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13. Januar 2022
1
As we arrive in 2022, there are plenty of storm clouds on the horizon to grapple with: inflation rates in the major economies remain well above target and well above what the forecasting community expected last year; aggregate demand remains elevated; global supply-chains are still clogged; the Covid-19 pandemic continues to fester; and the geopolitical climate is also darkening. The odds of an accident have risen and the likelihood of a soft landing in 2022 requires some favourable assumptions and a modicum of good luck. [mehr]
12. Januar 2022
2
Die kommende geldpolitische Straffung nimmt konkretere Züge an. In den USA könnten die Inflations- und Arbeitsmarktentwicklung die Fed zu vier Zinsschritten in 2022 veranlassen sowie das Abschmelzen der Zentralbankbilanz einleiten. In der Eurozone dürfte die EZB weit weniger restriktiv agieren, aber zumindest die Nettokäufe im Rahmen des PEPP Ende März 2022 auslaufen lassen. Kurzfristig stellt die Omikron-Welle ein Abwärtsrisiko für die deutsche Konjunktur im laufenden Quartal dar. Insbesondere, falls es zu massiven Arbeitsausfällen durch vermehrte Infektionsfälle und Quarantäneauflagen kommt. Zudem könnten auch die Lieferketten aus dieser Richtung noch mehr unter Druck geraten. [mehr]
5. Januar 2022
5
Nach technischer Rezession im Winterhalbjahr erwarten wir einen kräftigen Aufschwung ab dem Frühjahr. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen wir mit einem BIP-Wachstum von 4%. Im Jahr 2023 dürfte das Wachstum nach unserer Prognose auf das Trendwachstum zurückfallen. Infolge des großen statistischen Überhangs dürfte das BIP-Wachstum im Jahr 2023 jedoch bei 3% liegen. Rohstoff- und Vorleistungspreise sowie gestiegene Effektivverdienste dürften die Kerninflationsrate von 2,3% im Jahr 2021 auf 2,7% im Jahr 2022 treiben. Für das Jahresende 2021 erwarten wir für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen 1,25% und einen weiteren Anstieg auf 1,45% am Jahresende 2022. Die Angebotsknappheit am Wohnungsmarkt dürfte im Jahr 2021 erneut gesunken sein. Trotz höherer Zinsen und höherer Hauspreise bleibt Wohneigentum im Vergleich mit dem Zinsniveau von 5% im Jahr 2008 zinsseitig erschwinglich. [mehr]
22. Dezember 2021
6
It is, once again, the season of the year when not only are we preparing for Christmas holidays and starting to think about new year resolutions, but economic forecasters are also offering their outlooks for the upcoming year. However, the last two years should have convinced even the most stubborn hedgehog that there is far less predictability, let alone certainty, around us than we like to believe. In particular, problems resulting from “system complexity” are, in our view, not sufficiently appreciated by forecasters and the recipients of these forecasts, alike. The critical assumptions, nota bene assumptions not predictions, driving – to a large extent – GDP and inflation forecasts for the next one or two years, are the future development of the COVID-19 pandemic and the – hoped for – gradual easing of supply bottlenecks, both almost textbook examples of system complexity. So are, probably, the Philips curve models used to forecast inflation. Let’s face it, believing in inflation forecasts with exact numbers, even behind the decimal point, for several years out, is little different to believing in Santa Claus. [mehr]
22. Dezember 2021
7
Wie immer um diese Jahreszeit stecken wir mitten in den Festvorbereitungen und manch einer fasst auch wieder gute Vorsätze für das neue Jahr – und wie immer erstellen wir Volkswirte unsere Ausblicke mit Prognosen für die nächsten zwölf oder vierundzwanzig Monate. Die Entwicklungen in den vergangenen beiden Jahren sollten jedoch selbst die stursten Vertreter der Gattung „Igel“ davon überzeugt haben, dass sich die Zukunft sehr viel schlechter vorhersagen lässt als wir gern glauben möchten. Dabei werden insbesondere Probleme der „systemischen Komplexität“ unseres Erachtens weder von den Prognostikern noch von den Rezipienten der Prognosen hinreichend gewürdigt. Der künftige Verlauf der COVID-19-Pandemie und die erhoffte, langsame Auflösung der Lieferengpässe sind die beiden zentralen Annahmen – wohlgemerkt: Annahmen, nicht Vorhersagen –, die für die BIP- und Inflationsprognosen derzeit entscheidend sind. Beide Annahmen sind praktisch Lehrbuchbeispiele für systemische Komplexität. Das gilt vermutlich auch für den Philips-Kurven-Ansatz, auf dem die Inflationsprognosen meist beruhen. Seien wir ehrlich: Der Glaube an Inflationsprognosen, womöglich gar an deren Nachkommastellen für einen Zeitraum von mehreren Jahren, ist genauso fundiert wie der Glaube an den Weihnachtsmann. [mehr]
20. Dezember 2021
8
2021 was a record year in steel. We expect three key drivers to support an above-average margin environment over the next two to three years: 1) demand growth in Western markets, 2) policy support in places like China (which constrains both output and exports of steel) and 3) inflation at the tail of the cost curve. [mehr]
20. Dezember 2021
9
Asian markets have been much more resilient than the other emerging markets of Central and Eastern Europe Middle East and Africa (CEEMEA) and Latin America in 2021. Whether this endures in 2022 will be determined by whether US equities can withstand the Fed raising rates (tightening), renminbi stability can continue, and benign inflation in Asia can last. [mehr]
20. Dezember 2021
10
The plot for emerging markets thickens further in 2022. Not just the one with Fed ‘dots’, but also the plot around the vaccination roll outs, the zero Covid strategy in China, the normalization of supply chains, and on (geo)politics, among others. There are likely still multiple twists ahead in this tale, and possibly new factors (like Omicron) to deal with. And with all of that, the answer to whether EM can turn around its structural under-allocation from the last several years as it builds back on its appeal of carry/vol and growth. [mehr]
22.6.1