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13. Dezember 2019
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In ihrem „europäischen Grünen Deal“ ruft die EU-Kommission das hehre Ziel der Klimaneutralität bis 2050 aus. Ist es gut für die Glaubwürdigkeit der europäischen Klimaschutzpolitik, wenn man derart ambitionierte langfristige Klimaschutzziele formuliert, nur eine vage Vorstellung davon hat, wie diese zu erreichen sind, zugleich aber kurz- bis mittelfristig umsetzbare Maßnahmen für einen effizienteren Klimaschutz nur unzureichend auf den Weg bekommt? Ich meine, nein. [mehr]
11. Dezember 2019
Das globale Wachstum hat sich in den vergangenen 18 Monaten synchron verlangsamt, erreicht aber aktuell – deutlich vor dem Abgleiten in eine Rezession – seine Talsohle und sollte Anfang des kommenden Jahres wieder auf Kurs kommen. Während sich die Konjunktur in näherer Zukunft noch etwas weiter abschwächen könnte, sind wir auf Sicht von mehreren Quartalen optimistisch. In der Handels- und nationalen Politik schwinden die Unsicherheiten, der Lagerüberhang ist begrenzt und die lockere Geldpolitik hat weiterhin spürbare Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. [mehr]
9. Dezember 2019
Vor uns liegt eine der ereignisreichsten Wochen des Jahres. Sowohl die Fed als auch die EZB beraten sich über den aktuellen geldpolitischen Kurs. Die anschließende Pressekonferenz am Mittwoch und der erste Auftritt von EZB-Präsidentin Lagarde am Donnerstag dürften jedoch eher perspektivisch als direkt die Finanzmärkte bewegen. Kräftigere Preisveränderungen könnte dagegen die Unterhauswahl in Großbritannien am Donnerstag im Hinblick auf den Brexit Ende Januar auslösen. Zudem finden diese Woche wichtige Ereignisse rund um die WTO statt und am Wochenende droht die Einführung höherer US-Zölle auf chinesische Exporte. [mehr]
9. Dezember 2019
Der Wandel hin zu alternativen Antriebstechnologien wie der Elektromobilität ist derzeit die größte Herausforderung für die globale Automobilindustrie. Denn dieser Strukturwandel wird bislang in erster Linie durch staatliche Regulierung und weniger durch Marktkräfte getrieben. Elektroautos kommen derzeit nur dort auf einen nennenswerten Marktanteil, wo sie stark subventioniert werden. E-Mobilität kann einen Beitrag dazu leisten, die CO2-Emissionen in der EU zu verringern. Der positive Klimaeffekt wird aber nicht so hoch ausfallen, wie sich das viele Befürworter der E-Mobilität erhoffen. Für den Produktionsstandort Deutschland droht ein verkraftbarer Verlust an Arbeitsplätzen; für die Wertschöpfung sind allerdings viele Standortfaktoren entscheidend. [mehr]
2. Dezember 2019
Die SPD-Parteibasis hat votiert: Sie wünschen sich das Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans als neue Parteispitze. Mit einem Stimmenanteil von rund 53% haben die beiden erklärten Gegner der Großen Koalition ihre Kontrahenten Olaf Scholz und Klara Geywitz, die lediglich etwas mehr als 45% der Stimmen auf sich vereinen konnten, in die Schranken verwiesen. Auch wenn das Ergebnis nicht automatisch das Ende der Groko bedeutet, hat es das Risiko eines Koalitionsbruchs erhöht. Konjunkturseitig dürfte sich diese Woche die Aufmerksamkeit u.a. auf die Oktober-Zahlen zu den deutschen Auftragseingängen und zur deutschen Industrieproduktion richten. Die letzten Zahlen zum Ifo-Geschäftsklima haben zumindest eine Stabilisierung der Konjunkturlage angezeigt. In den USA dürfte der Arbeitsmarktbericht für November weitere Aufschlüsse auf die Stärke des Arbeitsmarktes geben. [mehr]
25. November 2019
