough momentum to switch back into offensive mode in the election campaign. Still, the Greens can still regain momentum over the next few months, for example due to a hot summer, the resurgence of climate protests and a public perception that change is a precondition to modernization. [mehr]
14. Juni 2021
4
Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
9. Juni 2021
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Heute detaillierter Blick auf Corona-Entwicklung in UK (Delta-Variante). * Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in DE im April um 0,2% gg. Vormonat gesunken, jedoch auf hohem Niveau (knapp 10% über Vorkrisenniveau). * Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6% im Minus gg. Vormonat. Chip-Knappheit in der Automobilindustrie ein wichtiger Grund. * Steigende Preise und Knappheiten bei Vorprodukten sind eher der limitierende Faktor als Nachfrage. * ifo: Zahl der Kurzarbeiter im Mai auf 2,3 Mio. gesunken (April: 2,5 Mio.). * Weltbank hebt globale BIP-Prognose für 2021 auf 5,6% an. Expansive Fiskalpolitik als wichtiger Grund. Hohe Staatsverschuldung, Inflationsdruck und steigende Zinsen als Risiken. * Italien und Tschechien sowie (große) Teile von Österreich und der Schweiz nicht mehr Risikogebiet. * Neuinfektionen, Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle in Deutschland weiter gesunken. 7-Tage-Inzidenz bei 20,8. [mehr]
7. Juni 2021
6
Der Klimawandel zählt zu den wichtigsten globalen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Es ist im Kern ein Energieproblem, bei dem es darum geht, leistungsfähige, möglichst kostengünstige und CO2-arme Energieträger zu entwickeln, die politisch akzeptiert sind und klimaverträgliches Wachstum ermöglichen. Die Transformation wird erhebliche Einschnitte in Wahlfreiheiten erfordern. Die Politik muss gesellschaftliche Spannungen adressieren. [mehr]
2. Juni 2021
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Umsatz im Einzelhandel im April um 5,5% gg. März gesunken. Strengere Corona-Maßnahmen im April im Vergleich zum März wesentlicher Grund. Im Vorjahresvergleich steigt der Umsatz jedoch um 4,4%. * Deutsche Arbeitslosenzahl im Mai saisonbereinigt um 15.000 Personen gesunken. Neu gemeldete Stellen mit +13.000 deutlich aufwärtsgerichtet. Lockerungsschritte lassen im Dienstleistungsbereich kräftige Belebung erwarten. * Kurzarbeit wird aber nach wie vor umfangreich genutzt (laut ifo im April: 2,7 Mio.). * Erwerbstätigkeit im April weiter stabilisiert, aber noch 1,6% oder 735.000 unter Februar 2020. * Tarifverdienste lagen im 1. Quartal 2021 um 1,3% über Vorjahr. * Inflation im Mai bei 2,5% gg. Vorjahr. Energie (+10% gg. Vj.) ein wesentlicher Treiber, aber Teuerung auch in anderen Bereichen. * Weiter sinkende Corona-Fallzahlen (7-Tage-Inzidenz: 36,8), deutlich weniger Intensivpatienten, marginaler Rückgang bei Todesfällen. [mehr]
2. Juni 2021
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Next Sunday’s regional election in the small eastern German state Saxony-Anhalt is the last electoral test in the run-up to the federal election in September. Polls suggest that the CDU will remain the strongest political force, despite being challenged by the right-wing AfD. Even a narrow win would be a positive for the CDU’s federal campaign. Whereas an AfD victory would be a (non-lethal) blow for Laschet’s election campaign. The federal election campaign is just heating up. The electorate seems a little disenchanted with Greens and their chancellor candidate, allowing the Conservatives to regain the lead in the neck-and-neck race in the polls. Still, the two parties are polling too close to speak of a turning point (yet). [mehr]
2. Juni 2021
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Bis zum Ende der Dekade dürfte die Zahl der Bürobeschäftigten auf deutlich über 8 Mio. steigen und die Nachfrage nach Büroflächen wird wesentlich von der Entwicklung des Homeoffice geprägt sein. Zweifellos hat Homeoffice das Potenzial, die Nachfrage nach Büroflächen kräftig zu reduzieren und die Unsicherheit bleibt ungewöhnlich hoch. Doch unsere Projektionen zeigen, dass auch bei einer kräftigen Ausweitung des Homeoffice die Nachfrage nach Büroflächen hoch bleiben könnte. Wir gehen weiterhin davon aus, dass das traditionelle Büro der Dreh- und Angelpunkt des Wirtschaftslebens bleibt. [mehr]
19. Mai 2021
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Das Wahlverhalten wird immer individueller und somit haben kurzfristige Einflussfaktoren immer mehr Einfluss auf das Wahlergebnis. Das ist eine wichtige Erkenntnis einer Studie von Marion Mühlberger, die mit den Bundestagswahlen im September einen echten Wahlkrimi auf uns zukommen sieht. Aktuelle Umfragen und Prognosen sollten deshalb mit großer Vorsicht bewertet werden. [mehr]
12. Mai 2021
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Im Jahr 2020 legten die privaten Haushalte in Deutschland mit EUR 149 Mrd. mehr Geld denn je auf ihre Bankkonten – trotz 0%-Verzinsung. Außerdem investierten sie eine Rekordsumme in Kapitalmarktprodukte. Eingeschränkte Konsummöglichkeiten und das Vorsorgemotiv waren die Triebfedern. Auch die Kreditvergabe erreichte einen Höchstwert von EUR 65,3 Mrd. – fast ausschließlich durch Immobiliendarlehen. Die Corona-Krise hat den langjährigen Wachstumstrend bei Bankeinlagen und -krediten der Haushalte nicht gebrochen, aber die Wellen der Pandemie prägten deren Verhalten im Jahresverlauf. In diesem Jahr dürfte sich die Dynamik bei Einlagen etwas abschwächen, bei Krediten könnte sie weiter zunehmen. [mehr]
17.3.0