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16. Juli 2020
Stuttgart baut weniger als andere Metropolen. Die Angebotsknappheit wird auch perspektivisch zumindest für einige Jahre bestehen bleiben. Positive Impulse von der Inbetriebnahme des neuen unterirdischen Hauptbahnhofs werden im aktuellen Jahrzehnt womöglich auch ausbleiben. Daher erwarten wir weitere Preissteigerungen. Die Mieten dagegen dürften nicht nur Corona-bedingt deutlich verhaltener zulegen. Die relativ hohen anfänglichen Mietrenditen dürften also weiter fallen. [mehr]
15. Juli 2020
EU-Gipfel zum mehrjährigen EU-Haushalt einschl. des EUR 750 Mrd. Recovery Fund * kontroverse Debatte über von Bundesregierung erwogenes lokales Ausreiseverbot * coronabedingter Anstieg der Kreditnachfrage von Unternehmen in der Euro-Zone * Industrieproduktion in der Euro-Zone im Mai gestiegen, aber unter Erwartungen * ZEW-Index im Juli schwächer, Konjunkturoptimismus für zweites Halbjahr gedämpft * US-Wirtschaft: kaum wirtschaftliche Erholung bevor Haushalte und Firmen nicht von Eindämmung der Pandemie überzeugt sind * V-förmige Erholung in China nahezu erreicht aber sektorale Divergenzen vorhanden * dramatischer Anstieg der globalen Unternehmensschulden erwartet * ifo: Renationalisierung schützt nicht vor Pandemie, senkt aber Realeinkommen * TU Dresden: Schulen nach Wiedereröffnung keine Corona-Hotspots [mehr]
14. Juli 2020
The unemployment rates of teenagers and young adults were already attracting attention during the financial and euro crisis. The corona crisis has again led to massive distortions on the labour markets in many countries. However, the initial development of the official youth unemployment rate was fairly diverse internationally. In some countries the unemployment rate has even fallen sharply. [mehr]
14. Juli 2020
Region:
„Gemeinsam. Europa wieder stark machen“, das ist die Devise der halbjährigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft. In ihrer Podzept-Premiere beschreibt Barbara Böttcher, Teamleiterin Europapolitik bei Deutsche Bank Research, ob das angesichts der aktuellen Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie, Brexit-Handelsgesprächen, Digitalisierungs-Defiziten und Klimasorgen ein realistisches Ziel ist. Und sie erklärt, warum Europa für sie – trotz allem – eine echte Herzensangelegenheit ist. [mehr]
13. Juli 2020
In 2019, net migration to Germany amounted to +327,100, a significant decrease compared to the previous years. Particularly striking is the sharp decline in immigration from Poland and the sharp increase in the number of immigrants from India. In 2020, immigration is likely to collapse due to the COVID-19 crisis. Subsequently, we expect higher number again. The migration over the coming years might be driven by the skilled worker immigration law which came into force in March 2020. Also, the very good epidemiological situation in Germany compared with many other countries might be a pull factor. If net migration then returns to more than 300,000 people per year, the population is likely to rise from 83.2 million today to over 84 million by the early 2030s. [mehr]
13. Juli 2020
Diese Woche wird der EU-Ratsgipfel viele mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Beim Präsenzmeeting gibt es ein Thema: den Wiederaufbaufonds. Viele Details sind zu klären und die „Sparsamen Vier“ (Dänemark, Österreich, Schweden und die Niederlande) dürften versuchen, den potenziellen Kreditnehmern oder am Ende womöglich doch Empfängern von Zuschüssen viele Zugeständnisse abzuringen. Sollte es Ende dieser Woche zu keiner Einigung kommen, erwarten wir diese einige Wochen später. In den USA beginnt die US Earnings Season für das zweite Quartal. Die Gewinne dürften kräftig eingebrochen sein. Die Tiefe des Einbruchs dürfte ein Fingerzeig für die weitere Entwicklung im zweiten Halbjahr und die Dauer der konjunkturellen Normalisierung sein. In China stehen diese Woche die BIP-Zahlen des zweiten Quartals im Mittelpunkt. Nach dem heftigen Einbruch im ersten Quartal erwarten wir eine kräftige Erholung. [mehr]
10. Juli 2020
Im Jahr 2019 erhöhte sich in Berlin die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf fast 19.000 und die Zuwanderung brach temporär ein. Voraussichtlich sinkt auch im Jahr 2020 der Nachfrageüberhang aufgrund eines Corona-bedingten Rückgangs der Zuwanderung. Um die Entwicklungen bis zum Jahr 2030 abzuschätzen, analysieren wir zwei Szenarien: Ein Positivszenario mit einer dynamischen Bauaktivität und einem graduell fallenden Bevölkerungswachstum sowie ein zweites Szenario mit geringerer Bauaktivität und einem konstanten Bevölkerungswachstum. [mehr]
10. Juli 2020
Die Arbeitslosenquoten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen standen bereits während der Finanz- und Eurokrise im Fokus. Nun hat die Corona-Krise in vielen Ländern zu massiven Verwerfungen an den Arbeitsmärkten geführt. Allerdings entwickelte sich die offizielle Jugendarbeitslosigkeit international sehr divers. In einigen Ländern ist die Arbeitslosenquote sogar kräftig gefallen. [mehr]
10. Juli 2020
Region:
The coronavirus recession results in large-scale balance sheet changes both at euro-area and US banks. At the peak of the slump, lending to companies and corporate deposits surged further, while lending to households was much less affected. Banks also strongly increased their funding from and liquidity buffers at central banks. Within the euro area, funding from the ECB rose particularly in Germany and France, but remains much more important in Italy and Spain. Purchases of government bonds by US banks were smaller and started later than in the EMU. Over the next couple of months, corporate loans and deposits may gradually come down both in the US and Europe. Banks’ liquidity reserves at central banks are set to decrease, while their government bond holdings are expected to rise considerably. [mehr]
6.7.9