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Brexit hinterlässt Spuren: Deutsche Exporte nach UK gesunken

28. Januar 2019
Die deutschen Exporte nach UK schrumpften 2018 zum dritten Mal in Folge und lagen nominal um mehr als 7% unter dem Niveau von 2015, dem Jahr vor dem Brexit-Referendum. Die Abwertung des britischen Pfunds sowie die ökonomische Unsicherheit in UK sind Gründe für diese negative Entwicklung. Auf sektoraler Ebene verzeichnete die Pharmaindustrie die stärksten Einbrüche. Hier dürften die deutschen Exporte nach UK zwischen 2015 und 2018 um mehr als 40% eingebrochen sein. Die Ausfuhren der Automobilindustrie ins Vereinigte Königreich sanken von 2015 bis 2018 um mehr als 20%. [mehr]

Weitere Dokumente zum Thema "Deutschland"

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9. Juli 2020
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With Germany’s rather successful COVID-19 strategy and the recovery and stimulus packages broadly agreed, the question of Merkel’s successor and the next German federal elections in autumn 2021 are gradually getting closer political attention again. Parties are currently not only preparing for the election, but are also arguing about the electoral law: the present law allowed the Bundestag to grow from 598 mandates to the current record size of 709 mandates, with the 2021 election likely to result in an even bigger number of seats. The Bundestag just failed to pass a reform before the summer break and thus in time for the 2021 elections. However, political and public pressure to find a solution is high and will keep the issue on the political agenda. [mehr]
7. Juli 2020
26
Im Jahr 2019 betrug die Nettozuwanderung nach Deutschland +327.100, ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Auffallend ist vor allem der starke Rückgang der Zuwanderung aus Polen und der starke Anstieg der Zahl indischer Zuwanderer. Im Jahr 2020 dürfte die Zuwanderung Corona-bedingt einbrechen. Anschließend erwarten wir wegen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und womöglich auch aufgrund der sehr guten epidemiologischen Lage in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern wieder eine höhere Zuwanderung. Liegt der Nettozuwachs dann bei mehr als 300.000 Personen pro Jahr, dürfte die Bevölkerung Deutschlands bis Anfang der 2030er Jahre auf über 84 Mio. Einwohner steigen. [mehr]
6. Juli 2020
27
Deutschland hat die Corona-Pandemie rascher unter Kontrolle gebracht als viele andere Länder. Die Pandemie-bedingten Schäden für die Wirtschaft haben zu einer Kehrtwende in der Fiskalpolitik geführt, aufgrund derer Deutschland die Krise wohl besser überstehen wird als andere Länder – auch wenn die Auswirkungen nichtsdestotrotz beträchtlich sein dürften. Zu dieser deutlich höheren Krisenresilienz haben unseres Erachtens sechs strukturelle Eigenschaften der deutschen Gesellschaft beigetragen. Aufgrund dieser Krisenresilienz dürfte Deutschland nach der Überwindung der Corona-Pandemie eine bessere Position unter den wichtigen Industrieländern einnehmen. Damit dürfte der Druck auf Deutschland bestehen bleiben, auch auf mittlere Sicht großes (finanzielles) Engagement innerhalb der EWU/EU zu zeigen. [mehr]
2. Juli 2020
28
Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2019 nur 293.002 neue Wohnungen fertiggestellt. Dies war ein Plus von nur mageren 2% ggü. Vj. Wegen der seitwärts laufenden Hypothekenzinsen und vermutlich weiter steigender Hauspreise dürfte die Erschwinglichkeit im Jahr 2020 abnehmen. Nach unserer Einschätzung wird der Hauspreiszyklus wenigstens bis zum Jahr 2022 dauern. [mehr]
1. Juli 2020
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Wie tief war der Konjunkturabsturz in Q2? Hochfrequenzdaten zeigen, dass mit der Rückführung der Lockdown-Maßnahmen eine Trendwende in der Wirtschaft stattgefunden hat. Überraschend starke Einzelhandelsumsätze (Mai) haben die Chance erhöht, dass der BIP-Rückgang in Q2 „nur“ einstellig ausgefallen sein könnte. Wir halten bis zu unserem Prognose-Update Anfang August trotz gestiegener Aufwärtsrisiken an der BIP-Prognose von -9% für 2020 fest. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Öffentliche Finanzen, Welthandel, Reisen in Zeiten von Corona, Arbeitsmarkt, Autoindustrie, die deutsche EU-Präsidentschaft, EZB-Geldpolitik) [mehr]
1. Juli 2020
