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13. August 2020
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Der EU-Aufbaufonds mit einem Volumen von EUR 750 Mrd. soll durch die Emission von EU-Anleihen finanziert werden, während sich der EU-Haushalt für die kommenden sieben Jahre mit einem Volumen von EUR 1.074 Mrd. vor allem aus direkten Beiträgen der EU-Mitgliedstaaten speist. Damit die Kommission die Kapitalmärkte in Anspruch nehmen kann, wird die Eigenmittel-Obergrenze vorübergehend von derzeit 1,2% auf 2% des BNE der EU-Mitgliedstaaten angehoben. Der Rat will das Finanzierungssystem der EU reformieren und neue Eigenmittelquellen einführen, damit das aufgenommene Kapital zügig zurückgezahlt werden kann. Höchste Priorität hat derzeit die rasche Verabschiedung des Haushalts und des Aufbaufonds für die Bewältigung der Folgen der Pandemie in den kommenden Jahren. Nach der Einigung im Rat muss das Europäische Parlament den Mehrjährigen Finanzrahmen für 2021-2027 mit einer absoluten Mehrheit verabschieden. Auch wenn wir nicht damit rechnen, dass das EU-Parlament oder die Mitgliedstaaten das Gesamtpaket blockieren, können wir Verzögerungen nicht ausschließen. [mehr]
12. August 2020
Höchster wöchentlicher Anstieg der Fallzahlen seit Mitte Mai. * Leichte Aufwärtsrevision unserer Konjunkturprognosen: Deutsches BIP dürfte 2020 um 6,4% schrumpfen und 2021 um 4% zulegen. * ZEW-Index zu Konjunkturerwartungen im August deutlich gestiegen. * Bruttomonatsverdienste in Deutschland sinken in Q2 um 2,2% gg. Vorjahr. * DEHOGA-Umfrage: Etwa 60% aller befragten Betriebe (Hotellerie und Gastronomie) sehen sich in ihrer Existenz bedroht. * ifo-Umfrage: Unternehmen rechnen im Durchschnitt noch für mehr als acht Monate mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens. * Testkapazitäten für Reiserückkehrer sollen deutlich erhöht werden. [mehr]
12. August 2020
Die monatlichen Daten deuten auf eine kräftige Belebung der konjunkturellen Dynamik im Laufe des zweiten Quartals hin, was u.a. auf Aufholeffekte zurückzuführen ist. Nach dem beispiellosen BIP-Einbruch um 10,1% gg. Vq. in Q2 prognostizieren wir für Q3 bzw. Q4 ein Wachstum von 5% bzw. 2% (Markterwartungen: 5,2% bzw. 2,4%). Das BIP-Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie dürfte jedoch erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Angesichts der derzeit außergewöhnlich hohen Volatilität der monatlichen Daten und der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der globalen Pandemie sind die Prognosen mit ungewöhnlich hoher Unsicherheit behaftet. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Merkels Stärke könnte eine Last für ihre potenziellen Nachfolger werden.) [mehr]
10. August 2020
Nach den besser als befürchteten Q2-BIP Zahlen in vielen Ländern erwarten wir jetzt „nur noch“ ein Rückgang des globalen BIPs um 4 ½%. Unsicherheitsfaktoren sind dabei neben der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie vor allem der Ausgang der aktuellen politischen Auseinandersetzung in den USA um ein weiteres Rettungspakt, wo wir in dieser Woche eine Entscheidung erwarten. Darüber hinaus dürfte auch der Fortgang des US-chinesischen Konflikts, der in den letzten Wochen wieder an Intensität zugenommen hat, die Märkte beschäftigen. [mehr]
5. August 2020
