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Aktueller Kommentar

Im Aktuellen Kommentar präsentieren wir unsere Sicht der Dinge zu aktuellen Ereignissen und Entwicklungen aus Wirtschaft, Finanzmärkten und Politik.

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12. Februar 2015
Die Probleme kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) beim Zugang zu Finanzierungsmitteln stellen in vielen europäischen Ländern ein beträchtliches Hindernis für die wirtschaftliche Erholung dar, weswegen es Rufe nach Unterstützungsmaßnahmen der Politik gibt. Als eine mögliche Option, um die Kreditvergabe an KMUs anzukurbeln, werden derzeit KMU-Pfandbriefe diskutiert. Diese bieten sowohl für Investoren als auch für Emittenten eine Reihe von Vorteilen, jedoch gibt es verschiedene Hindernisse, aufgrund derer KMU-Pfandbriefe aktuell nur eingeschränkt zur Belebung der Kreditvergabe an den Mittelstand beitragen können. [mehr]
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6. Februar 2015
Die Industrieproduktion in Deutschland ist 2014 um real 1,9% gestiegen. Das 4. Quartal trug dabei zum versöhnlichen Jahresabschluss bei, denn der noch im Herbst von uns erwartete Produktionsrückgang zum Jahresende 2014 blieb aus. Auch der Ausblick für 2015 hat sich verbessert. Die deutsche Industrie erhält von der Abwertung des Euro, die sich schneller und stärker als erwartet vollzieht, sowie vom überraschend kräftig gesunkenen Ölpreis Rückenwind. Wir haben daher kürzlich unsere Prognose für die Industrieproduktion im Jahr 2015 von real ¾% auf 1,5% angehoben. [mehr]
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9. Januar 2015
Spricht man über Chinas Wirtschaftsbeziehungen mit der EU, fällt oft der Blick auf den Austausch mit Deutschland, Chinas größtem Handelspartner in der EU. Im Jahr 2013 hatte Deutschland einen Anteil von 45% an den EU-Exporten nach China und stellte das Zielland für 28% der EU-Importe aus China dar. Zwischen Januar und Oktober 2014 handelten die beiden Länder Waren im Wert von EUR 129 Mrd. und verbuchten entsprechend einen Anstieg des Handels von 8% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Es sind diese etablierten Handelsbeziehungen, auf deren Basis China und Deutschland sich jetzt verstärkt einer Intensivierung der Investitionsbeziehungen zuwenden, während chinesische M&A nach Deutschland weiter steigen. [mehr]
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19. November 2013
Unter den vereinbarten Reformen der Derivatemärkte spielt das zentrale Clearing von OTC-Derivatekontrakten eine entscheidende Rolle, denn es verändert die bestehende Risikomanagement- und Besicherungspraxis erheblich. Trotzdem existieren bislang nur wenige empirische Untersuchungen zur Frage, wie sich die neue Marktinfrastruktur auf die CDS-Spreads auswirken wird. Unsere Ergebnisse lassen – unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren – darauf schließen, dass die Kosten des zentralen Clearings in Form erhöhter CDS-Spreads an die Endabnehmer weitergegeben werden. [mehr]
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22. Juli 2013
Der Anteil der unter 30-Jährigen an den Pkw-Neuzulassungen sinkt seit Jahren; heute spielt diese Bevölkerungsgruppe für den deutschen Automarkt nur noch eine kleine Rolle. Maßgeblich hierfür sind viele sozio-ökonomische und demografische Trends, die sich auch künftig fortsetzen dürften. Die Möglichkeiten der Autohersteller, diesen Trends entgegenzuwirken, sind begrenzt. Gleichwohl ist die Entwicklung für die Branche nicht existenzbedrohend. [mehr]
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25. Februar 2013
Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) in Deutschland haben ihre durchschnittliche Eigenkapitalquote seit 1997 deutlich von 6% auf 22% gesteigert, nicht zuletzt als Reaktion auf höhere Anforderungen bei der Kreditvergabe durch Banken. Gleichzeitig sank die Abhängigkeit der KMUs von Bankkrediten, deren Anteil an der Bilanzsumme im selben Zeitraum von 37% auf nur noch 26% fiel. Weiterhin große Unterschiede bestehen zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften. [mehr]
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3. März 2012
Das Kreditgeschäft in Europa und den USA entwickelt sich momentan in unterschiedliche Richtungen. Im Euroraum deutet vieles auf eine weitere Wachstumsverlangsamung hin, auch wenn es bislang nicht zu einer Kreditklemme gekommen ist. Dagegen hat sich der Ausblick in den USA in den letzten Quartalen deutlich aufgehellt und das Kreditvolumen steigt wieder an. [mehr]
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12. Dezember 2011
Die niedrigen Erwartungen an die Klimaschutzkonferenz von Durban waren gerechtfertigt. Ein rechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen mit substanziellen Emissionsreduktionszielen wurde nicht nur nicht beschlossen, sondern es scheint auf absehbare Zeit unrealistisch zu sein. Trotz vielfältiger Investitionen in Energieeffizienz oder erneuerbare Energien wird es immer unwahrscheinlicher, das 2°C-Ziel zu erreichen. Faktisch entscheidet sich die Welt also für mehr Anpassung an den Klimawandel. [mehr]
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