1. Research
  2. Produkte & Themen
  3. Regionen
  4. Europa

Europa

Die europäische Integration hat prägenden Einfluss auf die nationale Politikgestaltung, die EU selbst ist ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft. Über den größten Teil der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen und Verbraucher, gerade auch der finanzmarktrelevanten, wird auf europäischer Ebene entschieden. Deutsche Bank Research analysiert und kommentiert daher aktuelle Entwicklungen in der EU bzw. der EWU. Den europäischen Banken- und Finanzmärkten gilt dabei besondere Aufmerksamkeit.

216 (191-200)
1. November 2012
Region:
Anfang 2013 tritt der Fiskalvertrag voraussichtlich für jene Staaten in Kraft, die ihn ratifiziert haben. Die Vertragsstaaten verpflichten sich unter anderem, bis 2014 Schuldenbremsen einzuführen. Unser Fortschrittsbericht zeigt: Zahlreiche Euroländer haben bereits Schuldenbremsen umgesetzt, fünf davon mit Verfassungsrang. Andere hingegen müssen noch beweisen, dass sie es mit der institutionellen Absicherung solider Fiskalpolitik ernst meinen. [mehr]
191
22. Oktober 2012
Region:
Die Finanz- und Staatsschuldenkrise hat seit Beginn 2011 in rund der Hälfte der Regierungen im Euroraum zu einem verfrühten Ende ihrer Amtsperiode geführt. Bei den bisherigen Wahlen in den Krisenländern konnte sich das konservative Lager als eindeutiger Wahlsieger etablieren. Nach wie vor dominieren die etablierten Großparteien das Parteiensystem in vielen Ländern, dennoch könnten die Wahlerfolge rechtspopulistischer und neu gegründeter, linksgerichteter Kleinparteien zukünftig die Bildung handlungsfähiger Regierungen erschweren. Ohne die Verbesserung der ökonomischen Zukunftsperspektiven der jungen Generation könnte sich diese Entwicklung fortsetzen. [mehr]
192
24. August 2012
Region:
We assess the economic outlook for the Western Balkan region, including Croatia, Serbia, Albania, Bosnia-Herzegovina, Macedonia, and Montenegro. Each country in the region is on the road to EU accession, though they are at very different stages of the process. The most advanced, Croatia, is set to become the EU’s 28th member towards the middle of next year. For the rest, it could be a long road given the economic and political challenges that they face, and also a sense of enlargement fatigue among some existing member states. [mehr]
193
23. Mai 2012
Region:
Unseres Erachtens ist es unwahrscheinlich, dass der IWF und die übrigen Länder des Euroraums dem Druck von griechischer Seite nachgeben und das Anpassungsprogramm faktisch beenden. Der Präzedenzfall, der durch ein solches Nachgeben geschaffen würde, könnte dazu führen, dass auch andere Länder vom Reformkurs abweichen und dass letztendlich in Deutschland politischer Druck entsteht, die EWU zu verlassen. Gleichzeitig dürfte Griechenland wohl nicht offiziell aus dem Euroraum ausscheiden, und es ist nicht damit zu rechnen, dass die übrigen Länder des Euroraums Griechenland vollständig aufgeben. Der Weg des geringsten Widerstands könnte darin bestehen, dass die finanzielle Unterstützung für die griechische Regierung eingestellt wird, die Zahlungen für den Schuldendienst fortgesetzt werden und die griechischen Banken mit Hilfe einer europäischen „Bad Bank“ stabilisiert werden. In diesem Fall könnte sich eine Parallelwährung zum Euro entwickeln (die wir hier als „Geuro“ bezeichnen), so dass Griechenland eine Wechselkursabwertung durchführen könnte, ohne die EWU offiziell zu verlassen. [mehr]
197
27. April 2012
Region:
Die europäischen Staaten stehen seit der Finanzkrise vor der großen Herausforderung, ihre Haushalte zu konsolidieren und gleichzeitig das Wachstum zu fördern. Ein Ansatzpunkt ist die Ausgestaltung eines wachstumsverträglichen Steuersystems, welches die verzerrenden Effekte der Steuern auf die Wachstumsfaktoren – Arbeit, Kapital und technologischer Fortschritt – möglichst gering hält. Die bis jetzt durchgeführten Steuerreformen innerhalb der EU gehen in die richtige Richtung. Eine verstärkte wirtschaftspolitische Koordinierung in Europa bietet die Möglichkeit weiterführender struktureller Reformen. [mehr]
198
25. April 2012
Region:
Zum ersten Mal seit mindestens einem Jahrzehnt sind sämtliche wichtigen Ertragskomponenten der 20 größten europäischen Banken gleichzeitig gesunken. Abgesehen vom Handelsergebnis (-24%) fiel der Rückgang gegenüber dem Vorjahr zwar gering aus (Zinsüberschuss -0,5%; Provisionsüberschuss -1%), doch das sich bereits seit Längerem abzeichnende Hauptproblem für das Geschäftsmodell der Branche ist nun unübersehbar. [mehr]
199
23. März 2012
Region:
Europa stellt sich neu auf: Die wirtschaftspolitische Koordinierung in EU und Eurozone wurde in den letzten zwei Jahren grundlegend reformiert. Heute erfolgt sie über drei Säulen, die allgemeine Wirtschaftspolitik, Haushaltspolitik und makroökonomische Ungleichgewichte adressieren. Doch noch immer stören Ausnahmeregelungen, unstimmige Ziele und Ungleichzeitigkeiten. Reputation wird sich das neue Regelwerk künftig nur erarbeiten können, wenn es konsequent angewendet wird. Der Druck der Kapitalmärkte wird dabei ein entscheidender Treiber bleiben. [mehr]
200
30.5.0