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Deutschland-Monitor

In der Reihe „Deutschland-Monitor” greifen wir politische und strukturelle Themen mit großer Bedeutung für Deutschland auf. Darunter fallen die Kommentierung von Wahlen und politischen Weichenstellungen sowie Technologie- und Branchenthemen, aber auch makroökonomische Themen, die über konjunkturelle Fragstellungen – die im Ausblick Deutschland behandelt werden – hinausgehen. Im „Deutschland-Monitor“ werden Reihen wie "Monitor Unternehmensfinanzierung“ oder „Marktausblick Baufinanzierung“ fortgeführt. 

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26. Januar 2009
Zum ersten Mal seit fünf Jahren befindet sich Deutschland wieder in einer Rezession. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist seit dem zweiten Quartal 2008 rückläufig. Die Finanzmarktkrise und der globale Konjunktureinbruch werden das Wachstum in 2009 deutlich belasten. Der Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts wird sich noch mindestens bis Mitte des Jahres fortsetzen. Das Wegbrechen wichtiger Absatzmärkte sowie der - wenn auch abgeschwächte - Höhenflug des Euro dürften die realen Ausfuhren erstmals seit 1993 deutlich sinken lassen. Die schrumpfende Auslandsnachfrage wird zusammen mit in vielen Bereichen rückläufigen Gewinnen zu einem Rückgang der Ausrüstungsinvestitionen um 10% führen. Trotz der Konjunkturpakete wird der private Konsum bei deutlich sinkender Erwerbstätigkeit und gleichzeitig steigender Sparquote auch in 2009 kaum zunehmen. [mehr]
151
18. August 2008
Früher galt das Bruttoinlandsprodukt als alleiniges Fortschrittsmaß, doch zunehmend gewinnen breiter angelegte Maße für Wohlergehen an Bedeutung. Die Theorien gesellschaftlichen Fortschritts verwenden vielfach ähnliche Variablen, die sich tendenziell Hand in Hand entwickeln: Lebenszufriedenheit, Freiheit, Vertrauen, Bildungsniveau, Einkommen, Beschäftigung, Effektivität des Staates, Stand der Demokratie, Korruptionsabbau, Toleranz, Engagement und Innovation. Während z.B. skandinavische Länder in vielen Bereichen führen, hat Deutschland Verbesserungspotenzial, besonders in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Effektivität des Staates, Korruption und Qualität der Demokratie. Um nachhaltigen Fortschritt zu erzielen, sind alle gefragt: Bund und Länder, Gemeinden, Unternehmen und Individuen. [mehr]
152
14. November 2007
Glückliche Regionen in Deutschland weisen viele Gemeinsamkeiten auf: Nicht nur die Lebenszufriedenheit, sondern auch das Vertrauen in die Mitmenschen, Gesundheit, Arbeitslosigkeit, Geburtenrate und Einkommen sind dort durchweg günstig ausgeprägt. Dies bestätigt die DBR-Analyse auf Länderebene. Besonders gut stehen Donau-Iller, Ostwürttemberg, Osnabrück und Hamburg-Umland-Süd da. Dagegen befinden sich Ballungsräume nicht unter den ersten Plätzen. Das Ende der Rangliste belegen die ostdeutschen Regionen. Unsere Analyse legt nahe, dass Wohlergehen mit einem ganzheitlichen Ansatz regional-dezentral geprägt und gefördert werden kann. [mehr]
153
17. September 2007
Nach zwei Jahren Große Koalition ist es an der Zeit, eine Zwischenbilanz der Regierungstätigkeit zu ziehen und einen Ausblick auf die zweite Hälfte der Legislaturperiode zu wagen: Der Großen Koalition fehlt noch immer die Durchschlagskraft in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die Reformen der Unternehmen- und Kapitalertragsteuern wurden nur halbherzig angegangen; der Steuerstandort bleibt eine Baustelle. Strukturelle Reformen werden in der Energie- und Umweltpolitik auf den Weg gebracht. Eine teurere Umwelt sollte ein weiterer Grund für eine Entlastung bei Steuern und Abgaben sein. [mehr]
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15. Februar 2006
Die demografischen Veränderungen werden Deutschland in den kommenden Dekaden mit noch nie erlebter Wucht treffen. Dies gilt nicht nur für die Rentenversicherung, sondern ebenso für den Arbeitsmarkt mit Auswirkungen auf Löhne und Zinsen und damit auch für das Wachstumspotenzial und die internationalen Kapitalströme. Das komplexe Zusammenspiel dieser Faktoren hat DB Research mit einem überlappenden Generationenmodell (OLG) untersucht. [mehr]
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7.6.3