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Bar, elektronisch, online: Wie zahlen die Deutschen?

19. Dezember 2018
Die Deutschen sind bekannt für ihre Vorliebe für Bargeld. Ihre Einkäufe bezahlten sie 2017 meistens bar. Wenn sie nicht bar zahlen, dann am liebsten per Lastschrift oder Karte. Deutlich seltener werden Überweisungen oder E-Geld-Zahlungen genutzt. Knapp ein Fünftel aller bargeldlosen Zahlungen machten die Deutschen über das Internet. Mobil wurde selten gezahlt, aber dies dürfte sich ändern, da 2018 weitere mobile Bezahllösungen auf den Markt gekommen sind. Im dritten Quartal erreichte die Nettokreditaufnahme der privaten Haushalte in Deutschland mit beachtlichen EUR 16 Mrd. den besten Wert seit Einführung des Euro. Davon stammten EUR 13 Mrd. aus Immobilienkrediten. Die Vergabe von Konsumentenkrediten verlor etwas an Schwung. Die Zuflüsse in Bankeinlagen waren für ein Q3 kräftig und die Sparquote der privaten Haushalte kletterte auf 10,7%. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Deutschland-Monitor,Deutschland-Monitor Baufinanzierung,Deutschland-Monitor Unternehmensfinanzierung,Deutschland-Monitor Finanzen der privaten Haushalte"

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19. April 2013
157
Die nominalen Umsätze der deutschen Dienstleistungsunternehmen dürften 2013 um bestenfalls 1% steigen, nach einem Zuwachs um 2,2% im Jahr 2012. Ein höheres Wachstum wird u.a. durch die stagnierende Industrieproduktion in Deutschland verhindert. Den stärksten Zuwachs dürften die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen erzielen. Auch für den Bereich Verkehr und Lagerei rechnen wir mit steigenden Umsätzen. [mehr]
25. März 2013
158
Wir erwarten für das laufende Jahr lediglich ein Wirtschaftswachstums von 0,3% (2012: +0,7 %). Nach verhaltenem Start deuten Frühindikatoren allerdings auf leichte Belebung im Jahresverlauf hin. Insgesamt haben die Baugenehmigungen für Wohnungen in 2012 ein solides Wachstum gezeigt, vor allem getrieben von starken Quartalen im Sommer. Auch für 2013 erwarten wir Zuwächse. Eine anziehende Bautätigkeit kann mittelfristig zur Entspannung bei regional konzentrierten Preisanstiegen beitragen. [mehr]
25. März 2013
159
Der demografische Wandel ist als Thema im Mittelstand weithin angekommen. Bei den notwendigen Investitionen, etwa in Weiterbildung, sind die großen Familienunternehmen weiter vorangeschritten als kleine und mittlere Unternehmen. Auch wenn in absehbarer Zeit keine generelle Nachfolgerlücke droht, gebühren Nachfolgeregelungen in vielen Unternehmen Priorität, denn die Zahl übergabereifer Firmen wird steigen. Ob familieninterne Übergabe oder externe Lösung: Übergaben sind nicht selten mit erheblichen Risiken verbunden. Die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens, das Marktumfeld und Finanzierungsbedingungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Motivation, Interessen und Werthaltungen der Beteiligten. Angesichts der Komplexität des Übergabegeschehens und seiner herausragenden Bedeutung in der Unternehmenshistorie empfehlen Experten ein Übergabemanagement, bei dem frühzeitig alle erforderlichen Schritte geplant und umgesetzt werden. [mehr]
7. März 2013
160
Preispolitik ist insbesondere in der gegenwärtigen Situation, in der Banken nach Ertragsquellen und Wachstumsmöglichkeiten suchen und sich gleichzeitig das Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Bank neu definiert, von besonderer Wichtigkeit. Preissetzungskalküle für Retailfinanzprodukte sind komplex; ein entscheidender Erfolgsfaktor für Preisgestaltung ist die Kapazität, die hierfür notwendigen Informationen zu identifizieren, zusammenzuführen und auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen. Die technischen Möglichkeiten zur Analyse sind in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Die Herausforderung für Retailbanken besteht darin, diese klug zu nutzen, um kundenorientierte Angebote zu entwickeln. Auch steigt für Banken die Notwendigkeit, Preisgestaltung und die mit ihrem Angebot verbundenen Leistungen überzeugend zu vermitteln. [mehr]
5. Februar 2013
161
Die Entwicklung und die Etablierung neuer webbasierter Bezahlverfahren bieten neue Chancen, natürlich aber auch neue Risiken für Finanzdienstleister. Derzeit werden beispielsweise die (Walled-Garden-)Strategien großer Internetunternehmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon kontrovers diskutiert. Besagte Unternehmen strecken ihre Fühler branchen- und ebenenübergreifend auf den Märkten für digitale Bezahlverfahren und mobile Finanzdienstleistungen aus. Die Finanzdienstleister, die ihre vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen nicht modernisieren bzw. einem für die digitale Netz-Architektur notwendigen Transformationsprozess unterziehen, könnten mittelfristig schmerzhafte Verluste verzeichnen. Vier Szenarien zeigen mögliche Entwicklungen im Bereich digitaler mobiler Finanzdienstleistungen in den nächsten drei bis fünf Jahren. [mehr]
