Deutsche Bank Research
Aktueller Kommentar
Deutsche Industrie erleidet Einbußen im Russlandgeschäft
Deutschland exportierte 2014 Waren im Wert von über EUR 1,1 Bill. (+3,7%) und stellte damit einen neuen Exportrekord auf. Die deutschen Ausfuhren nach Russland sanken dagegen aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Probleme des Landes um 18%, in einzelnen Branchen sogar um mehr als 30%. Der Anteil Russlands an den gesamten deutschen Ausfuhren ist zwar inzwischen auf nur noch 2,6% gesunken (2013: 3,3%; 2012: 3,5%). Für einzelne Branchen und Unternehmen sind die rückläufigen Ausfuhren nach Russland dennoch schmerzhaft. Auch für 2015 erwarten wir einen deutlichen Rückgang der Russlandexporte. Unter den großen Industriebranchen dürfte der deutsche Maschinenbau darunter am meisten leiden, denn hier zählt Russland noch immer zu den größten ausländischen Absatzmärkten. [weiter]
Deutschland
Unternehmensfinanzierung & Konjunktur in Deutschland
Im Schlussquartal 2014 blieb das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen schwach (-0,1% ggü. Vq.). Die Talfahrt bei den Krediten an das Verarbeitende Gewerbe beschleunigte sich, während es im Dienstleistungssektor ein solides Plus gab. Die öffentlich-rechtlichen Banken erlebten einen Rückschlag, private und genossenschaftliche Institute schnitten dagegen gut ab. Bei den Finanzierungsalternativen überzeugten das Anleihe- und das Leasinggeschäft. Die deutsche Volkswirtschaft wuchs zum Jahresende hin überraschend stark (+0,7% ggü. Vq.). Das lag vor allem an einer kräftigen Expansion des privaten Konsums und der Bauinvestitionen, während vom Außenhandel und den Investitionen der Unternehmen nur moderate Impulse ausgingen. Die Wachstumsprognose für 2015 wurde deutlich auf 2,0% angehoben. [weiter]
Deutschland
Ausblick Deutschland: Höheres Wachstum und Löhne, Sparer weiter vorsichtig
Die deutsche Konjunktur beendete das Jahr 2014 mit einem starken Wachstum (+0,7% Q4 gegenüber +0,1% Q3). Haupttreiber war der private Konsum, der einen deutlichen Schub durch den Ölpreisrückgang erhielt. Wir erhöhen unsere Prognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2015 von 1,4% auf 2,0%. Dies ist auf den deutlich höheren statistischen Überhang und die Anhebung der BIP-Prognose für das 1. Quartal 2015 auf 0,5% gg. Vq., in dem der erneute Ölpreisrückgang dem Konsum einen kräftigen Schub geben dürfte, zurückzuführen. [weiter]
Deutschland im Blick
 
 
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