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21. September 2020
1
Angesichts der deutlich stärker als erwarteten Wirtschaftserholung haben wir unseren globalen Wachstumsausblick nach oben angepasst. Die Auswärtsrevision liegt u.a. darin begründet, dass sowohl der stabilisierende Effekt durch die expansive Geld- und Fiskalpolitik kräftiger als gedacht ausfällt als auch das Infektionsgeschehen besser unter Kontrolle ist (bzw. der Umgang damit reibungsloser verläuft) im Vergleich zu unseren Einschätzungen während des Höhepunktes der Krise im Mai. Wir gehen nunmehr davon aus, dass das Welt-BIP bereits zur Jahresmitte 2021 wieder auf das Vorkrisenniveau klettert. In Deutschland rechnen wir für dieses Jahr „nur noch“ mit einem (realen) BIP-Rückgang von 5,5%. Mit Blick auf das weitere Wirtschaftsgeschehen werden in dieser Woche die September-Zahlen zum Einkaufsmanagerindex mit Spannung erwartet. In Deutschland steht zudem die Veröffentlichung des ifo Index an. Wichtige politische Ereignisse stellen u.a. die Regionalwahlen in Italien sowie der am Mittwoch erwartete Kabinettsbeschluss zum deutschen Bundeshaushalt 2021 dar. [mehr]
21. September 2020
Region:
2
Die vom Coronavirus ausgelöste Rezession hat die europäischen Großbanken erheblich getroffen. Ihre Erträge sanken im ersten Halbjahr um 5% verglichen mit dem Vorjahr und die Kreditrisikovorsorge legte enorm zu, weswegen unter dem Strich praktisch kein Gewinn mehr übrig blieb. Trotzdem kletterte die Kernkapitalquote auf 14% und die Leverage Ratio ging nur leicht auf 4,8% zurück. Aufgrund eines massiven Anstiegs der Liquiditätsreserven bei Notenbanken, einer boomenden Kreditvergabe an Unternehmen und beträchtlichen Staatsanleihekäufen nahm die Bilanzsumme kräftig zu. Verglichen damit haben die großen US-Banken die Krise bislang etwas besser überstanden. Sie sind moderat profitabel geblieben, obwohl sie größere Rückstellungen für zukünftige Kreditausfälle gebildet haben. Ihre Erträge sind trotz des stärkeren Gegenwinds durch die Zinssenkungen der Fed um 2% ggü. Vorjahr gewachsen. Allerdings wirken die Kapitalquoten weniger robust als in Europa. [mehr]
18. September 2020
3
The widening generational divide should be a key source of alarm for investors, financial markets and society as a whole. Young people perceive themselves as the losers on issues ranging from housing to climate change to student debt. In turn, this anger is manifesting itself into political outcomes, with elections around the world increasingly fought along generational lines. [mehr]
17. September 2020
4
Aktuell wird vielfach gefordert, Arbeitnehmern ein Recht auf Homeoffice zu gewähren. Dies könnte implizieren, dass Arbeitgeber den Arbeitnehmern die Homeoffice-Kosten erstatten müssen. Die langfristigen Auswirkungen eines solchen Gesetzes könnten beträchtliche Nebenwirkungen insbesondere für den Immobilien- und den Arbeitsmarkt haben. Potenziell könnte die Arbeitsnachfrage sinken und die Finanzstabilität gefährdet sein. [mehr]
16. September 2020
5
The widening generational divide should be a key source of alarm for investors, financial markets and society as a whole. Young people perceive themselves as the losers on issues ranging from housing to climate change to student debt. In turn, this anger is manifesting itself into political outcomes, with elections around the world increasingly fought along generational lines. [mehr]
16. September 2020
6
ZEW-Index stieg im September erneut kräftig auf 77,4. Der Index korreliert stark mit der Entwicklung am Aktienmarkt. * Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Juli um 2,9% gg. Vorjahr. Geleistete Arbeitsstunden und Entgeltsumme (jeweils etwa -8,5% gg. Vorjahr) sinken noch kräftiger. Kurzarbeit als Grund. * Gastgewerbe: Umsatz steigt im Juli um 22% gg. Vormonat, liegt aber noch um 27% unter Vorjahr. Beherbergung schneidet schlechter ab als Gastronomie. * Laut Arbeitskreis Steuerschätzung kommt es im Zeitraum 2020 bis 2024 zu weiteren Steuerausfällen von rund EUR 30 Mrd. (im Vgl. zur Mai-Schätzung). * Erneuter Anstieg der COVID-19-Neuinfektionen in Deutschland. * Bundesregierung rechnet mit Verfügbarkeit eines Impfstoffs für Teile der Bevölkerung Anfang nächsten Jahres. [mehr]
14. September 2020
7
Nach der EZB-Sitzung am vergangenen Donnerstag liegt der geldpolitische Fokus in dieser Woche auf der Fed. Fed-Präsident Powell dürfte in der Pressekonferenz am Mittwoch auf den ökonomischen Ausblick eingehen, insbesondere da ein weiteres Fiskalpaket bisher auf sich warten lässt. Zudem sind weitere Erläuterungen zu den langfristigen Implikationen der Erklärung von Jackson Hole sowie Informationen zur Forward Guidance und der Perspektive weiterer Asset-Käufe zu erwarten. Mit dem britischen Vorstoß zum Binnenhandel rückt der Brexit wieder in den Mittelpunkt, da dies Teile des Brexit-Vertrages mit der EU aushebeln würde. Ansonsten stehen in dieser Woche weitere Konjunkturdaten im Mittelpunkt. [mehr]
11. September 2020
8
The exponential growth of the digital economy is going to leave large chunks of minorities with little or no access to jobs. We conduct a bottom up societal study and it shows that 76% of Blacks and 62% of Hispanics could get shut out or be under-prepared for 86% of jobs in the US by 2045. If this digital racial gap is not addressed, in one generation alone, digitization could render the country’s minorities into an unemployment abyss. [mehr]
10. September 2020
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Die Corona-Krise dürfte das Nachfrage-Angebots-Gleichgewicht am Münchner Wohnungsmarkt nur marginal und temporär verändern. Zwar erwarten wir für das Jahr 2020 krisenbedingt ein sehr verhaltenes Einwohnerwachstum, die Gesundheitskrise dürfte aber auch Bremsspuren am Bau hinterlassen haben. Bei einer dauerhaft höheren Homeoffice-Quote dürfte ein weiterer Nachfrageschub für den Wohnungsmarkt drohen. Unserer Einschätzung nach wird sich das Ungleichgewicht erst einmal eher weiter verschärfen als entspannen. [mehr]
7.4.5