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29. November 2021
Die jüngst aufgetretene Omicron-Variante des SARS-CoV-2-Virus sorgt für Verunsicherung. Marktteilnehmer dürften sehr sensibel auf neue Erkenntnisse reagieren. Die Erstmeldungen zur Inflationsentwicklung im November aus Deutschland (Montag) und der Eurozone (Dienstag) könnten die Markterwartungen erneut übertreffen. Zum Ende der Woche rücken die US-Arbeitsmarktzahlen in den Mittelpunkt. Eine anhaltend positive Entwicklung könnte die Fed zur Beschleunigung des Tapering bewegen, da zudem auch die Inflation weiter aufwärtsgerichtet ist. Ein ganz besonderer Schwerpunkt des heutigen Calls sind die Währungsmärkte. Dazu haben wir Robin Winkler aus unerem FX-Research eingeladen, die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven ausführlich zu erörtern, insbesondere für den EUR/USD-Wechelkurs. [mehr]
24. November 2021
Bei der Bekämpfung der Corona-Krise wird die Hospitalisierungsrate zum wichtigsten Indikator. Ab einer Rate von 3 tritt in den betroffenen Bundesländern die 2G-Regel in Kraft. Ab einem Wert von 6 gilt 2G+. Bei einer Hospitalisierungsrate von über 9 (aktuell drei Bundesländer) können weitere Einschränkungen auch einen regionalen Lockdown für einzelne Sektoren umfassen. Die weiterhin hohen Fallzahlen (Inzidenz heute 404,5) werden den privaten Verbrauch im Winterhalbjahr dämpfen. Derweil haben wir unsere Einschätzung zur Geldpolitik der Fed und der EZB geändert. Wir erwarten nun jeweils früher erste Zinsschritte. [mehr]
22. November 2021
Die Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bilden aktuell den globalen Corona-Hotspot. In Deutschland rückt nach den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz die Hospitalisierungsquote noch stärker in den Fokus. Je höher diese ausfällt, desto stärker werden einschränkende Maßnahmen wirksam (2G-Regel, 2G-Plus-Regel oder gar Einschränkungen für alle). Dadurch erfahren die privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr einen Dämpfer. Zugleich gibt es an der Preisfront keine Entwarnung. So legten die Erzeugerpreise in Deutschland im Oktober um mehr als 18% gg. Vj. zu. Die steigenden Corona-Zahlen dürften sich in dieser Woche auch in den Stimmungsindikatoren negativ widerspiegeln (PMI, ifo, GfK-Konsumklima). In der Industrie bleiben die Lieferengpässe ein Belastungsfaktor. [mehr]
22. November 2021
Seit der September-Ausgabe unseres Weltwirtschaftlichen Ausblicks hat sich herausgestellt, dass der Inflationsdruck deutlich stärker und dauerhafter ausfällt als von Zentralbanken und Anlegern erwartet. Weitreichende Lieferprobleme fallen mit einem unerwarteten Energiepreisschock zusammen. In einigen Sektoren kommt noch struktureller Lohndruck hinzu. Daran dürfte sich in nächster Zeit nichts ändern und im kommenden Jahr könnten noch weitere Faktoren eine Rolle spielen. [mehr]
19. November 2021
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sanken in Q2 erstmals seit 2014, bevor sie sich in Q3 wieder etwas erholten (EUR +11,8 Mrd., +2,8% ggü. Vj.). Das Kreditvolumen mit der Industrie schrumpft deutlich, aber mit Dienstleistern und Selbstständigen wächst es stark. Auslandsbanken und Landesbanken liegen im Minus, Sparkassen und Genossenschaftsbanken profitieren. Anleiheemissionen laufen weiter schwungvoll; Aktien, Commercial Paper & Leasing haben sich normalisiert. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q3, wie schon im Vorquartal, solide gewachsen (+1,8% ggü. Vq.). Hauptstütze war der anziehende private Verbrauch. In Q4 werden vor allem die Industrie und der Bau weiter von Lieferengpässen und steigenden Preisen gebremst. Zudem dürften die kräftig gestiegenen Corona-Infektionen den privaten Verbrauch dämpfen. Die Prognose für das BIP-Wachstum 2021 liegt daher nur noch bei 2,5%; für 2022 dagegen bei 4,5%. [mehr]
19. November 2021
In the face of rapidly rising COVID-19 infection rates causing regional bottlenecks in intensive care units, the current caretaker federal government and heads of federal states agreed on further restrictions yesterday. From now on, the hospitalisation ratio in federal states will be the new single most important indicator to watch. It measures how many COVID-19 patients per 100,000 people have been hospitalised during the last 7 days. As soon as certain thresholds are exceeded, new restrictions will come into effect. In this Germany Blog, we explain the new thresholds and measures in detail and provide an economic assessment to illustrate the impact. [mehr]
17. November 2021
Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) einigten sich die Vertragsstaaten auf ein „Herunterfahren“ der Kohleverstromung sowie einen Ausstieg aus der „ineffizienten Subventionierung fossiler Kraftstoffe“. Die US-Inflationsrate ist im Oktober auf über 6% gestiegen und dürfte bis mindestens 2024 über der 2%-Marke liegen. Trotz kumulierter Zusatzeinnahmen des Bundes von ca. EUR 60 Mrd. (November-Steuerschätzung; Zeitraum 2022-25) dürften sich die Ausgabenspielräume der nächsten Regierung in engen Grenzen halten. 7-Tage-Inzidenz in Deutschland in der letzten Woche erneut kräftig gestiegen; neuer Rekordwert erreicht. Politik berät über weitere Corona-Maßnahmen (u.a. Diskussion um Impfpflicht). [mehr]
16. November 2021
Governments from around the world will parade their climate credentials at the COP26 summit ... but when the dust has settled, much of the pressure to implement their plans will be delegated to corporates. Post-COP, firms will be pushed via policy or social pressure to spend more to mitigate climate change. The cost may be high but proactive firms are already being rewarded by customers and investors. Those that delay may face penalties. [mehr]
22.1.10