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27. Oktober 2021
Top-Thema: Lieferengpässe weltweit. Meldungen zum Wirtschaftswachstum in Q3 werden zeigen, wie sehr die Konjunkturerholung im Sommer ins Stocken kam. Zum Wochenauftakt sorgen Lieferengpässe für eingetrübte Stimmungsindikatoren. Ifo Geschäftsklima im Okt. mit -1,2Pkt. auf 97,7 und ifo Exporterwartungen sogar deutlich pessimistischer, mit -7,5 Pkt. auf 13,0. * GfK-Konsumklima mit Spannung erwartet. Bisher deuten Mobilitätsdaten kaum auf Social Distancing wegen höherer Corona-Neuinfektionen hin. * Bundesregierung will Wachstumsprognose für 2021 auf 2,6% senken. Prognose für 2022 auf 4,1% angehoben. * Erstmeldung zur deutschen Inflationsrate im Okt. dürfte mit 4,4% gg. Vj. erneut höher ausfallen als im Vormonat. * Deutscher Arbeitsmarkt weiterhin mit positivem Trend. Arbeitslosenzahl dürfte im Okt. weiter zurückgegangen sein. * Am Freitag dann die Erstmeldung zum deutschen BIP-Wachstum in Q3. Die Konjunkturerholung hat im Sommer merklich Gegenwind bekommen – von Lieferengpässen. * Deutlicher Anstieg der deutschen 7-Tage-Inzidenz (gestern: 113). In einzelnen Landkreisen (insb. Süddeutschland) liegt die Inzidenz um die 500. Hospitalisierungsrate zuletzt ebenfalls gestiegen, aber noch immer recht niedriges Niveau (gestern 2,95). [mehr]
25. Oktober 2021
Mit den in Deutschland steigenden Corona-Neuinfektionen rückt die Pandemieentwicklung wieder stärker in den Vordergrund. Vor allem die jüngeren Altersgruppen sind betroffen, da ihre Impfquote noch gering ist. Die Wirtschaftsnachrichten dürften in dieser Woche wieder von der Diskussion um vorübergehende und anhaltendere Inflationstreiber geprägt sein. Daher wird der EZB-Sitzung am Donnerstag besondere Aufmerksamkeit zuteil. Wie stark die angebotsseitigen Engpässe das Wachstum in der Eurozone, in Deutschland und in den USA bereits gebremst haben, werden die Erstmeldungen zum BIP-Wachstum in Q3 zeigen. Zudem erörtern wir den Ausblick auf die weiteren spannenden Konjunkturindikatoren, die in dieser Woche veröffentlicht werden. [mehr]
14. Oktober 2021
During the coming years, Germany’s potential growth rate will come under increasing pressure from demographic developments, it looks set to slow to just below ¾%. Shrinking potential growth will dampen cyclical resilience and tend to reduce debt sustainability. The new government should focus even more on potential growth. After all, it would be the great binding theme between the efficient and at the same time climate-friendly economy, demographics and the megatrend of digitalization. In the short term, rising energy expenses and the regulatory shortening of the useful life of machinery and equipment have a similar effect to a negative supply shock. If efforts to seize the opportunity for new investment and the installation of adequate replacements fail, the production-relevant capital stock would shrink, thus reducing potential growth. [mehr]
14. Oktober 2021
Deutschlands Potenzialwachstum wird in den kommenden Jahren zunehmend unter demografischen Druck geraten, es dürfte auf knapp ein ¾% absinken. Nachlassendes Potenzialwachstum beeinträchtigt die konjunkturelle Resilienz und schwächt tendenziell die Schuldentragfähigkeit. Daher sollte das Potenzialwachstum noch stärker in den Mittelpunkt politischer Debatten rücken. Es ist das große bindende Thema zwischen effizientem und zugleich klimagerechtem Wirtschaften, dem demografischen Wandel und dem Megatrend der Digitalisierung. Kurzfristig wirken steigende Energiekosten und die regulatorische Verkürzung der Nutzungszeiten von Anlagen wie ein negativer Angebotsschock. Das gilt umso mehr, wenn es mittelfristig nicht gelingt, die Chancen für Neuinvestitionen zu nutzen und adäquaten Ersatz zu installieren. [mehr]
12. Oktober 2021
Das zuletzt kräftige Wachstum während der Sommermonate dürfte sich über den Winter abschwächen. Bis Frühling 2022 dürften die dämpfenden Einflussfaktoren nachgelassen haben und Nachholeffekte sollten das Wachstum erneut ankurbeln. Für die Jahre 2021 und 2022 erwarten wir ein BIP-Wachstum von 3,1% und 4,3%. Im Jahresdurchschnitt 2021 erwarten wir eine Inflation von 3,0%. Steigende Kapitalmarktzinsen erhöhen tendenziell die Hypothekenzinsen; für das Jahresende 2021 erwarten wir 1,25% und einen weiteren Anstieg auf 1,45% bis Ende 2022. Wohneigentum bleibt zinsseitig weiterhin erschwinglich. [mehr]
