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22. November 2021
Seit der September-Ausgabe unseres Weltwirtschaftlichen Ausblicks hat sich herausgestellt, dass der Inflationsdruck deutlich stärker und dauerhafter ausfällt als von Zentralbanken und Anlegern erwartet. Weitreichende Lieferprobleme fallen mit einem unerwarteten Energiepreisschock zusammen. In einigen Sektoren kommt noch struktureller Lohndruck hinzu. Daran dürfte sich in nächster Zeit nichts ändern und im kommenden Jahr könnten noch weitere Faktoren eine Rolle spielen. [mehr]
22. November 2021
Die Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa bilden aktuell den globalen Corona-Hotspot. In Deutschland rückt nach den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz die Hospitalisierungsquote noch stärker in den Fokus. Je höher diese ausfällt, desto stärker werden einschränkende Maßnahmen wirksam (2G-Regel, 2G-Plus-Regel oder gar Einschränkungen für alle). Dadurch erfahren die privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr einen Dämpfer. Zugleich gibt es an der Preisfront keine Entwarnung. So legten die Erzeugerpreise in Deutschland im Oktober um mehr als 18% gg. Vj. zu. Die steigenden Corona-Zahlen dürften sich in dieser Woche auch in den Stimmungsindikatoren negativ widerspiegeln (PMI, ifo, GfK-Konsumklima). In der Industrie bleiben die Lieferengpässe ein Belastungsfaktor. [mehr]
19. November 2021
In the face of rapidly rising COVID-19 infection rates causing regional bottlenecks in intensive care units, the current caretaker federal government and heads of federal states agreed on further restrictions yesterday. From now on, the hospitalisation ratio in federal states will be the new single most important indicator to watch. It measures how many COVID-19 patients per 100,000 people have been hospitalised during the last 7 days. As soon as certain thresholds are exceeded, new restrictions will come into effect. In this Germany Blog, we explain the new thresholds and measures in detail and provide an economic assessment to illustrate the impact. [mehr]
19. November 2021
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sanken in Q2 erstmals seit 2014, bevor sie sich in Q3 wieder etwas erholten (EUR +11,8 Mrd., +2,8% ggü. Vj.). Das Kreditvolumen mit der Industrie schrumpft deutlich, aber mit Dienstleistern und Selbstständigen wächst es stark. Auslandsbanken und Landesbanken liegen im Minus, Sparkassen und Genossenschaftsbanken profitieren. Anleiheemissionen laufen weiter schwungvoll; Aktien, Commercial Paper & Leasing haben sich normalisiert. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q3, wie schon im Vorquartal, solide gewachsen (+1,8% ggü. Vq.). Hauptstütze war der anziehende private Verbrauch. In Q4 werden vor allem die Industrie und der Bau weiter von Lieferengpässen und steigenden Preisen gebremst. Zudem dürften die kräftig gestiegenen Corona-Infektionen den privaten Verbrauch dämpfen. Die Prognose für das BIP-Wachstum 2021 liegt daher nur noch bei 2,5%; für 2022 dagegen bei 4,5%. [mehr]
16. November 2021
Governments from around the world will parade their climate credentials at the COP26 summit ... but when the dust has settled, much of the pressure to implement their plans will be delegated to corporates. Post-COP, firms will be pushed via policy or social pressure to spend more to mitigate climate change. The cost may be high but proactive firms are already being rewarded by customers and investors. Those that delay may face penalties. [mehr]
11. November 2021
The short-term growth outlook has weakened amidst supply-chain issues and an energy shock that has boosted inflation. But there is still major fiscal support, whilst vaccines and other medicines will help against Covid.

If inflation proves even higher than anticipated, that could lead to tighter monetary policy that knocks growth off course. [mehr]
10. November 2021
Ein weiterer Corona-Winter. Das BIP-Wachstum hat sich in Q3 nicht weiter beschleunigt, da Lieferengpässe die Industrieproduktion zusehends dämpften. Im Winterhalbjahr werden die angebotsseitigen Engpässe weiter anhalten und erst im Jahr 2022 ganz allmählich abklingen. Angesichts des kräftigen Anstiegs der Corona-Fallzahlen dürfte sich der private Verbrauch abschwächen, nachdem er noch im Sommer die Wachstumslokomotive war. Zum Frühjahr hin könnte er jedoch wieder anziehen. Wir erwarten nun eine BIP-Stagnation im Winterhalbjahr, wenngleich die Risiken für eine Kontraktion zunehmen. Angesichts der Aufwärtskorrekturen für H1 liegt die durchschnittliche BIP-Wachstumsrate für 2021 immer noch bei 2,5% gg. Vj. Der Preisauftrieb hat die Erwartungen in vielen Bereichen weiterhin übertroffen. Trotz zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt hat dies jedoch (noch) nicht zu einer Lohn-Preis-Spirale geführt. Außerdem in dieser Ausgabe: Regierungsbildung in Deutschland schreitet voran. [mehr]
8. November 2021
Jose Gonzalez, Quant Strategist discusses a recently published study on the topic of Commodity Curve Investing; uncovering two crucial term-structure characteristics 1) the commodity curve shows significant momentum patterns 2) recent slope moves contain information about future price changes for an example. Systematic investors can exploit these phenomena through two quant strategies: Curve Momentum and Curve Spillover Momentum. [mehr]
22.2.0