19. Dezember 2012
162
Die politische Stimmung hat in Europa in den letzten Monaten gegen Universal-banken gedreht. Diese Entwicklung ist gefährlich, denn sie bedroht die wichtige Funktion, die solche Banken in modernen Volkswirtschaften ausfüllen, und ris-kiert eine Benachteiligung europäischer Banken gegenüber ihren Wettbewer-bern aus den USA und Asien. [mehr]
19. November 2012
163
Wir befinden uns mitten im Strukturwandel – auch was den Rohstoff Wissen angeht. Die Wissenswirtschaft entsteht und greift weltweit Raum. Wenn Sie erfahren wollen, wie viel (mehr) Wissen produziert wird, welche Entwicklungen sich bei Investitionen in Wissen beobachten lassen, wie aus Wissen Geld gemacht wird, was Produkte der Wissenswirtschaft sind und wer die wichtigsten Träger dieser Wissensrevolution und der Wissenswirtschaft sind, dann lesen Sie das hier. Erfahren Sie auch, welche Chancen sich in der entstehenden Wissenswirtschaft für Unternehmen und Regionen bieten. [mehr]
8. November 2012
164
Die Elektrotechnik im Gesundheitsbereich ist ein wichtiger Faktor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit. Die moderne Elektromedizin erhöht die Effizienz der Prozesse in der Gesundheitswirtschaft, verbessert die Volksgesundheit, reduziert die Verweildauer der Patienten und verschiebt die Versorgung kostensparend. Dank qualitativ hochwertiger Produkte sollte die deutsche Elektromedizin – trotz des zunehmenden Preiswettbewerbs – ihre führende Weltmarktposition behaupten können. Demnach erwarten wir hier für die Jahre 2012 und 2013 jeweils ein Umsatzwachstum von real 5% gg. Vj. [mehr]
21. August 2012
165
Die dominierende Rolle der Banken bei der kommunalen Kreditfinanzierung muss angesichts des sich ändernden Regulierungsumfelds und den Auswirkungen der Staatsschuldenkrise auf die Risikoeinschätzung der Banken in Frage gestellt werden. Die Bündelung der kommunalen Kapitalnachfrage durch eine Kommunale Finanzagentur, um Kapital zu günstigen Konditionen am Finanzmarkt zu beschaffen, könnte in Deutschland eine sinnvolle und überlegenswerte Alternative darstellen, um den kommunalen Liquiditäts- bzw. Kapitalbedarf auch in Zukunft zu decken. Ausgestaltungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile aus ökonomischer Sicht werden daher im Rahmen dieser Studie diskutiert. [mehr]
11. Juli 2012
166
Die deutsche Energiewende zielt weit über den verordneten, beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergieerzeugung hinaus. Sie eröffnet Kommunen und Stadtwerken neue Handlungsfelder für die Energiebereitstellung, im Wärmemarkt sowie im Verkehrssektor. Angesichts des sehr hohen Investitionsbedarfs wird deutlich, dass die begrenzten Budgets der Kommunen und Stadtwerke der wichtigste Engpass für die regional unverzichtbare Energiewende sind. Für die Mittelverwendung sollte daher entscheidend sein, welche Maßnahmen die Energiewende insgesamt am meisten forcieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht per se miteinander vereinbar sind. [mehr]
1. Februar 2012
167
„Einheit in Vielfalt“ – so könnte man die Verschuldungs- bzw. Finanzierungsstruktur der Bundesländer auf den Punkt bringen, denn sowohl Ausmaß als auch Art und Fälligkeit der Verschuldung unterscheiden sich regional sehr deutlich. Haben sich die Länder in der Vergangenheit vor allem durch Ausleihungen bei Kreditinstituten finanziert, ist die Bedeutung von Kapitalmarktpapieren inzwischen stark gewachsen. Das Volumen der Länderanleihen ist beispielsweise auf zuletzt über EUR 300 Mrd. angestiegen. Von erheblicher Bedeutung ist hierbei die Solidarität im Bundesstaat, denn die Länder profitieren von der guten Bonität des Bundes, wenn sie Mittel auf dem Kapitalmarkt beschaffen. [mehr]
3. August 2011
168
Gleich in seiner dritten Sitzung Ende Mai hat der 2010 etablierte Stabilitätsrat von Bund und Ländern den vier Bundesländern Berlin, Bremen, Saarland und Schleswig-Holstein eine drohende Haushaltsnotlage attestiert. Diese müssen jetzt bis Mitte Oktober ein Sanierungsprogramm für die kommenden fünf Jahre ausarbeiten, mit dem die Haushaltsschieflage beseitigt werden soll. Was bedeutet dies für die praktische Finanzpolitik von Bund und Ländern? Und wie ist dies vor dem Hintergrund der ab 2016 bis bzw. 2020 abgeschlossenen Einführung der Schuldenbremse zu sehen? Wie ist dieser Ansatz für eine nachhaltigere Finanzplanung und mehr Koordinierung mit der EU-Ebene vergleichbar? [mehr]
17.3.0