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20. August 2019
Unseres Erachtens befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technischen Rezession: Wir erwarten für Q3 eine Kontraktion des BIP um ¼%. Außerdem haben wir unsere Prognose für 2019 auf 0,3% zurückgenommen. Da keine Hinweise auf eine Belebung in den kommenden Quartalen zu erkennen sind, haben wir die Prognose für 2020 auf 0,7% gesenkt. Angesichts des zunehmend fragilen Zustands der Weltwirtschaft könnte eine grundlegendere Änderung des Szenarios erforderlich werden, wenn eines oder mehrere der zuletzt immer deutlicher in den Blick gerückten Risiken eintreten sollte. Dann würden Prognosekorrekturen um einige Zehntelprozentpunkte nicht mehr ausreichen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Automobilkonjunktur, Chemieindustrie, Hauspreise und Mieten, Unternehmensfinanzierung in Deutschland, Digitalpolitik, EZB.) [mehr]
19. August 2019
Die globale Wachstumsverlangsamung führt zu einer konjunkturellen Schwächephase in Deutschland. Nach einem Rückgang im zweiten Quartal dürfte eine Erholung der Wirtschaftsleistung auch im zweiten Halbjahr 2019 ausbleiben. Belastend wirkt vor allem die hohe politische und geopolitische Unsicherheit. Die erwarteten geldpolitischen Lockerungen dürften zudem wohl nur marginale Wachstumsimpulse setzen können. Ein Fiskalpaket und ein Ende des Handelsstreits sind nicht unmittelbar zu erwarten. Fazit: Die konjunkturelle Talfahrt dürfte erst einmal weitergehen. [mehr]
13. August 2019
Die globale Einführung von 5G hat gerade erst begonnen. Hinter dem Hype verbergen sich jedoch Unsicherheit und potenzielle unerwünschte Konsequenzen. Diese Ausgabe von Konzept will diverse offene Fragen beantworten. Zunächst erklären wir, welche spürbaren Auswirkungen 5G für Sie haben wird. Dabei geht es um die Bedeutung des Smartphones, die Zukunft des Fernsehens, präventive Wartung von Fahrzeugen, selbstfahrende Autos, Smart Citys und mehr. Wir betrachten außerdem geopolitische Streitigkeiten, befassen uns mit der Wirtschaft in Schwellenländern und vertreten die Ansicht, dass die Kosten von Ablenkung höher sind als erwartet. [mehr]
12. August 2019
Die Konjunktursorgen nehmen derzeit weiter zu. Die jüngsten Datenpunkte für die europäische Industrie fielen enttäuschend aus. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China entwickelt sich zunehmend in einen Währungskonflikt. In diesem Umfeld ist eine schnelle konjunkturelle Erholung unwahrscheinlich. Hinzu kommen politische Spannungen in Italien, die zu einer Spread-Ausweitung geführt haben. Sorge bereiten die in vielen Ländern rückläufigen Stimmungsindikatoren für den Dienstleistungssektor, der bislang als Konjunkturstütze fungiert. [mehr]
5. August 2019
Nachdem die Fed in der vergangenen Woche die Zinswende vollzogen hat, rückt der Handelsstreit zwischen China und den USA wieder verstärkt in den Mittelpunkt. Die Ankündigung weiterer Zölle auf chinesische Importe sowie mögliche Reaktionen Chinas verstärken die Risikowahrnehmung der Marktteilnehmer. Da auch die deutsche Industrie unter der weltwirtschaftlichen Entwicklung leidet, dürften die Auftragseingangs- und Produktionszahlen in dieser Woche breite Beachtung finden. [mehr]
18. Juli 2019
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Bargeld bietet im Zahlungsverkehr einen hohen Grad an Privatsphäre und trägt so dazu bei, den Anstieg der Informationsasymmetrie zwischen Verbrauchern und Unternehmen sowie zwischen Bürgern und staatlichen Institutionen zu verlangsamen. Da Wissen über die Gegenseite Macht ist, spielt die Privatsphäre für den Einzelnen eine entscheidende Rolle, wenn es um den Schutz der eigenen Position geht im Umgang mit Organisationen, die mächtiger sind als das Individuum. [mehr]
8. Juli 2019
Falls es zu vorgezogenen Bundestagswahlen käme, könnte daraus eine schwarz-grüne Koalition resultieren. Angesichts vieler unterschiedlicher Positionen würde ein solches Bündnis von beiden Seiten große Kompromissbereitschaft erfordern. Eine solche Regierung müsste ihren Fokus und die staatlichen Finanzen auf Klimaschutz und Energiewende lenken. Unternehmen und Konsumenten wären mit hohen Kosten konfrontiert. Auch die Finanzpolitik stünde vor einem Dilemma. Ein größerer Teil der Staatsausgaben müsste für Subventionen und die Minderung sozialer Folgen der forcierten Energiewende aufgebracht werden. Bürger und Unternehmen könnten nicht mit nennenswerten Steuersenkungen rechnen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Warenexport, Industrieproduktion, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB.) [mehr]
5. Juli 2019
In Deutschland ist der Arbeitskräfteschwund nicht aufzuhalten. Das zeigt einmal mehr die kürzlich publizierte 14. amtliche Bevölkerungsprojektion. In seiner neuen Vorausberechnung berücksichtigt das Statistische Bundesamt die umfangreiche Zuwanderung der vergangenen Jahre. Der Effekt ist beeindruckend. Die Bevölkerungszahl erreicht in den nächsten Jahren neue Höchststände von rd. 84 Millionen. Unter plausiblen Annahmen zur Einwanderung (etwa im Umfang der vergangenen 20 Jahre von durchschnittlich rd. 270.000 p.a.) wird diese Zahl in den kommenden 20 Jahren nur wenig sinken. [mehr]
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