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623 Dokumente
15. Juli 2020
1
EU-Gipfel zum mehrjährigen EU-Haushalt einschl. des EUR 750 Mrd. Recovery Fund * kontroverse Debatte über von Bundesregierung erwogenes lokales Ausreiseverbot * coronabedingter Anstieg der Kreditnachfrage von Unternehmen in der Euro-Zone * Industrieproduktion in der Euro-Zone im Mai gestiegen, aber unter Erwartungen * ZEW-Index im Juli schwächer, Konjunkturoptimismus für zweites Halbjahr gedämpft * US-Wirtschaft: kaum wirtschaftliche Erholung bevor Haushalte und Firmen nicht von Eindämmung der Pandemie überzeugt sind * V-förmige Erholung in China nahezu erreicht aber sektorale Divergenzen vorhanden * dramatischer Anstieg der globalen Unternehmensschulden erwartet * ifo: Renationalisierung schützt nicht vor Pandemie, senkt aber Realeinkommen * TU Dresden: Schulen nach Wiedereröffnung keine Corona-Hotspots [mehr]
14. Juli 2020
Region:
2
„Gemeinsam. Europa wieder stark machen“, das ist die Devise der halbjährigen deutschen EU-Ratspräsidentschaft. In ihrer Podzept-Premiere beschreibt Barbara Böttcher, Teamleiterin Europapolitik bei Deutsche Bank Research, ob das angesichts der aktuellen Herausforderungen rund um die Corona-Pandemie, Brexit-Handelsgesprächen, Digitalisierungs-Defiziten und Klimasorgen ein realistisches Ziel ist. Und sie erklärt, warum Europa für sie – trotz allem – eine echte Herzensangelegenheit ist. [mehr]
13. Juli 2020
3
Diese Woche wird der EU-Ratsgipfel viele mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Beim Präsenzmeeting gibt es ein Thema: den Wiederaufbaufonds. Viele Details sind zu klären und die „Sparsamen Vier“ (Dänemark, Österreich, Schweden und die Niederlande) dürften versuchen, den potenziellen Kreditnehmern oder am Ende womöglich doch Empfängern von Zuschüssen viele Zugeständnisse abzuringen. Sollte es Ende dieser Woche zu keiner Einigung kommen, erwarten wir diese einige Wochen später. In den USA beginnt die US Earnings Season für das zweite Quartal. Die Gewinne dürften kräftig eingebrochen sein. Die Tiefe des Einbruchs dürfte ein Fingerzeig für die weitere Entwicklung im zweiten Halbjahr und die Dauer der konjunkturellen Normalisierung sein. In China stehen diese Woche die BIP-Zahlen des zweiten Quartals im Mittelpunkt. Nach dem heftigen Einbruch im ersten Quartal erwarten wir eine kräftige Erholung. [mehr]
10. Juli 2020
4
Im Jahr 2019 erhöhte sich in Berlin die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf fast 19.000 und die Zuwanderung brach temporär ein. Voraussichtlich sinkt auch im Jahr 2020 der Nachfrageüberhang aufgrund eines Corona-bedingten Rückgangs der Zuwanderung. Um die Entwicklungen bis zum Jahr 2030 abzuschätzen, analysieren wir zwei Szenarien: Ein Positivszenario mit einer dynamischen Bauaktivität und einem graduell fallenden Bevölkerungswachstum sowie ein zweites Szenario mit geringerer Bauaktivität und einem konstanten Bevölkerungswachstum. [mehr]
10. Juli 2020
5
Die Arbeitslosenquoten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen standen bereits während der Finanz- und Eurokrise im Fokus. Nun hat die Corona-Krise in vielen Ländern zu massiven Verwerfungen an den Arbeitsmärkten geführt. Allerdings entwickelte sich die offizielle Jugendarbeitslosigkeit international sehr divers. In einigen Ländern ist die Arbeitslosenquote sogar kräftig gefallen. [mehr]
9. Juli 2020
6
