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20. Juni 2022
Bei der Sondersitzung der EZB in der letzten Woche ging es vor allem darum, eine Fragmentierung innerhalb der Eurozone zu verhindern. Zum einen soll es mehr Flexibilität bei der Wiederanlage von auslaufenden Anleihen im Rahmen des PEPP-Programms geben. Dies soll vor allem höher verschuldete Staaten unterstützen. Zum anderen soll das Tempo bei der Einführung eines Instruments gegen ein zu starkes Auseinanderdriften der Zinsen auf Staatsanleihen in der Eurozone erhöht werden. Dies sollte der EZB mehr Flexibilität für Zinserhöhungen verschaffen. Wir rechnen daher damit, dass sie nach einer Erhöhung des Leitzinses um 25 Basispunkte im Juli die Zinsen im September, Oktober und Dezember um jeweils 50 Basispunkte anheben wird. Russland hat die Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 auf 40% der Maximalkapazität gesenkt. In der Folge sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Minister Habeck spricht von einer angespannten Lage, wenngleich derzeit die Versorgungssicherheit gewährleistet sei. Die PMI-Daten am Donnerstag sowie das ifo-Geschäftsklima am Freitag sind die wichtigsten Datenpunkte in dieser Woche. [mehr]
15. Juni 2022
With growing fears that we’re heading for stagflation, investors are increasingly asking how they should be positioning for such an environment. Unfortunately, the headline takeaways from the 1970s are pretty bad – in real terms it was a terrible decade for equities and bonds across multiple countries. Whilst this decade is young, and the high inflation has only been around for just over a year so far, we can already see similar patterns between how different assets performed in the 1970s and how they’ve been doing today. [mehr]
15. Juni 2022
Steigende Kosten und hohe Unsicherheit haben den Liquiditätsbedarf der Unternehmen und Selbstständigen in Q1 kriegsbedingt in die Höhe getrieben. Das Rekordplus der Kredite von 2,2% zu Beginn der Corona-Pandemie wurde eingestellt (ggü. Vj.: +4,9%). Es profitierten v.a. kurzfristige Kredite; das Wachstum der Bankengruppen konvergierte. Die Kreditzinsen legten um 0,25-0,5% zu, so kräftig wie zuletzt 2011. Anleiheemissionen liefen (noch) rund, im Gegensatz zum Aktiengeschäft. Die deutsche Volkswirtschaft ist im ersten Quartal mit einer leichten BIP-Zunahme von 0,2% ggü. Vq. knapp an einer technischen Rezession vorbeigeschrammt, den Unternehmensinvestitionen (inkl. Bau) und Lageraufbau sei Dank. Der private Konsum blieb dagegen schwach, der Außenbeitrag zum Wachstum war stark negativ. Die galoppierende Inflation trübt den Ausblick deutlich: direkt über die geringere Kaufkraft, indirekt über die Zinswende der EZB und höhere Finanzierungskosten. [mehr]
13. Juni 2022
Höher, schneller, weiter. Wichtige Notenbanken scheinen sich angesichts weiter kräftig anziehender Inflationsraten das olympische Motto zu eigen zu machen. Wir erwarten jetzt, dass die Fed und die BoE ihre Zinsen in den kommenden Monaten schneller und kräftiger erhöhen werden. Auch bei der EZB erwarten wir jetzt nach dem ersten 25bp-Schritt im Juli zwei Zinsschritte à 25bp im September und Oktober. Allerdings sehen wir den Höhepunkt bei den Einlagenzinsen nach wie vor bei 2%. Dieser dürfte aber bereits im Juni 2023 erreicht werden. [mehr]
31. Mai 2022
Deutsche Bank Research last week hosted its annual dbAccess German Corporate Conference for the 25th time. Joining the event this year were 300 participants, 70 of them attendees from top German blue-chip companies, representing around two thirds of the DAX index. There were more than 1,000 meeting requests between corporates and investors at the conference. [mehr]
30.3.9