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Die Deutschen werden in der Corona-Krise weniger und kürzere Reisen unternehmen als in den Vorjahren. Deutschland selbst und heimatnahe Reisziele, die mit dem Auto erreicht werden können, profitieren von der Krise. Zusätzliche Umsätze können in der Sommersaison aber nur dann erzielt werden, wenn im Vergleich zum Vorjahr ausreichend viele freie Kapazitäten verfügbar sind oder höhere Preise durchgesetzt werden können. Zu den Verlierern werden 2020 innerhalb von Europa jene Reiseziele zählen, die üblicherweise mit dem Flugzeug erreicht werden. Spanien ist hier an erster Stelle zu nennen. Fernreisen werden 2020 keine Rolle spielen. Der Boom bei Kreuzfahrten erfährt eine Vollbremsung. 2020 könnten die Ausgaben der Deutschen im Ausland um 10% bis 20% sinken. Nach der Corona-Krise wird die klima- und umweltpolitische Regulierung des Sektors (vor allem des Verkehrs) wieder zur größten strukturellen Herausforderung im Tourismus. [mehr]
17. Juni 2020
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Im ersten Quartal dieses Jahres legten die Privathaushalte in Deutschland überraschend wenig Geld zur Seite – ihre Bankeinlagen wuchsen nur um EUR 5,8 Mrd. Im Lockdown-Monat März wurden sogar Guthaben in Höhe von EUR 11,1 Mrd. abgezogen, da die Haushalte aufgrund der Unsicherheit viel Bargeld abhoben. Für das laufende Quartal ist jedoch damit zu rechnen, dass hohe Rücklagen für drohende Einkommensverluste gebildet werden. Das starke Wachstum der Kredite an Privatpersonen hielt in Q1 hingegen noch an und dürfte sich erst mittelfristig abschwächen. [mehr]
12. Juni 2020
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Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im ersten Quartal so stark zugelegt wie zuletzt vor 20 Jahren (EUR +30 Mrd., +5,1% ggü. Vj.). Vor allem in der Industrie wurden Kreditlinien gezogen, die kurzfristigen Kredite schnellten in die Höhe. Auslandsbanken profitierten am meisten. Die zusätzliche Liquidität blieb meist als Einlagen bei den Banken (EUR +49 Mrd. – Rekord für ein Q1). Die Einlagenzinsen brachen noch weiter ein. Auch Anleiheemissionen liefen in Q1 sehr gut. Die Corona-Pandemie stürzt Deutschland 2020 in die tiefste Nachkriegsrezession (BIP: -9% erwartet). Dabei dürften Außenhandel, Investitionen der Unternehmen und privater Konsum gleichermaßen einbrechen. Alle drei Komponenten gingen bereits in Q1 stark zurück. Positive Beiträge vom Bau und den Lagerveränderungen konnten das bei Weitem nicht ausgleichen, sodass die Wirtschaft massiv schrumpfte, um 2,2% ggü. Vq. [mehr]
8. Juni 2020
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Infolge der Corona-Krise könnten kontinentale Wertschöpfungsketten an Bedeutung gewinnen. Mit unserer Netzwerkanalyse stellen wir das globale Handelsnetz vor dem Ausbruch von COVID-19 dar. Wir konzentrieren uns dabei auf 90 Länder, zeigen das globale Handelsnetz zwischen den Ländern und die wichtigsten intrakontinentalen Handelsbeziehungen. Vor allem die Handelsbeziehungen zwischen asiatischen und amerikanischen Ländern könnten bei einer grundlegenden Umgestaltung der globalen Wertschöpfungsketten auf den Prüfstand kommen. [mehr]
4. Juni 2020
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The coalition committee agreed on a so-called “Fiscal Stimulus and Crisis Management Programme”. The overarching goal of the programme is to boost the economy, secure employment, unleash Germany’s economic potential, mitigate the adverse economic and social consequences due to the crisis, strengthen the federal states and municipalities and, finally, give financial support to families. The promised rise in “future investment” is per se a good thing to boost the economy. Still, timely implementation could be an issue. Hence, these additional investments will help raising Germany’s growth potential but are unlikely to have any meaningful effects on economic growth in the short run. [mehr]
4. Juni 2020
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Rund 2,8 Millionen Menschen waren im Mai arbeitslos gemeldet. Auch die Zahl der angemeldeten Kurzarbeiter stieg erneut. Marc Schattenberg fühlt im neuen Podzept dem deutschen Arbeitsmarkt den Puls und gibt Orientierung in unübersichtlicher Zeit. Verschwinden gerade Jobs, die nie wiederkommen? Wie sehr kann Kurzarbeit helfen, die Probleme zu lindern? Und wann dürften wir das Schlimmste überstanden haben? [mehr]
25. Mai 2020
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Sämtliche Exportmärkte für Deutschland sind von der Corona-Krise ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen. Die Exporte nach Großbritannien und Italien könnten im Jahr 2020 um rund 25% gegenüber dem Vorjahr sinken. Auch die Exporte nach Frankreich, Spanien und in den Euroraum insgesamt dürften deutlich schrumpfen. Dagegen könnten die Ausfuhren nach Asien von der Corona-Krise nur in relativ geringem Umfang betroffen sein. Bei den Exporten in die USA wird für das Jahr 2020 verbreitet ein Rückgang um rund 10% erwartet. Doch diese Prognose ist unseres Erachtens mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. [mehr]
12.0.4