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23. Juni 2021
Im Zuge der konjunkturellen Erholung am Ende der Corona-Krise und wegen zunehmender Knappheiten bei Vorleistungsgütern steigen die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte deutlich an. Im Mai wurde ein Zuwachs um 7,2% gg. Vorjahr verzeichnet (Vorleistungsgüter: +10,7% gg. Vj.). * Umsatz im Gastgewerbe im April um 6,3% gg. Vormonat gesunken. Umsatz liegt zwar um gut 24% über dem Niveau von April 2020 (erster Lockdown), aber noch um knapp 69% unter dem Vorkrisenniveau von Februar 2020. * Maskenpflicht an Schulen wird in manchen Bundesländern gelockert bzw. zurückgenommen. * Weitere Länder nicht mehr als Risikogebiete eingestuft. * 7-Tage-Inzidenz in UK auf über 90 gestiegen (Delta-Variante), aber weiter recht wenige Todesfälle. * In Deutschland sinken Neuinfektionen, Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle. Inzidenz bei 7,2. [mehr]
21. Juni 2021
Since the start of the COVID-19 pandemic the US has launched fiscal packages worth USD 5.3 trillion (25.5% of GDP). With new fiscal plans in the pipeline the total stimulus could even exceed USD 9 trillion (or 40% of 2020 GDP). Although the success of this bold US experiment is far from certain, it has started a new trend in fiscal policies. As low interest rates have depressed governments’ interest bills – despite surging debt – many observers advocate to make greater use of deficit spending for funding a public investment campaign over the next decade. Given weak growth prospects, restoring debt sustainability seems a Herculean task for high debt countries. But even some “fiscally prudent” countries like Germany face severe fiscal challenges due to rapid population ageing. [mehr]
21. Juni 2021
Die überraschende Ankündigung der Fed letzte Woche, doch nicht über die Inflation hinwegzusehen, sondern womöglich früher als erwartet die Zinsen anzuheben, hat die Märkte kräftig durchgeschüttelt. Die Finanzmärkte verzeichneten in der Folge sehr kräftige Kursbewegungen. Auf den ersten Blick überraschend ist insbesondere, dass die Zinsen am US-Anleihemarkt fielen. Diesen Schock werden die Märkte in dieser Woche weiterhin diskutieren und zu verarbeiten versuchen. Entsprechend dürften diese Woche die öffentlichen Auftritte der FOMC-Mitglieder und neue US-Konjunkturdaten besonders im Fokus stehen. Aber auch in Europa werden einige bedeutende Konjunkturindikatoren – wie die Einkaufsmanagerindizes und der ifo-Index – veröffentlicht und auch hier stehen eine Reihe von Reden der EZB-Ratsmitglieder an. [mehr]
21. Juni 2021
At last, the Conservatives revealed their 140-page election manifesto earlier this afternoon. The manifesto is centered on the key themes of stability and, as Laschet put it, “the triad of climate change, economic strength and social security” in a modernised state. The Conservatives (faithful to their name) thereby differentiate themselves from the Greens’ focus on faster change and transformation. We provide a summary of the key messages regarding EU, fiscal and climate policies in our note. [mehr]
21. Juni 2021
Berlin ist wohl eine der lebenswertesten Städte der westlichen Welt. Doch der Berliner Wohnungsmarkt steht zurzeit vor großen Herausforderungen. Angesichts der gesellschaftlichen Spannungen in Berlin ist es dringend nötig, einen Kurswechsel in der Berliner Wohnungspolitik einzuleiten und angebotsorientierte Politikansätze mit dem Mieterschutz zu versöhnen. Der Neubau muss angekurbelt werden und es bedarf einer langfristigen Baubedarfsplanung sowohl auf Makro- als auch auf Mikroebene. Die Personaldecke der öffentlichen Verwaltung sollte gestärkt werden. Ein weiterer Eckpfeiler ist die Koordination der Baubedarfspläne in Berlin und Brandenburg. Der Mieterschutz sollte weiter gestärkt werden. Mit diesen und weiteren Maßnahmen könnte der Mangel an Wohnraum in Berlin im Laufe der Dekade sukzessive reduziert und vielleicht sogar beseitigt werden. [mehr]
17. Juni 2021
The demand for office space will be largely shaped by the development of home office over the decade. There is no doubt that remote work has the potential to reduce demand for office space substantially and uncertainty remains unusually high. But our projections show that even with a strong expansion of home office, demand for office space could remain high. We continue to expect that the traditional office will remain the hub of economic life. [mehr]
16. Juni 2021
Eine schwarz-grüne Koalition wäre ein Novum in der deutschen Koalitionsgeschichte auf Bundesebene. Um ein Stimmungsbild des Unternehmenssektors zu zeichnen, hat die Deutsche Bank repräsentativ 200 Unternehmen zu zentralen Wahlkampfthemen wie der Klimapolitik, einer aktiveren Industriepolitik, der europäischen Fiskalpolitik und den Auswirkungen der Rivalität zwischen den USA und China befragt. Ein zentrales, wenngleich nicht völlig überraschendes Ergebnis unserer Umfrage ist, dass der deutsche Unternehmenssektor kein monolithischer Block ist. Lesen Sie in unserer detaillierten Auswertung, bei welchen Themen der Unternehmenssektor geteilter Meinung ist. [mehr]
16. Juni 2021
Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lag im April um gut 2% unter Vorjahresniveau. Trendwende zeichnet sich ab, aber wohl kein schneller Beschäftigungsaufbau. * Umsatz im Handwerk lag in Q1 um 7,5% unter dem Niveau des Vorjahres. Erster Umsatzrückgang seit Q1 2013. Lockdown zu Jahresbeginn 2021 führt bei Handwerken für den privaten Bedarf (z.B. Friseure) zu starken Umsatzeinbußen. * Gut 16 Mio. Haushalte in Deutschland müssen aktuell mit weniger Geld auskommen als vor der Corona-Krise. * Bundesregierung erweitert und verlängert Überbrückungshilfe bis Ende September. * Gesundheitsministerkonferenz will heute auch über verschärfte Einreiseregelungen diskutieren, nicht zuletzt wegen der Delta-Variante. * Weniger Neuinfektionen, Todesfälle und Intensivpatienten in Deutschland. 7-Tage-Inzidenz auf 13,2 gesunken. * In UK Anstieg der Inzidenz auf über 70 (Delta macht 90% der Infektionen aus). [mehr]
14. Juni 2021
Die Frage, ob der massive Anstieg der Inflationsraten ein vorübergehendes Phänomen ist, das sich spätestens im kommenden Jahr wieder verflüchtigt, oder aber sich der auf allen Produktionsstufen festzustellende Preisanstieg doch verfestigt, bleibt weiter das alles dominierende Thema an den Märkten. Die EZB hat sich letzte Woche bereits klar in das „bald vorbei“-Lager begeben. Die Fed, die sich diesen Mittwoch trifft, dürfte sich wohl trotz der noch höheren amerikanischen Inflationsraten an die Seite der EZB gesellen. [mehr]
14. Juni 2021
Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
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