Die jüngsten Stimmungsindikatoren in der Eurozone und den USA haben sich gebessert. Gerade in der Industrie mehren sich die Signale, dass die Talsohle erreicht sein könnte. Für eine kräftige Erholung bedarf es aber einer weiteren Entspannung in den internationalen Handelskonflikten. Hier gab es zuletzt keine einheitlichen Signale, weshalb die Unsicherheit noch nicht verflogen ist. In Deutschland konnte eine technische Rezession nicht zuletzt dank der robusten Binnenwirtschaft verhindert werden; dies haben die jüngsten Details zu den BIP-Zahlen für das 3. Quartal gezeigt. [mehr]
22. November 2019
Das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen sank zuletzt zum ersten Mal seit Dezember 2017. Hierfür sind vor allem wirtschaftliche Gründe maßgeblich, etwa die konjunkturelle Schwächephase oder ein reduziertes Angebot aufgrund von Insolvenzen in der Luftfahrtbranche. Der Luftverkehr rückt weiter in den Fokus klimapolitischer Regulierung. Davon dürften vor allem Verkehre an Regionalflughäfen betroffen sein. Das Wachstum des Luftverkehrs wird dagegen weiterhin eher an den großen Airports stattfinden. Flugscham dürfte ein Nischenphänomen bleiben. [mehr]
19. November 2019
Im Kredit- und Einlagengeschäft mit Privatkunden gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So ist das Pro-Kopf-Kreditvolumen in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall deutlich niedriger als in Westdeutschland, wo es wiederum im Norden niedriger ist als im Süden. Die Sparkassen kommen flächendeckend auf einen Marktanteil von 25-35%, dagegen sind die Genossenschaftsbanken im Süden und Westen viel stärker vertreten als im Osten und Norden. Die Großbanken erreichen in den Stadtstaaten und in Ostdeutschland einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 20-25%. Auf der Einlagenseite ist die Spreizung zwischen den Bundesländern geringer als bei den Krediten. Vor allem die Verbünde und die sonstigen Kreditbanken haben mit einem erheblichen Einlagenüberhang und damit „Anlagenotstand“ im Negativzinsumfeld zu kämpfen. Der Einlagenüberhang ist in Ostdeutschland besonders groß. Durch die Digitalisierung könnten die etablierten regionalen Schwerpunkte in Bewegung geraten. [mehr]
6. November 2019
In Deutschland bleibt Erdgas durch die politisch veranlassten Ausstiege aus der Kernenergie, Stein- und Braunkohle die letzte Säule der konventionellen Stromerzeugung. Da die heimische Politik bis 2050 Klimaneutralität anstrebt, ist Erdgas für Deutschland nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Übergangsenergie. Die Gewichtung der energiepolitischen Ziele spricht für die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Nord Stream II. Die Versorgungssicherheit wird durch Nord Stream II erhöht und Pipelinegas, wie das von Nord Stream II, hat im Vergleich zu LNG-Anlieferungen per Saldo gewisse Umweltvorteile. [mehr]
4. November 2019
Zuletzt haben sich deutsche Exporte und der Welthandel weitgehend parallel entwickelt und stagnieren jeweils im Vorjahresvergleich. Der Frühindikator der Bundesbank für die globale Industrieproduktion hat gegenüber den deutschen Exporten einen Vorlauf von 4 bis 5 Monaten. Dass dieser Indikator zuletzt gesunken ist, spricht gegen eine Belebung der deutschen Exporte vor dem Ende des ersten Quartals 2020 – auch wenn in jüngster Zeit Anzeichen für eine Stabilisierung der Auslandsaufträge zu erkennen waren. (Außerdem in dieser Ausgabe enthalten: Hauspreise in Deutschland, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB-Geldpolitik) [mehr]
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