Derzeit halten wir an unseren Prognosen vom Mai fest und erwarten für die USA bzw. den Euroraum eine Kontraktion um 7,1% bzw. 12,0% in diesem Jahr. Die US-Daten fielen zwar zuletzt besser aus, was aber durch die erneuten Ausbrüche und eine langsamere Öffnung der Wirtschaft wieder zunichte gemacht werden dürfte. In Europa könnten dagegen leichte Aufwärtsrisiken bestehen, da das Hochfahren der Wirtschaft bisher relativ erfolgreich verlief. Unsere Wachstumsprognose für China haben wir für 2020 kürzlich auf +1,1% nach oben korrigiert, da sich eine nahezu V-förmige Erholung abzeichnet. [mehr]
8. Juli 2020
7
Auftragseingänge und Produktion in deutscher Industrie im Mai gestiegen, aber unter Markterwartungen. * EU-Kommission senkt Konjunkturprognosen: EU-BIP 2020: -8,3%, 2021: 5,8%, Deutschland 2020: -6,3%, 2021: 5,3%. * ifo-Umfrage: 21% der deutschen Unternehmen schätzen Corona-Beeinträchtigungen als existenzbedrohend ein. * IAB: Kurzarbeit darf kein Dauerzustand sein. * Umfrage von SAFE und Nielsen: 89% der Haushalte werden ihr Kaufverhalten trotz MwSt-Senkung nicht ändern. * Bundeswirtschaftsminister Altmaier rechnet ab Oktober mit Wirtschaftsaufschwung. * Regierungsspitze für ein Beibehalten der Maskenpflicht, auch im Einzelhandel. [mehr]
7. Juli 2020
8
Im Jahr 2019 betrug die Nettozuwanderung nach Deutschland +327.100, ein deutlicher Rückgang gegenüber den Vorjahren. Auffallend ist vor allem der starke Rückgang der Zuwanderung aus Polen und der starke Anstieg der Zahl indischer Zuwanderer. Im Jahr 2020 dürfte die Zuwanderung Corona-bedingt einbrechen. Anschließend erwarten wir wegen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und womöglich auch aufgrund der sehr guten epidemiologischen Lage in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern wieder eine höhere Zuwanderung. Liegt der Nettozuwachs dann bei mehr als 300.000 Personen pro Jahr, dürfte die Bevölkerung Deutschlands bis Anfang der 2030er Jahre auf über 84 Mio. Einwohner steigen. [mehr]
6. Juli 2020
9
Nachdem die Mai-Einzelhandelsumsätze und die PMI-Umfragen (Juni) in Deutschland und der EWU die Erwartungen übertroffen haben, werden die Mai-Industriedaten, die diese Woche veröffentlicht werden, entscheidend sein, ob aufkeimende Hoffnungen, dass der BIP-Einbruch in Q2 doch nicht so tief wie befürchtet gewesen sein könnte, weiter Bestand haben. In den USA nehmen dagegen die Sorgen zu, dass die Verschärfung der Covid-19-Pandemie in den südlichen Bundesstaaten eine weitere Abwärtsrevision der BIP-Prognose für 2020 nötig machen könnte. [mehr]
6. Juli 2020
10
Deutschland hat die Corona-Pandemie rascher unter Kontrolle gebracht als viele andere Länder. Die Pandemie-bedingten Schäden für die Wirtschaft haben zu einer Kehrtwende in der Fiskalpolitik geführt, aufgrund derer Deutschland die Krise wohl besser überstehen wird als andere Länder – auch wenn die Auswirkungen nichtsdestotrotz beträchtlich sein dürften. Zu dieser deutlich höheren Krisenresilienz haben unseres Erachtens sechs strukturelle Eigenschaften der deutschen Gesellschaft beigetragen. Aufgrund dieser Krisenresilienz dürfte Deutschland nach der Überwindung der Corona-Pandemie eine bessere Position unter den wichtigen Industrieländern einnehmen. Damit dürfte der Druck auf Deutschland bestehen bleiben, auch auf mittlere Sicht großes (finanzielles) Engagement innerhalb der EWU/EU zu zeigen. [mehr]
6.7.9