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6. Juli 2022
Rezessionssorgen treten zunehmend in den Vordergrund. In den USA erwarten wir Mitte 2023 eine Rezession, vornehmlich ausgelöst durch die aggressiven Zinsanhebungen der Fed. Frühindikatoren senden dort bereits erste Schwächesignale. Der Juni-Bericht zum US-Arbeitsmarkt dürfte daher besondere Aufmerksamkeit finden. Für die Eurozone und vor allem für Deutschland wäre eine dauerhafte Unterbrechung der russischen Erdgaslieferungen Auslöser einer kräftigen Rezession. Auch ohne diesen Extremfall existieren nennenswerte konjunkturelle Abwärtsrisken, verursacht vom starken Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Die geplanten staatlichen Unterstützungsmaßnahmen für deutsche Gasversorger sind hier nur ein Indiz. Zudem dürfte auch die bisherige Wirtschaftsdynamik in Q2 eher mäßig ausgefallen sein. Monatsdaten zur Industrieproduktion im Mai werden weitere Klarheit bringen. [mehr]
5. Juli 2022
We usually only predict our top themes once a year. But the extraordinary changes in the first six months of 2022 mean the second six months are shaping up to be very different to everyone’s expectations. So in this publication we zero-in on the five most important themes that we believe will impact the rest of the year. [mehr]
4. Juli 2022
Mit der geldpolitischen Antwort auf den kräftigen Inflationsdruck rücken Rezessionssorgen in den Fokus. In den USA wird der Arbeitsmarktbericht für Juni mit Spannung erwartet. Die Protokolle zur letzten Fed-Sitzung dürften auf Indizien zum Umfang weiterer Zinsschritte abgeklopft werden. Gleiches gilt für die EZB, deren Sitzungsprotokolle am Donnerstag veröffentlicht werden. In der Eurozone ist das Umfeld noch herausfordernder, denn eine dauerhafte Unterbrechung russischer Erdgaslieferungen ist nicht auszuschließen. Das würde den konjunkturellen Gegenwind deutlich verstärken. Bundeskanzler Scholz hat die Tarifparteien zu einem ersten Gespräch eingeladen, um weitere Entlastungen zu erörtern. [mehr]
1. Juli 2022
Ab 2035 sollen in der EU nur noch klimaneutrale Pkw zugelassen werden dürfen. Grundsätzlich werden alle Weichen Richtung batterieelektrische Mobilität gestellt. Allerdings ist die Option, sogenannte E-Fuels einzusetzen, nicht gänzlich vom Tisch. Die Marktanteile von Elektroautos an den gesamten Neuzulassungen fallen innerhalb der EU aktuell sehr unterschiedlich aus. Süd- und osteuropäische Länder sind hier die Nachzügler. Um Akzeptanz der E-Mobilität zu erhöhen, muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur massiv beschleunigt werden. Dies ist eine große Herausforderung, bei der auch der Staat gefragt ist. Der Trend in Richtung Elektromobilität hat am Automobilstandort Deutschland bereits einen spürbaren Strukturwandel ausgelöst. Die Netto-Bilanz dieses Strukturwandels für die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland wird negativ ausfallen. [mehr]
29. Juni 2022
Die deutliche Drosselung der russischen Gasexporte hat Politik und Wirtschaft in Alarmbereitschaft versetzt und zu heftigen Preisausschlägen an den Gasmärkten geführt. Auch wenn die Füllstände der deutschen Gasspeicher mit derzeit rund 60% noch im Soll liegen, gilt Gas nach Ausrufung der Alarmstufe des „Notfallplans Gas“ fortan als knappes Gut. Sollten die russischen Erdgaslieferungen nach Abschluss der planmäßigen Wartungsarbeiten von Nord Stream 1 im Juli nochmals deutlich sinken oder schlimmstenfalls sogar versiegen, würde Deutschland unweigerlich in eine tiefe Rezession stürzen. In einem solchen Schock-Szenario dürfte das reale BIP bereits im Jahresdurchschnitt 2022 sinken. Ebenso dürfte die Verbraucherpreisinflation (VPI) regelrecht durch die Decke gehen. [mehr]
27. Juni 2022
Vor dem Hintergrund der gedrosselten russischen Gaslieferungen nach Deutschland – und in Anbetracht der unerwartet deutlichen Rückgänge bei den Juni-Einkaufsmanagerzahlen in der letzten Woche – haben die europäischen Konjunktursorgen weiter zugenommen. Die Energiekrise und die damit drastisch gestiegene Teuerung scheinen die privaten Haushalte und die Unternehmen zunehmend stärker zu belasten. Während in dieser Woche in Deutschland und der Eurozone vor allem die neuen Inflationszahlen (Juni) im Fokus stehen, dürften sich die Marktblicke in den USA unter anderem auf die zur Veröffentlichung anstehenden Juni-Stimmungsindikatoren für das Verbrauchervertrauen, das Verarbeitende Gewerbe (CB Consumer Confidence, Chicago PMI, ISM Manufacturing) und die Mai-Inflation (PCE Price Index) richten. Ebenso dürften die Märkte auf neue Signale zur weiteren Ausrichtung der Geldpolitik hoffen, die im Rahmen des dieswöchigen ECB Forums on Central Banking in Sintra ausgesendet werden könnten. [mehr]
30.4.2