EU-Wiederaufbau-Paket noch nicht unter Dach und Fach. * EZB weiterhin als Krisenhelfer neben der Fiskalpolitik. * Q2 BIP-Rückgänge in den USA, der Eurozone und in Deutschland in bisher nicht gesehenem Ausmaß. * Verhandlungen über neues US-Hilfspaket kommen in Bewegung. * In Q2 massiver Rückgang offener Stellen am deutschen Arbeitsmarkt. * ifo: Autoindustrie kommt wieder auf Touren. * Wieder mehr Buchungen, aber Umsatz in deutscher Reisebranche noch weit unter Vorjahr. * Industrieproduktion im Juni wichtig für Start in Q3. * Bundeswirtschaftsminister für Unterstützung des Einzelhandels in Städten. * Corona-Krise in der Autoindustrie noch lange nicht überwunden. * Deutsche Fußball-Liga bereitet Saisonstart vor. * Ärzteverband sieht Deutschland in zweiter Corona-Welle. * Forscher der Leipziger Uni-Klink: Schulen nach Wiedereröffnung keine Corona-Hotspots. [mehr]
3. August 2020
Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen bleibt weiterhin eines der bestimmenden Themen. Das gilt insbesondere für die USA, wo die jüngst weiter hohen Neuinfektionszahlen eine Diskussion um die erneute Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen in verschiedenen Bundesstaaten befeuern. Das wäre ein Dämpfer für wirtschaftliche Erholung. Die Corona-Krise hat in den USA deutliche Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Nachdem das FPUC-Programm zur Unterstützung der Arbeitslosen Ende Juli ausgelaufen ist, ringen Republikaner und Demokranten weiter um ein Folgepaket. Bis dahin könnte FPUC verlängert werden. Auch in der Eurozone sind die Corona-Fallzahlen weiterhin ein Thema. Die wirtschaftliche Erholung wird auch hier davon bestimmt, ob Eindämmungsmaßnahmen wieder verschärft werden müssen. Hinweise, mit wie viel Schwung die deutsche Wirtschaft in die zweite Jahreshälfte gestartet ist, dürften die Juni-Zahlen zu den Auftragseingängen und der Industrieproduktion geben. Zu Wochenbeginn zeichnet die Veröffentlichung der finalen PMIs das aktuelle Stimmungsbild im Juli nach. [mehr]
27. Juli 2020
Die weiter steigenden Corona-Fallzahlen in großen Teilen der Welt trüben die wirtschaftlichen Erholungsperspektiven (nicht nur) der deutschen Exportwirtschaft ein. Gleichwohl überraschten die PMI-Daten am letzten Freitag positiv. Der Verhandlungserfolg beim EU-Gipfel bildete den wirtschaftspolitischen Höhepunkt der letzten Woche. Nach den heutigen ifo-Daten sind die BIP-Zahlen für Deutschland für das 2. Quartal der wichtigste Datenpunkt in der kommenden Woche. Auch in den USA werden BIP-Zahlen für Q2 erwartet. Zudem dürften die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA aufzeigen, ob die anhaltende Corona-Krise wieder tiefere Spuren am Arbeitsmarkt hinterlässt. In der letzten Woche war hier wieder ein Anstieg zu verzeichnen. [mehr]
21. Juli 2020
Lobende Worte findet Stefan Schneider, unser Chefvolkswirt für Deutschland, im neuen Podzept für das deutsche Krisenmanagement in der Corona-Pandemie. Doch was bedeutet Schneiders Lob und positive Zwischenfazit in Sachen Krisenbewältigung für unsere Volkswirtschaft? Vor allem: Bleibt es fürs laufende Jahr beim düsteren Ausblick von 9 Prozent? [mehr]
20. Juli 2020
Die deutsche Exportindustrie kämpfte die letzten Jahre mit vielen Herausforderungen. „Hausgemachte“ Probleme insbesondere im Autosektor gehörten hier ebenso dazu wie die Neuausrichtung der US-Handelspolitik. Auch die immer stärker in den Blickpunkt rückende Klimakrise implizierte massive Veränderungen. Entsprechend war die langfristige Ausrichtung vieler Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes mit etlichen Fragezeichen versehen. Die Corona-Krise erhöht die Unsicherheit nun um ein Vielfaches. Wir denken, eine Reihe von Entwicklungen sprechen für unsere These, dass kontinentale Wertschöpfungsketten an Bedeutung gewinnen. [mehr]
7.0.7