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Deutsche Fassung von ˮDefault Study – Seeds of an H1 2020 Default Cycle now Sown?ˮ

19. April 2018
Wann tritt der nächste große Ausfallzyklus ein? Wir haben die Frühindikatoren für vergangene Ausfallzyklen untersucht, um so prognostizieren zu können, wann der nächste Ausfallzyklus eintritt. Die meisten Indikatoren mit einer relativ kurzen Vorlaufzeit deuten darauf hin, dass im Jahr 2018 noch kein Anstieg der Zahlungsausfälle zu befürchten ist. Einige Frühindikatoren mit einer längeren Vorlaufzeit geben jedoch erste Warnsignale. In den kommenden 12 - 24 Monaten kann noch viel geschehen, wodurch sich der Ausblick verändert; vom derzeitigen Standpunkt aus erscheint jedoch die Erwartung realistisch, dass der nächste große Ausfallzyklus in H1 2020 einsetzt. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Weitere Research-Beiträge"

33 Dokumente
24. September 2018
1
Wir leben in Zeiten niedriger Inflation. So scheint es. Doch der Eindruck trügt, wie der Blick auf die langfristige Historie zeigt. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stiegen die Preise nicht nur extrem langsam, sondern stagnierten sogar über lange Zeiträume. In Großbritannien zum Beispiel waren sie zwischen 1800 und 1938 nahezu unverändert. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts kam es wiederholt zu deutlichen Inflationsschüben, und das weltweit. In Großbritannien etwa sind die Preise seit 1938 auf das 50fache (+4885%) gestiegen. [mehr]
21. September 2018
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Nachdem die Wirtschaft im Euroraum infolge des kräftigen Gegenwinds – durch Überwälzung der Euro-Aufwertung, enttäuschende Ausfuhren nach China und höhere Ölpreise – im 1. Halbjahr massiv an Schwung verloren hat und nur noch mit einer Jahresrate von 2% statt wie zuvor 3% gewachsen ist, hat sich die Lage zuletzt wieder entspannt. In der Folge hat sich das Wachstum wieder stabilisiert. Ob sich dieser Trend fortsetzt, hängt davon ab, inwieweit die nach wie vor robusten Fundamentaldaten (zyklische und strukturelle Treiber) angesichts zunehmender Risikofaktoren noch für Unterstützung sorgen. [mehr]
18. September 2018
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In den Schwellenländern dominieren nach wie vor landesspezifische Risiken, allerdings steigt die Gefahr, dass sich die Krise ausweitet. Aus unserer Sicht ist – wie wir bereits in der Vergangenheit ausgeführt haben – die Performance der Schwellenländer zu zwei Dritteln bis drei Vierteln externen Faktoren geschuldet. Dies gilt vor allem für die Kreditmärkte. Mit der Verschlechterung dieser Faktoren trennt sich die Spreu vom Weizen. Vor allem einige große Volkswirtschaften wurden in Mitleidenschaft gezogen. Sie zeigen sich bisher am stressanfälligsten. [mehr]
18. September 2018
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Am 15. September 2008, also vor genau 10 Jahren, hat die Investmentbank Lehman Brother Insolvenz beantragt und damit Schockwellen an den Finanzmärkten ausgelöst, die schließlich in der Globalen Finanzkrise mündeten. Es folgte ein Jahrzehnt, das außergewöhnlich war – für die Geldpolitik und damit auch für die Finanzmärkte. Haben wir aus der Globalen Finanzkrise gelernt? Bisher zumindest mag man das durchaus bezweifeln. So kamen wir in unserer 2017 veröffentlichten Langzeitstudie „The Next Financial Crisis” zu dem Ergebnis, dass das globale Finanzsystem seit dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems nicht nur weiterhin anfällig für Krisen ist, sondern dass deren Häufigkeit seither sogar zugenommen hat. Nie zuvor kam es so oft zu Verwerfungen wie in den vergangenen Dekaden. Ohne Zweifel war die Globale Finanzkrise ein Extremereignis, das sich in dieser Form kaum so bald wiederholen dürfte. Um diese in den Griff zu bekommen, haben wir uns aber – trotz hoher Schuldenberge zu Beginn der Finanzkrise – massiv weiter verschuldet, und unsere Zentralbanken haben uns ein ganzes Jahrzehnt lang unkonventionelle Maßnahmen auferlegt, aus denen bisher nur wenige den Ausstieg geschafft haben. [mehr]
5. September 2018
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Bei Unternehmensanleihen spielen nach wie vor Makrofaktoren die Hauptrolle; fundamentale Daten sind von untergeordneter Bedeutung. Allerdings ist das Makroumfeld in diesem Jahr zunehmend komplizierter geworden. Anfang 2018, als die Märkte noch außerordentlich tiefenentspannt waren, vertraten wir die Auffassung, dass die Volatilität zurückkehren werde und sich die Credit Spreads entsprechend ausweiten würden. Tatsächlich verlief die Entwicklung anders als von uns prognostiziert, auch wenn sich die Spreads jetzt etwa dort befinden, wo wir sie zu diesem Zeitpunkt erwartet hätten. [mehr]
2. Mai 2018
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Tagtäglich werden Währungen in Billionenhöhe gehandelt. Der Devisenmarkt ist daher zweifelsohne der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Wie diese Studie zeigt, ist er jedoch trotz seiner Größe wohl auch der am wenigsten effiziente Markt, jedenfalls im Vergleich zu anderen Assetklassen. [mehr]
10. April 2018
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Unsere besten Anlageideen für die kommenden 12 Monate: In der vierten Ausgabe unseres vierteljährlich erscheinenden „Equity View“ stellen wir – geordnet nach übergreifenden Sektoren – 30 Anlageideen unseres Research-Teams für europäische Aktien vor. 28 Titel empfehlen wir zum Kauf; ihr Aufwärtspotenzial gegenüber unseren Kurszielen liegt im Durchschnitt bei über 28%. Zwei Titel setzen wir dagegen bei einem Abwärtspotenzial von 8% bzw. 32% auf die Verkaufsliste. [mehr]
1.0.10