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14. Juni 2021
Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
14. Juni 2021
Die Frage, ob der massive Anstieg der Inflationsraten ein vorübergehendes Phänomen ist, das sich spätestens im kommenden Jahr wieder verflüchtigt, oder aber sich der auf allen Produktionsstufen festzustellende Preisanstieg doch verfestigt, bleibt weiter das alles dominierende Thema an den Märkten. Die EZB hat sich letzte Woche bereits klar in das „bald vorbei“-Lager begeben. Die Fed, die sich diesen Mittwoch trifft, dürfte sich wohl trotz der noch höheren amerikanischen Inflationsraten an die Seite der EZB gesellen. [mehr]
9. Juni 2021
Heute detaillierter Blick auf Corona-Entwicklung in UK (Delta-Variante). * Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in DE im April um 0,2% gg. Vormonat gesunken, jedoch auf hohem Niveau (knapp 10% über Vorkrisenniveau). * Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6% im Minus gg. Vormonat. Chip-Knappheit in der Automobilindustrie ein wichtiger Grund. * Steigende Preise und Knappheiten bei Vorprodukten sind eher der limitierende Faktor als Nachfrage. * ifo: Zahl der Kurzarbeiter im Mai auf 2,3 Mio. gesunken (April: 2,5 Mio.). * Weltbank hebt globale BIP-Prognose für 2021 auf 5,6% an. Expansive Fiskalpolitik als wichtiger Grund. Hohe Staatsverschuldung, Inflationsdruck und steigende Zinsen als Risiken. * Italien und Tschechien sowie (große) Teile von Österreich und der Schweiz nicht mehr Risikogebiet. * Neuinfektionen, Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle in Deutschland weiter gesunken. 7-Tage-Inzidenz bei 20,8. [mehr]
7. Juni 2021
Der Klimawandel zählt zu den wichtigsten globalen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Es ist im Kern ein Energieproblem, bei dem es darum geht, leistungsfähige, möglichst kostengünstige und CO2-arme Energieträger zu entwickeln, die politisch akzeptiert sind und klimaverträgliches Wachstum ermöglichen. Die Transformation wird erhebliche Einschnitte in Wahlfreiheiten erfordern. Die Politik muss gesellschaftliche Spannungen adressieren. [mehr]
7. Juni 2021
Die deutliche Verbesserung der Corona-Lage ermöglicht nicht nur in Deutschland weitere Lockerungen. So kann die wirtschaftliche Erholung deutlich an Breite gewinnen. Im Zuge des globalen Aufschwungs sind zum Teil kräftige Preisanstiege zu beobachten. Die Marktteilnehmer diskutieren, ob diese Entwicklung nur vorübergehend ist oder ob sie sich mittelfristig verfestigt. Daher werden die US-amerikanischen CPI-Daten für den Mai mit Spannung erwartet, wobei im Vorjahresvergleich Basiseffekte von Bedeutung sind. Wir erörtern unsere Sicht auf die nächsten Schritte der amerikanischen Zentralbank Fed und was von der am Donnerstag anstehenden Sitzung der EZB zu erwarten ist. [mehr]
2. Juni 2021
Umsatz im Einzelhandel im April um 5,5% gg. März gesunken. Strengere Corona-Maßnahmen im April im Vergleich zum März wesentlicher Grund. Im Vorjahresvergleich steigt der Umsatz jedoch um 4,4%. * Deutsche Arbeitslosenzahl im Mai saisonbereinigt um 15.000 Personen gesunken. Neu gemeldete Stellen mit +13.000 deutlich aufwärtsgerichtet. Lockerungsschritte lassen im Dienstleistungsbereich kräftige Belebung erwarten. * Kurzarbeit wird aber nach wie vor umfangreich genutzt (laut ifo im April: 2,7 Mio.). * Erwerbstätigkeit im April weiter stabilisiert, aber noch 1,6% oder 735.000 unter Februar 2020. * Tarifverdienste lagen im 1. Quartal 2021 um 1,3% über Vorjahr. * Inflation im Mai bei 2,5% gg. Vorjahr. Energie (+10% gg. Vj.) ein wesentlicher Treiber, aber Teuerung auch in anderen Bereichen. * Weiter sinkende Corona-Fallzahlen (7-Tage-Inzidenz: 36,8), deutlich weniger Intensivpatienten, marginaler Rückgang bei Todesfällen. [mehr]
2. Juni 2021
Bis zum Ende der Dekade dürfte die Zahl der Bürobeschäftigten auf deutlich über 8 Mio. steigen und die Nachfrage nach Büroflächen wird wesentlich von der Entwicklung des Homeoffice geprägt sein. Zweifellos hat Homeoffice das Potenzial, die Nachfrage nach Büroflächen kräftig zu reduzieren und die Unsicherheit bleibt ungewöhnlich hoch. Doch unsere Projektionen zeigen, dass auch bei einer kräftigen Ausweitung des Homeoffice die Nachfrage nach Büroflächen hoch bleiben könnte. Wir gehen weiterhin davon aus, dass das traditionelle Büro der Dreh- und Angelpunkt des Wirtschaftslebens bleibt. [mehr]
1. Juni 2021
Unsere Prognosen für die Weltwirtschaft sind im Vergleich zur vorhergehenden Ausgabe des Weltwirtschaftlichen Ausblicks vom März weitgehend unverändert. Wenn die Lockdowns in den USA und Europa beendet werden, ist in den kommenden Monaten mit kräftigem Wachstum zu rechnen. Gleichzeitig dürften sich die Zentralbanken vorerst noch zurückhalten, bis sich die weitere Entwicklung klarer abzeichnet. [mehr]
31. Mai 2021
Die konjunkturellen Perspektiven der Dienstleistungsbranchen beginnen sich angesichts der günstigen Entwicklung der Corona-Zahlen aufzuhellen. Für die Industrie sowie den Bausektor werden Knappheiten bzw. steigende Preise bei Rohstoffen und Vorprodukten zunehmend zu einem limitierenden Faktor, während die Nachfrage intakt ist. Die höhere Teuerungsrate für Mai (+2,5%) bestätigt, dass die Inflation in den kommenden Monaten im Fokus der Märkte bleiben wird. Auch in den USA sind Preissteigerungen zu verzeichnen, zuletzt beschleunigt im Immobiliensektor. Hier ist der monatliche Arbeitsmarktbericht am kommenden Freitag der wichtigste Datenpunkt in der laufenden Woche. [mehr]
25. Mai 2021
Investoren mussten sich innerhalb weniger Wochen zu Hobby-Epidemiologen umbilden, erklärt Robin Winkler im neuen Podzept. Doch inzwischen seien die meisten Marktbeobachter überzeugt, dass die kritische Phase der Pandemie zumindest in den G10-Volkswirtschaften überstanden sei. Somit rückten zuletzt wieder klassische volkswirtschaftliche Themen in den Blick. [mehr]
17.1.2