11. Oktober 2021
Diese Woche werden sich die Märkte weiterhin im Spannungsfeld zwischen etwas schwächeren Konjunkturdaten (Lieferengpässe, in einigen Ländern Deltavariante) und steigenden Inflationsraten, die durch die bis zuletzt kräftig steigenden Öl- und Gaspreise weiteren Auftrieb erhalten haben, bewegen. Die Debatten über die Rückführung der Ankaufprogramme, aber auch den Zeitpunkt des ersten Zinsschritts, dürfte auf beiden Seiten des Atlantiks an Fahrt gewinnen. [mehr]
8. Oktober 2021
Never since reunification have industrial companies in Germany complained as much about material bottlenecks as they do at present. In addition to physical shortages of intermediate products, rising prices are also currently problematic for companies. This is reflected in producer prices. In August 2021, they were around 12% higher than a year earlier – the biggest increase since December 1974. The latest development is not a German phenomenon. In many countries around the world, the current economic recovery is being dampened by supply bottlenecks and higher prices. Supply bottlenecks and rising prices for intermediate goods are hampering the economic recovery in the manufacturing sector. Here, new orders in August 2021 exceeded the production level by close to 22%. Overall, we expect supply chain disruptions to keep us busy into 2022, although the low point in the supply crisis may be behind us. [mehr]
6. Oktober 2021
Ganz aktuell: Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im August um 7,7% gg. Vormonat. Korrektur nach zuletzt kräftigen Anstiegen. * Deutscher Automarkt weiter in der Krise: Pkw-Neuzulassungen sinken im September um 26% gg. Vorjahr. Pkw-Exporte (-43%) und Produktion (-44%) schrumpfen sogar noch stärker. Mangel an Halbleitern weiterhin der wesentliche Grund. * ifo Geschäftsklima in der Automobilindustrie im September deutlich zurückgegangen. * Derweil verschärft sich Materialmangel in der Industrie im September weiter. * Umsatz im deutschen Einzelhandel steigt im August um 1,1% gg. Vormonat und liegt damit um 6% über dem Niveau des Vorkrisenniveaus von Februar 2020. * Kurzarbeit dürfte im September weiter zurückgegangen sein. * Inflationsrate im September in Deutschland voraussichtlich bei 4,1%. * Leichter Anstieg bei Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz: 62,3), aber weniger Intensivpatienten und Todesfälle. * Heute letzte Ausgabe unseres Newsletters in dieser Form. [mehr]
4. Oktober 2021
Die wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin von Preissteigerungen sowie Materialengpässen geprägt. So stiegen die deutschen Einfuhrpreise im August um 16,5% gg. Vorjahr. Die Inflationsrate kletterte im September in Deutschland auf 4,1% und in der Eurozone auf immerhin 3,4%. Derweil klagen 77% der deutschen Industrieunternehmen über Materialengpässe – ein neuer Rekordwert. In der deutschen Industrie wurde die Lücke zwischen den nach oben gerichteten Auftragseingängen und der tendenziell stagnierenden Produktion zuletzt immer größer. Für beide Indikatoren stehen in dieser Woche neue Werte an. In den USA wurde ein Shutdown der Bundesbehörden verhindert. Gleichwohl muss bis Mitte Oktober die Schuldenobergrenze angehoben werden. [mehr]
28. September 2021
Noch nie seit der Wiedervereinigung haben Industrieunternehmen in Deutschland so sehr über Materialengpässe geklagt wie aktuell. Neben den physischen Knappheiten von Vorprodukten sind für die Unternehmen aktuell auch steigende Preise problematisch. Dies spiegelt sich in den Erzeugerpreisen wider, die im August 2021 um etwa 12% über dem Vorjahreswert lagen – der kräftigste Anstieg seit Dezember 1974. Die jüngste Entwicklung ist kein deutsches Phänomen. In vielen Ländern der Welt wird die aktuelle Konjunkturerholung durch Lieferengpässe und höhere Preise gedämpft. Lieferengpässe und steigende Preise für Vorleistungsgüter beeinträchtigen die konjunkturelle Erholung im Verarbeitenden Gewerbe. Hier übertraf der Auftragseingang im Juli 2021 das Produktionsniveau um 24%. Insgesamt erwarten wir, dass uns die Störungen der Lieferkette noch ins Jahr 2022 beschäftigen werden, auch wenn der Tiefpunkt in der Lieferkrise hinter uns liegen könnte. [mehr]
21.0.2