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23. Januar 2023
12
Zuletzt haben die Märkte über das Ausmaß der nächsten Zinsschritte von EZB und Fed diskutiert. Die Monetary Policy Accounts der EZB wurden überwiegend falkenhaft interpretiert. Die EZB betonte die Sorge über eine hohe Kerninflationsrate. In den USA nahmen die Rezessionssorgen wegen einer Reihe von negativen Konjunkturindikatoren zuletzt zu. Die Fed dürfte bei ihren nächsten Sitzungen die Zinsen nur noch um jeweils 25 Basispunkte erhöhen; am kommenden Freitag wird der Preisindex für die Konsumausgaben veröffentlicht. Zudem werden die Märkte in dieser Woche auf wichtige Stimmungsindikatoren achten (PMI am Dienstag, ifo am Mittwoch). In Europa dürften sich die Erwartungen angesichts der Entspannung an den Energiemärkten weiter aufhellen, während in den USA eine weitere Eintrübung nicht unwahrscheinlich ist. [mehr]
20. Januar 2023
14
2022 was a tough, roller-coaster year for the global automotive sector. So how is the sector holding up and what could 2023 bring? Even though the global economy is heading into recession, led by the US, inflation remains a drag, and semiconductor availability is still expected to limit output, Tim Rokossa and his team expect the Auto outlook in the EU to develop somewhat differently to the US.

In this new video, Tim highlights five key trends that could shape the sector in the year ahead. [mehr]
12. Januar 2023
16
Region:
Climate stress tests have emerged as a key tool for looking into the financial system’s vulnerability to climate risks. Banks’ exposure to climate risks stems from (1) physical risks that are closely related to geography, and (2) transition risks mainly from loans to carbon-intensive sectors. Exercises by the ECB and BoE suggest that banks’ credit losses in a disorderly transition would be higher than in an orderly transition scenario, and even higher in a “hot house world” with unabated global warming. Banks would be able to absorb climate-related losses due to strong capital buffers. Results are subject to data limitations and modelling constraints. So far, climate stress tests are declared learning exercises with no direct implications for capital requirements. However, supervisors are urging banks to set up a comprehensive climate risk management. [mehr]
12. Januar 2023
17
House prices are cooling off around the world after the boom years of historically low interest rates and a pandemic race for space. Countries like Sweden, Canada and Australia, which had the biggest gains, heaviest household debt and highest proportion of variable rate mortgages, are most exposed. In the latest episode of Podzept, Michael Hsueh, FX Strategist and author of the G10 Housing Monitor, Jon Bell, Head of the European Construction and House Building Research, and Adrian Cox, Thematic Strategist, discuss the outlook. [mehr]
11. Januar 2023
18
Aufgrund verbesserter Vorlaufindikatoren, umfangreicher Fiskalpakete und des weiterhin robusten Arbeitsmarkts erwarten wir in Deutschland nun eine milde Rezession im Winterhalbjahr 2022/23. Nach -1% im Jahr 2023 erwarten wir einen BIP-Zuwachs von rund 1% im Jahr 2024. Basiseffekte bei Energie- und Rohstoffen dürften die Inflation noch etwas weiter fallen lassen, doch könnten sie Zweitrundeneffekte über dem EZB-Zielwert von 2% halten. Wir erwarten eine jahresdurchschnittliche Inflationsrate von rund 7% im Jahr 2023 und fast 4% im Jahr 2024. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen in Q3 2022 um 4,9% gegenüber Q3 2021. Dies impliziert für die letzten Monate wohl bereits fallende Preise. Für das Jahresende 2023 erwarten wir für die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen einen Anstieg auf 3,6%. Angesichts noch etwas höherer Zinsen im Laufe des Jahres dürfte die Erschwinglichkeit von Wohneigentum in Deutschland weiter nachgeben. [mehr]
21. Dezember 2022
20
Der massive Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit und die Energiepreisexplosion dürften im Winterhalbjahr zu einer Rezession führen, die aber dank umfangreicher Fiskalpakete nicht so stark ausfallen dürfte, wie zunächst befürchtet. Erneute kräftige Kaufkraftverluste werden zu einem Rückgang des privaten Verbrauchs im Jahr 2023 führen. Investitionen werden schrumpfen – die Bauinvestitionen deutlich. Der Export leidet unter der schwachen Weltkonjunktur, den Anpassungserfordernissen in der Industrie sowie der Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Diese Faktoren werden auch die Erholung in der zweiten Jahreshälfte und im Jahr 2024 begrenzen. [mehr]
33.0.0