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EU-Monitor

Im Mittelpunkt der Reihe "EU-Monitor" stehen die politischen, wirtschaftlichen und monetären Entwicklungen in der erweiterten EU. Das Spektrum reicht dabei von der Politikkommentierung und der Reform der EU-Institutionen über Fragen der Europäischen Währungsunion sowie Finanzmarkt- und Bankenaspekte bis zu Konsequenzen der Erweiterung für einzelne Branchen oder Länder.  

64 (61-64)
6. Mai 2009
Seitdem die Wirtschaftskrise die Realwirtschaft erfasst hat, verzeichnen die WTO und die Weltbank einen massiven Anstieg protektionistischer Maßnahmen, darunter nicht-tarifäre Handelshemmnisse und Missbrauch von Anti-Dumping-Maßnahmen, Subventionierung nationaler Industriezweige oder, ganz aktuell, Appelle zur Bevorzugung heimischer Produkte bzw. Unternehmen sowie Beschränkungen der internationalen Kapitalflüsse oder der Zuwanderung. Es droht eine Protektionsmusspirale, die die weltwirtschaftliche Erholung wenn nicht erstickt, so doch verzögert. Offene Märkte und freien Handel zu sichern, ist daher die nächste wichtige Aufgabe für eine global koordinierte Krisenbewältigung. [mehr]
61
17. Juni 2008
Region:
Der Euro startete 1999 mit großen Erwartungen und ist heute eine Erfolgsgeschichte. Diese basiert auf einem hohen Grad an Preisstabilität, der Stimulierung von Handel und Investitionen in Europa, guten Fortschritten bei der Finanzmarktintegration und einer zunehmenden internationalen Rolle des Euro. Es gab aber auch Enttäuschungen, vor allem beim Wachstum und der Erweiterung der EWU. Die Währungsunion steht zu Beginn ihrer zweiten Dekade vor großen Herausforderungen. So müssen die Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EWU korrigiert werden. Auch steht der Test des reformierten Stabilitätspaktes bei schwachem Wachstum noch aus. [mehr]
62
26. Mai 2008
Region:
Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in der europäischen Bankenlandschaft in den letzten Jahren ein tiefgreifender Wandel vollzogen: Aus vielen relativ kleinen und auf ihren Heimatmarkt fokussierten Instituten sind global agierende Finanzkonzerne geworden. Gleichzeitig hat sich das Geschäftsmodell von Banken grundlegend gewandelt. Die Verbindung mit den Kapitalmärkten spielt eine immer größere Rolle, und die differenzierten Bedürfnisse der Kunden tragen zu einer zunehmenden Spezialisierung bei. Warum ist es zu diesem Wandel gekommen, welchen Einfluss hatten die sich ebenfalls dynamisch verändernden Rahmenbedingungen - und schließlich: Wie wird es weitergehen? [mehr]
63
9. Mai 2006
Region:
Weder theoretische Grundlagen noch praktische Erfahrungen sprechen für eine interventionistische Industriepolitik. Unter dem Euphemismus des Wirtschaftspatriotismus schadet dieser vornehmlich auf Abschottung und staatliche Hilfe setzende Politikansatz letztlich der Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Industrien und gefährdet den europäischen Binnenmarkt. Erfolgversprechender ist eine Wirtschaftspolitik, die durch entsprechende wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen ein attraktives Umfeld sowohl für heimische Firmen als auch ausländische Investoren schafft. [mehr]
64
2.3.4